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SielsdorfER
10.09.2007, 16:21
Dann lasst uns hier mal alles sammeln über die Toni Schumachers und Flohes dieser Welt.
Aber auch über die Poldis, Sinkes, Kabänesse und Federicos, etc. ...


Los geht's mit zwei ehemaligen Torhütern: Stefan Wessels und Ron-Robert Zieler



http://www.express.de/...ticleid=1188563391913&urubrikid=606 (http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/index&pageid=1055757515336&rubrik=214&articleid=1188563391913&urubrikid=606)


„Very british”
EXPRESS besucht Wessels und Zieler in England

Die zwei Ex-Kölner Stefan Wessels und Ron-Robert Zieler spielen nun beim FC Everton und bei Manchester United. EXPRESS traf die Torhüter in Liverpool.

Von LARS WERNER

Liverpool – Liverpool. Die Heimat der Beatles. Auch eine legendäre Fußball-Stadt mit den berühmten Klubs FC Liverpool und FC Everton. Nur 45 Autominuten entfernt spielen die Rivalen Manchester United und Manchester City. Im Nordwesten Englands pulsiert das Fußball-Leben.

Mittendrin sind zwei Ex-Kölner: Stefan Wessels (28) vom FC Everton und Ron-Robert Zieler (18) von Manchester United.

EXPRESS besuchte die Torhüter in Liverpool und sprach mit ihnen über ihr Leben in England.

Stefan, als Neuling ist es in England Sitte, den Teamkollegen zur Begrüßung in de Kabine ein Lied zu singen. Für welchen Titel haben Sie sich entschieden?

Wessels: „Wo ist die Kokosnuss!“ Ich kann überhaupt nicht singen. Aber es muss wohl sein.

Zieler: „You're beautiful“ von James Blunt hätte auch gepasst.

Die Ähnlichkeit von Ihnen mit Blunt ist in der Tat groß. Wie oft wurden Sie auf der Insel darauf schon angesprochen?

Wessels: Oft. Von Passanten auf der Straße oder von meinem Teamkollegen James McFadden.

Haben Sie sich schon an Ihr neues Leben gewöhnt?

Wessels: So langsam. Ich habe gerade ein Haus in Liverpool gefunden. Beim Verein ist es klasse. Es geht äußerst professionell zu. Aber mit den Essensgewohnheiten habe ich noch so meine Probleme. Bohnen zum Frühstück müssen wirklich nicht sein. Und was mir aufgefallen ist: Die Leute, vor allem die Frauen, sind hier trotz der kühlen Temperaturen sehr luftig angezogen.

Zieler: Stefan, du hast es auf den Punkt gebracht. Die Kleiderordnung geht oft gar nicht. Ganz anders ist auch die Art des britischen Humors. Der ist schon sehr schwarz. Daran muss man sich erst gewöhnen.

Stefan, Ron-Robert ist schon mit 16 Jahren nach England gewechselt. Wäre das auch was für Sie gewesen?

Wessels: Wenn ManU bei mir angefragt hätte, hätte ich auch nicht lange überlegt. Ich bin ja selbst mit 18 Jahren damals zu Bayern gegangen. Für Ron-Robert ist dieser Verein doch genial. Von so einer Chance träumen Millionen Kinder. Genieß es, Ron.

Zieler: Mache ich. Aber ich muss auch hart arbeiten. Ich möchte ins Profi-Team aufrücken. Die Verantwortlichen trauen mir das zu.

Wie sind Ihre Pläne?

Zieler: Dies ist mein erstes Jahr bei den Senioren. Ich habe Vertrag bis 2008 und würde gerne verlängern. Bei ManU ist es aber durchaus üblich, dass junge Spieler ausgeliehen werden.

In Ihnen und Björn Bussmann sind drei Torhüter in England gelandet, die vor zwei Jahren noch beim 1. FC Köln spielten. Zufall?

Zieler: Wenn ManU einen haben will, dann geht man da auch hin. Ich habe mich auch immer beim FC wohlgefühlt. Und wenn ich die Karrieren von Podolski, Sinkiewicz, Schöneberg oder Chihi sehe, dann kann die Jugendarbeit beim FC ja nicht so schlecht sein. Schade nur, dass der FC immer noch in der 2. Liga spielt.

