
28.04.2011, 11:01
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Zitat:
Zitat von Emil Tischbein
Aus dem EXZESS:
"Psychologe Andreas Marlovits zerdepperte einen Keramik-Pokal. Doch nach dem 1:4 in Wolfsburg stand dem Kölner Panik-Orchester die nackte Angst ins Gesicht geschrieben."
Oh je ... so einer ist das.
Das sind wirklich ganz, ganz schräge Nummern, mit denen man in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts müden Ossi-Pharma-Vertretern den Hintern heiß machte. Ähnlich wie das Daum´sche "Scherbenlaufen".
Heute weiß man: Das bringt nix. Gar nix.
Würde den Typ ganz schnell, ganz leise abfinden.
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Ich denke mal, dass Du genau Null Ahnung von NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und von sonstigen Bereichen der Psychologie hast. Sonst könntest Du solch einen Unsinn nicht erzählen.
NLP richtig angewandt ist heute genau wie vor 20 Jahren ein äußerst mächtiges Werkzeug, um z.B. Leistungsreserven von Sportlern (und auch von Vertrieblern) freizusetzen.
Das einzige was natürlich nichts (d.h. keinen langfristigen Effekt) bringt, sind irgendwelche 2-4-stündigen Jubel-und Klatschveranstaltungen ala Jürgen Höller oder "Tschacka"-Ratelband.
Geändert von Weltpokal (28.04.2011 um 11:10 Uhr).
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28.04.2011, 12:19
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Zitat:
Zitat von Daucus
Wer bezahlt dich, Emil?
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der Bundesverband der Katholischen Wasserwerke
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28.04.2011, 12:24
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Zitat:
Zitat von Weltpokal
Ich denke mal, dass Du genau Null Ahnung von NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und von sonstigen Bereichen der Psychologie hast.
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leider doch.
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02.05.2011, 17:37
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@ Weltpokal
Lies mal, was SPIEGEL Online über Daum & seine Methoden schreibt.
Das ist doch ganz, ganz pöhse ...
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"Der Eintracht droht zwei Spieltage vor Saisonschluss der direkte Abstieg. Ein Abstieg, den der Trainer persönlich schon hinter sich hat.
Erst einmal die unbestechlichen Zahlen: Drei Punkte in fünf Partien hat Frankfurt unter Daum geholt und dabei auch nur drei Tore geschossen. Der Club ist in dieser Zeit von Platz 14 auf Platz 16 abgerutscht. Zum Vergleich ein Blick auf die anderen Teams im Tabellenkeller: Der VfL Wolfsburg, ähnlich prekär platziert, erzielte in diesen fünf Partien acht, der Vorletzte Borussia Mönchengladbach neun Punkte. Der VfB Stuttgart, ein ehemaliger Daum-Club, hat während dieser Zeit gar zehn Punkte gesammelt. Allein Frankfurt scheint mit der Situation des Abstiegskampfs immer noch heillos überfordert zu sein.
Abwärtstrend schon unter Skibbe
Dies alles an der Person Daum festzumachen, wäre sicher ungerecht. Die Eintracht befand sich schon Wochen zuvor unter dem nonchalanten Trainervorgänger Michael Skibbe im steten Abwärtstrend, hat in der Rückrunde ohnehin erst einen läppischen Saisonsieg erreicht - skurrilerweise wurde Skibbe ausgerechnet im Anschluss an diesen 2:1-Erfolg gegen den FC St. Pauli gefeuert. Das Team hat sich in dieser Spielzeit zudem mit der einzigen Sturmspitze Theofanis Gekas in eine Art babylonische Gefangenschaft von der Tagesform des Griechen begeben. Das Spielsystem funktionierte lediglich unter der Prämisse, dass Gekas trifft. In der Hinrunde klappte das mit 14 Gekas-Toren vorzüglich, in der Rückrunde gar nicht mehr.
Daum hat in der Vorwoche, nachdem Gekas eine tausendprozentige Torchance gegen den FC Bayern München vergeben hatte, vom "Denkgefängnis" gesprochen, in dem der Stürmer feststecke. Er wolle versuchen, Gekas daraus mit Hilfe "neurolinguistischen Programmierens" zu befreien. Solche Aussagen des Trainers sind es, die den 57-Jährigen zum Objekt der Häme machen.
