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  #1  
Alt 20.09.2011, 12:44
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ksta_admin ksta_admin ist offline
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Registriert seit: 10.05.2007
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Standard Die Zukunft des Zanders-Werks

Immer noch ist unklar, wie es genau mit dem Zanders-Werk an der Gohrsmühle weitergeht. Welche Bedeutung hat das Unternehmen für Bergisch Gladbach und wie sieht eine Zukunft ohne das Werk aus?

http://www.rhein-berg-online.ksta.de...22726558.shtml
  #2  
Alt 01.11.2011, 09:13
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Heidemann Heidemann ist offline
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Immer noch ist unklar, wie es genau mit dem Zanders-Werk an der Gohrsmühle weitergeht. Welche Bedeutung hat das Unternehmen für Bergisch Gladbach und wie sieht eine Zukunft ohne das Werk aus?

http://www.rhein-berg-online.ksta.de...22726558.shtml
Mein Eindruck ist, dass für hochwertige Papiere wie Zanders sie herstellt, der Markt immer kleiner wird. Andere Hersteller produzieren heute preiswerte Papiere, die ebenfalls für die Bedürfnisse ausreichen, die aber erheblich günstiger sind. Soweit ich diesen Markt beoachte, sehe ich, dass heute viele Kunden Papiere importieren, die früher bei Zanders produziert wurden. Die Frage ist, kann sich Zanders auf die Marktsituation einstellen und preiswerter anbieten, oder ist die Zeit für den Produktionsstandort Bergisch Gladbach abgelaufen? Im Zeitalter des Computers setzt kaum noch jemand handgeschöpfte Büttenpapiere ein, wie es sie von der Gohrsmühle gibt. Hat Zanders den Strukturwandel verschlafen?

Heidemann

Geändert von Heidemann (01.11.2011 um 09:16 Uhr).
  #3  
Alt 08.12.2011, 19:26
Hottamax Hottamax ist offline
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Immer noch ist unklar, wie es genau mit dem Zanders-Werk an der Gohrsmühle weitergeht. Welche Bedeutung hat das Unternehmen für Bergisch Gladbach und wie sieht eine Zukunft ohne das Werk aus?

http://www.rhein-berg-online.ksta.de...22726558.shtml
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Es war noch nie gut, wenn Kommunen nur auf ein Werk setzen. Schlimmer noch wird es, wenn Ansiedlungen neuer starker Unternehmen mehr oder weniger politisch behindert werden mit Rücksicht auf diesen einen Großen. Fatal wird es, wenn die Landesregierung NRW wie im Falle Steinmüller Gummersbach eingreift zu Gunsten eines anderen Favoriten, aus welchen Gründen auch immer.
Was die Zukunft Bergisch Gladbachs betrifft in Hinblick der Fragestellung, liegt wohl viel an den politischen Akteuren der Stadt. Vorausschauende Politik einer Stadt zeichnet sich auch durch in guten Zeiten bestgepflegte Kontakte zu Land und Bund aus. Wer zurück denkt, kommt nicht umhin, auch die Ablehnung eines geplanten Autobahnanschlusses zur Stadt / Gohrsmühle mit zu bedenken. Späte Rache?

hottamax
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-Ein Wörtchen in Nazi Tagen -
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  #4  
Alt 11.12.2011, 08:36
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Heidemann Heidemann ist offline
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Es war noch nie gut, wenn Kommunen nur auf ein Werk setzen. Schlimmer noch wird es, wenn Ansiedlungen neuer starker Unternehmen mehr oder weniger politisch behindert werden mit Rücksicht auf diesen einen Großen. Fatal wird es, wenn die Landesregierung NRW wie im Falle Steinmüller Gummersbach eingreift zu Gunsten eines anderen Favoriten, aus welchen Gründen auch immer.
Was die Zukunft Bergisch Gladbachs betrifft in Hinblick der Fragestellung, liegt wohl viel an den politischen Akteuren der Stadt. Vorausschauende Politik einer Stadt zeichnet sich auch durch in guten Zeiten bestgepflegte Kontakte zu Land und Bund aus. Wer zurück denkt, kommt nicht umhin, auch die Ablehnung eines geplanten Autobahnanschlusses zur Stadt / Gohrsmühle mit zu bedenken. Späte Rache?

hottamax

Man lernt eben nicht aus der Geschichte! Hatten wir alles z.B. in Rheinhausen mit Krupp! Da haben die Genossen Betriebsräte als Stadtverordnete Betriebsansiedlungen anderer Firmen verhindert, da diese um Arbeitnehmer im Wettbewerb zu Krupp gestanden hätten. Tolle Arbeitnehmerinteressenvertreter! Als Krupp dann zumacht, standen Tausende ohne Alternative auf der Straße! Klasse gemacht Genossen!
Bedenkt man die aktuelle Finanzpolitik des Herr Walter-Borjans, so gibt der lieber für Unsinnsprojekte Geld aus, als es den Arbeitnehmern für deren Bedürfnisse durch Steuersenkungen in den Geldbeutel zu gönnen! Sculden machen konnte die Genossen schom immer, aber sinnvolle Projekte fördern widerspricht deren Gesinnung!

Heidemannn

Geändert von Heidemann (11.12.2011 um 09:06 Uhr).
  #5  
Alt 14.01.2012, 20:53
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Man lernt eben nicht aus der Geschichte! Hatten wir alles z.B. in Rheinhausen mit Krupp! Da haben die Genossen Betriebsräte als Stadtverordnete Betriebsansiedlungen anderer Firmen verhindert, da diese um Arbeitnehmer im Wettbewerb zu Krupp gestanden hätten. Tolle Arbeitnehmerinteressenvertreter! Als Krupp dann zumacht, standen Tausende ohne Alternative auf der Straße! Klasse gemacht Genossen!
Ah, die Genossen.

Da habe ich auch noch eine wahre Geschichte.

Als nach der Wiedervereinigung Quelle sein Versandzentraum nach Leipzig verlegte, wurden die 2.000 dort neu geschaffenen Arbeitsplätze von Kohl (auch im Fernsehen) sehr gerühmt.

http://helmut-kohl.kas.de/index.php?...sel4=&msg=1592

Zitat:
Die Firma Quelle hat eine Milliarde D-Mark in dieses Versandzentrum mit Spitzentechnologien investiert. Damit sind neue und moderne Arbeitsplätze für heute fast 1.000 Menschen geschaffen worden. Bei voller Auslastung werden hier insgesamt über 2.000 Mitarbeiter beschäftigt sein. Dieses Versandzentrum ist in einer beeindruckend kurzen Bauzeit fertig gestellt worden. Hier zeigt sich einmal mehr, dass eine gute Zusammenarbeit von Investoren und Verwaltung wirklich etwas für die Menschen bewegen kann. Dies gibt uns Anlass, all jenen zu danken, die mit Fleiß, Ausdauer und Leistungswillen am schnellen Bau des Versandzentrums tatkräftig mitgewirkt habe
Diese Investition war für Quelle nur sinnvoll, weil unter Kohl unsinnige Ostsubventionen geschaffen wurden.

Den 2.000 neuen Arbeitsplätzen in Leipzig standen 2.500 wegfallende Arbeitsplätze in Fürth gegenüber.

Danke Herr Kohl, so hieß es sarkastisch damals im Bayerischen Fernsehen.


Uwe
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Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. [Recep Tayyip Erdoğan, vorbestrafter Ministerpräsident der Türkei].
 


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