Wessels: Ich denke, in England ist die Durchlässigkeit von der Jugend hin zu den Profis größer. Du bekommst als junger Spieler vielleicht schneller eine Chance.

Zieler: Ich trainiere ja schon öfter bei den Profis mit, und man fühlt sich dort voll respektiert.

Sind Deutsche die besseren Torhüter als Engländer?

Zieler: Die deutschen Torhüter haben hier einen guten Ruf. Jeder kennt Oliver Kahn oder Toni Schumacher. Ich glaube, die Engländer bewundern uns für ihre guten Torhüter.

SielsdorfER
11.09.2007, 08:40
... und weiter geht's mit Dorinel Munteanu, der sich auch heutzutage noch ab und zu am GBH sehen lässt.



http://www.kicker.de/...ationalelf/startseite/artikel/146659 (http://www.kicker.de/...ationalelf/startseite/artikel/146659)



Der Highlander ist "überwältigt"

Er ist 39 und wird in Rumänien "Highlander" genannt. In der Tat unterwirft sich Dorinel Munteanu keinem sichtbaren Alterungsprozess. In Weißrussland absolvierte er am Samstag sein 133. Länderspiel, am Mittwoch in Köln soll er beginnen, dort, wo 1995 sein Deutschland-Abenteuer startete.

kicker: Herr Munteanu, mit welchen Gefühlen kehren Sie zurück nach Köln?

Dorinel Munteanu: Es ist absolut überwältigend für mich. Meine Familie lebt ja noch hier, ich kenne hier viele Leute. Für das Spiel musste ich über 30 Karten besorgen.

kicker: Sie sind 39, stehen als Spieler- trainer jeden Tag auf dem Platz, mit Ihrem FC Vaslui rangieren Sie an der Tabellenspitze in Rumänien. Wie geht das?

Munteanu: Ich denke, der Grundstein für diese lange Karriere wurde hier in Deutschland gelegt. Dieses absolut professionelle Arbeiten in allen Bereichen über die Jahre ermöglicht mir das heute.

kicker: Kam die Berufung ungelegen? Immerhin ist Ihre Mannschaft nun zehn Tage ohne Sie.

Munteanu: Das ist alles eine Frage der Organisation. Ich habe zwei Co-Trainer, mit denen ich mich täglich abstimme. Die Nationalelf ist nach wie vor eine Herzensangelegenheit, eine große Herausforderung. Wenn ich allerdings dran denke, dass schon am Freitag das nächste Ligaspiel wartet...

kicker: Im UEFA-Cup kommt es zum deutsch-rumänischen Duell Nürnberg gegen Rapid Bukarest. Wer setzt sich durch?

Munteanu: Ich denke, Rapid wird es schaffen. Die sind gut drauf, sitzen auch mir mit Vaslui im Nacken.

SielsdorfER
12.09.2007, 14:07
http://www.ksta.de/html/artikel/1189361573806.shtml (http://www.ksta.de/html/artikel/1189361573806.shtml)


„Ich träume davon, nach Hause zu kommen“
ERSTELLT 11.09.07, 21:34h, AKTUALISIERT 11.09.07, 21:35h

Der 39-Jährige absolvierte von 1995 bis 1999 für den 1. FC Köln 129 Spiele und war danach bis 2004 für den VfL Wolfsburg aktiv, bevor er wieder nach Rumänien ging. Dort ist er Spielertrainer des Tabellenführers FC Vaslui und mit 133 Einsätzen Rekordnationalspieler.

KÖLNER STADT-ANZEIGER: Herr Munteanu, wie fühlt es sich an, nach Köln zurückzukehren und im Franz-Kremer-Stadion das Abschlusstraining für das Länderspiel gegen Deutschland zu absolvieren?