Als Daum die Fußballbühne betrat, Ende der achtziger Jahre als junger Wilder des 1. FC Köln, da waren solche Töne ungewohnt. Es herrschten damals noch die Kasernenhoftrainer, für die Psychologie ein Schimpfwort war. Heute jedoch, in der Zeit, in der Trainertypen wie Jürgen Klopp, Thomas Tuchel oder Mirko Slomka die Szene dominieren, gehören Motivation und Mentalcoaching zum Basisprogramm. Daums Sprüche wirken im Kreise dieser gut ausgebildeten Sportlehrer wie aus einem Lehrbuch "Freud für Anfänger". Seine Methoden, durch gemeinsames Händeklatschen oder Fingerschnipsen im Training Gemeinsamkeit herzustellen, sind in Zeiten des "Teambuildings" nur noch Hokuspokus von gestern, werden von Journalisten und Spielern müde belächelt. Daum läuft Gefahr, als Trainer nicht mehr ernst genommen zu werden."
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02.05.2011, 17:43
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[quote=Emil Tischbein;386624 Heute jedoch, in der Zeit, in der Trainertypen wie Jürgen Klopp, Thomas Tuchel oder Mirko Slomka die Szene dominieren, gehören Motivation und Mentalcoaching zum Basisprogramm. Daums Sprüche wirken im Kreise dieser gut ausgebildeten Sportlehrer wie aus einem Lehrbuch "Freud für Anfänger". Seine Methoden, durch gemeinsames Händeklatschen oder Fingerschnipsen im Training Gemeinsamkeit herzustellen, sind in Zeiten des "Teambuildings" nur noch Hokuspokus von gestern, werden von Journalisten und Spielern müde belächelt. Daum läuft Gefahr, als Trainer nicht mehr ernst genommen zu werden."[/QUOTE]
Daum ist doch auch intellektueel den Genannten haushoch unterlegen; das merkt doch auch jeder Spieler sofort, dass der diese Dinge nicht aus sich selbst heraus vorträgt, sondern auswendig gelernt hat.
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Gialla Come Er Sole.
Rossa Come Er Cuore Er Mio.
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03.05.2011, 23:05
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Andererseits ist es auch etwas übertrieben, "Teambuilding" als das Heilmittel zu verkaufen. Da wird dann zusammen auf der "reißenden" Ruhr gepaddelt und das soll dann Adrenalin ausschütten, das für die ganze Saison reicht, nur weil man mal bemerkt hat, dass Männer, die über eine Hängebrücke laufen, häufiger eine Frau nach der Nummer fragen, wenn diese nicht auf der Startseite, sondern am Ende der Brücke steht.
Jeder, der das schon mal gemacht hat, weiß doch, dass in Wirklichkeit nur eins zusammenschweißt: dreckige Siege.
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04.05.2011, 10:27
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Zitat:
Zitat von Daucus
A
Jeder, der das schon mal gemacht hat, weiß doch, dass in Wirklichkeit nur eins zusammenschweißt: dreckige Siege.
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... wie ... und nicht "zerdepperte Keramik-Pokale" ???
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04.05.2011, 15:03
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Zitat:
Zitat von Emil Tischbein
... wie ... und nicht "zerdepperte Keramik-Pokale" ???
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Wenn der Pokal vorher gemeinsam den gegnerischen Ultras geklaut wurde, vll. schon. :-)
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31.03.2012, 18:04
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Was macht eigentlich Herr Marlovits? Die kollektive Verunsicherung ist ja offensichtlich und wenn man Lanig nach dem Spiel gehört hat, muss man zu dem Schluss kommen, dass das Problem wohl bei dem ein oder anderen in der Birne liegt. Oder wollte er nur ausweichen, um nichts Unüberelgtes über seinen Trainer sagen zu müssen? Aber selbst dann müssen einige ab zum Mentaltrainer.
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31.03.2012, 20:25
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Zitat:
Zitat von Bjoernsson
Was macht eigentlich Herr Marlovits? ..
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Ich finde, das ist eine absolut berechtigte Frage...
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