DORINEL MUNTEANU: Das fühlt sich gut an, ich kenne ja noch vieles hier. Außerdem ist Köln eine Art Heimat geblieben. Ich liebe die Stadt, und meine Familie wohnt noch immer in unserem Haus in Glessen. Meine Tochter geht da zur Schule, in die elfte Klasse. Ich bin mindestens einmal im Monat hier.

Normalerweise sind Sie als Spielertrainer des FC Vaslui für alles verantwortlich, in der Nationalmannschaft sind Sie nur Spieler. Ist das ein Problem?

MUNTEANU: Nur ein bisschen, ich muss da halt umschalten. Solange ich hier bin, ist der Trainer der Trainer. Am Samstag beim Auswärtsspiel in Timisoara bin ich wieder der Trainer.

Ihr Trainer Victor Piturca hat gesagt, er werde sie beim Spiel gegen Deutschland auf jeden Fall zumindest einwechseln.

MUNTEANU: Das würde mich schon sehr freuen, denn das ist für mich persönlich kein gewöhnliches Spiel. Eine Partie gegen Deutschland ist immer eine Frage des Prestiges. Wir nehmen das hier sehr ernst.

Rumänien scheint so etwas wie ein Angstgegner der deutschen Mannschaft zu sein. Von den letzten sechs Begegnungen gewannen die Deutschen nur eine. Das letzte Aufeinandertreffen im April 2004 endete 5:1 für Rumänien. Denken Sie noch an dieses Spiel?

MUNTEANU: Nein, dieses Spiel haben wir vergessen. Das war eine andere Zeit, eine andere Generation. Deutschland ist Deutschland, das wissen wir alle, eine starke Fußball-Nation und sehr schwer zu schlagen, egal, in welcher Besetzung sie spielt.

Der rumänische Fußball erlebt in diesen Tagen einen Aufschwung, nicht nur durch seine Nationalmannschaft, sondern auch die Vereine. Erklären Sie doch einmal dieses Hoch.

MUNTEANU: Es hat generell damit zu tun, dass viel mehr Wert auf Disziplin gelegt wird als früher. Gute Spieler hatte Rumänien schon immer, aber die Disziplin nicht. Dadurch, dass viele Profis aus dem Ausland zurückkamen und neue Erkenntnisse und Ideen mitbrachten, hat sich vieles geändert. Leute wie unser Verbands-Generalsekretär Ioan Lupescu, der bei Leverkusen und Mönchengladbach auch lange in der Bundesliga gespielt hat, haben ihre Erfahrungen eingebracht. Das hat unserem Fußball geholfen.

Wo liegen die Stärken dieser neuen Nationalmannschaft?

MUNTEANU: Wir sind sehr gut organisiert und haben einen guten, sehr ausgeglichenen Kader, der Trainer achtet sehr auf Disziplin, all das hat dazu geführt, dass wir seit 14 Spielen ohne Niederlage sind.

Sie gehen auf die 40 zu. Ihr Nationaltrainer Piturca lobt immer noch Ihr überragendes Passspiel, ihre Ausdauer und den Einsatzwillen. Was für Ziele hat man da noch als Fußballer?

MUNTEANU: Ich denke da nicht so weit in die Zukunft, sondern versuche einfach, Schritt für Schritt zu gehen, so lange es noch möglich ist.

Es heißt, Sie würden irgendwann gern als Trainer nach Deutschland zurückkehren . . .

MUNTEANU: Erst einmal fühle ich mich sehr wohl bei meinem Klub, wir sind ja Tabellenführer. Aber natürlich träume ich davon, eines Tages wieder zurückzukommen und in Deutschland eine Mannschaft zu trainieren. Hier ist mein Haus, hier lebt meine Familie. Es wird die Zeit kommen, da will ich wieder nach Hause.

Mit Dorinel Munteanu

sprach Frank Nägele

Bergziege
13.09.2007, 08:41
Cabanas lange out

Der Mittelfeldspieler der Zürcher hat sich verletzt und muss operiert werden

Ricardo Cabanas (28) hat sich bei einer Aktion während des Meisterschaftspiels in Thun am 26. August die Innenbänder und Kapsel am rechten Knie verletzt. In der Folge wurde diese Verletzung konservativ behandelt. Leider führten aber die Therapien bisher nicht zum gewünschten Erfolg. Der GC-Mittelfeldspieler unterzieht sich deshalb morgen Donnerstag einem operativen Eingriff. Er wird dem GC-Team erst zu Beginn der Frühjahrsrunde wieder zur Verfügung stehen.

SielsdorfER
14.09.2007, 14:34
http://www.11freunde.de/international/104465


Von Stefan Hermanns

Freitag den 14.09.2007 11:31
Tu doch nicht so cool!

Das Spiel gegen Rumänien war schon fast vorbei, da bekam Lukas Podolski die Kugel. Mit seinem notorischen Linken haute er sie ins Netz, die Menge toste – und das in seiner Heimatstadt Köln. Poldi selbst war gerührt, auch wenn er's nicht zugab.

Als alle Feierlichkeiten beendet waren, nach dem Defilee an den Ersatzspielern vorbei, nahm Lukas Podolski noch Glückwünsche der besonderen Art entgegen. Eher beiläufig, so wie es seine Art ist. Der Stürmer der deutschen Nationalmannschaft hatte gerade für die Entledigung seines Trikots die Gelbe Karte gesehen und Schiedsrichter Rizzoli den Rücken zugekehrt, da streckte er seine Hand nach hinten, wie ein Bettler, der Passanten in der Fußgängerzone um Geld anfleht. Rizzoli schlug ein. „Wir haben uns alle gefreut“, sagte Thomas Hitzlsperger über Podolskis Tor zum 3:1 gegen Rumänien.

Nur ein Unmensch hätte dem Zauber des Moments widerstehen können. Das Spiel näherte sich bereits bedrohlich seinem Ende, als Podolski 18 Meter vor dem Tor an den Ball kam. Er schoss ohne Anlauf, mit seinem notorischen linken Fuß, und wuchtete den Ball ins Netz. Der Jubel des Publikums folgte wie der Donner einem Blitzeinschlag, mit einer urwüchsigen Kraft. Podolski riss sich das Trikot vom Körper. „Man hat gemerkt, dass er das Tor jetzt unbedingt machen wollte“, sagte Bundestrainer Joachim Löw. „Für ihn war es eine Erlösung.“

„Was heißt wichtig?“

Die Geschichte ist fast zu kitschig, um schön zu sein. Zum ersten Mal seit seinem Wechsel vom 1. FC Köln zu den Bayern spielte Podolski wieder in seinem Stadion, da, wo die Menschen ihn noch mehr lieben als im Rest der Republik. Zum ersten Mal seit fast einem halben Jahr stand er bei einem Länderspiel wieder in der Anfangself, und zum ersten Mal nach elf Monaten erzielte er wieder ein Tor. „Er war sehr bemüht“ sagte Hitzlsperger, „aber anfangs ein bisschen unglücklich.“ Zweimal stand Podolski frei vor Torhüter Coman, beim ersten Mal verpasste er den richtigen Moment zum Schuss, beim zweiten Mal hörte er auf seinen Verstand, anstatt seinem Instinkt zu vertrauen. Später wurde Podolski gefragt, wie wichtig der Treffer für ihn gewesen sei. „Was heißt wichtig?“, antwortete er. „Ich hab mir einfach vorgenommen, ein Tor zu machen.“

Podolski tut immer so cool; in Wirklichkeit aber ist er ein sehr gefühliger Mensch. Das Rumänienspiel erinnerte an das WM-Spiel gegen Ekuador. Nachdem sich die Nationalmannschaft einen sicheren 2:0-Vorsprung verschafft hatte, verfolgte sie nur noch ein Ziel: Alle Bälle auf den mit sich und der Welt hadernden Poldi – damit auch der endlich zu seinem Erfolgserlebnis komme. Am Ende traf Podolski zum 3:0. Doch während er sich vor einem Jahr aus dem Schlamassel hatte ziehen lassen, zog er sich diesmal selbst heraus. Bundestrainer Löw fand es beeindruckend, „wie er sich befreit hat“.

Lukas Podolski ist derzeit das beste Beispiel für die gelungene Menschenführung bei der Nationalmannschaft. „Schon die Nominierung war wichtig“, sagte der Münchner. Nach zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga war sie keineswegs selbstverständlich, „der Bundestrainer hätte ja auch sagen können: Warte noch mal zwei Wochen.“ Für Löw aber war immer „klar, dass man an so einem Spieler festhält“. Am Ende konnten alle zufrieden sein: Löw, Podolski – und sogar die Bayern, die früher über die Länderspielbelastung ihrer Arbeitskräfte geklagt haben. Diesmal bekommen sie einen Spieler zurück, der nicht nur Spielpraxis gesammelt, sondern vor allem seine Zweifel hinter sich gelassen hat. Lukas Podolski sagte zum Abschied aus Köln, er gehe fest davon aus, dass er am Samstag gegen Schalke von Anfang an spielen werde.

SielsdorfER
14.09.2007, 19:07
http://www.rundschau-online.de/...rtikel/1189363969997.shtml (http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1189363969997.shtml)

ZUR PERSON
ERSTELLT 13.09.07, 21:38h

Bruno Labbadia wurde am 8. Februar 1966 in Darmstadt geboren. Der Angreifer bestritt in 19 Jahren Profifußball 328 Erstliga- (103 Tore) und 229 Zweitligaspiele (101 Tore). Für die deutsche A-Nationalmannschaft lief er zwei Mal auf (ein Tor). Der 41-Jährige begann seine Karriere in der Zweiten Liga beim SV Darmstadt 98. Von dort führte ihn sein Weg über die Stationen Hamburger SV, 1. FC Kaiserslautern und Bayern München 1994 zum 1. FC Köln. Dort bildete er mit dem Österreicher Toni Polster ein starkes Angriffsduo, ehe er in der Winterpause der Saison 1995 / 96 zu Werder Bremen wechselte. Bis zur Nominierung von Lukas Podolski 2004 war er jahrelang der letzte deutsche Nationalspieler des FC. Seine aktive Laufbahn endete - nach einer Zwischenstation bei Arminia Bielefeld - 2003 beim Karlsruher SC. Unmittelbar danach startete er wie als Spieler auch seine Trainerkarriere bei Darmstadt 98 und führte den Verein aus der Oberliga Hessen in die Regionalliga. Seit Saisonbeginn ist er für die SpVgg Greuther Fürth verantwortlich. Der Sohn italienischer Einwanderer ist verheiratet, hat eine Tocher (20) und einen Sohn (9). (nch)



http://www.rundschau-online.de/...rtikel/1189363969999.shtml (http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1189363969999.shtml)


„So reizvoll, so schwierig“
ERSTELLT 13.09.07, 21:38h, AKTUALISIERT 13.09.07, 21:39h

Einst stürmte er beim FC bis in die Nationalmannschaft. Am Sonntag kommt Bruno Labbadia (41) als Trainer des Fußball-Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth zurück nach Müngersdorf.
Chaled Nahar sprach mit dem ehemaligen Kölner Publikumsliebling.

Herr Labbadia, steigt bei Ihnen schon die Vorfreude auf die Rückkehr nach Köln?

Und wie! Köln ist immer eine Reise wert. Vor allem das Stadion, denn das ist einer meiner absoluten Favoriten. Wenn ich es heute sehe - ich kann kaum glauben, dass das mal das Müngersdorfer Stadion gewesen sein soll.

Früher haben die Fans Ihren Namen zur Melodie von „Vamos a la playa“ gesungen. Wie gehen Sie als Trainer mit dem Bild vom „smarten Bruno“ um?

(lacht) Naja, also smart ist ja erstmal nicht so schlecht. Zu meinem Bild in der Öffentlichkeit habe ich aber nie beigetragen. Die Spieler bewerten mich auf dem Platz: Ist er ein guter Trainer? Oder ist er ein schlechter Trainer? Nur das zählt.

Sie sind im Mai 2003 als Spieler abgetreten und nur zehn Tage später als Trainer von Darmstadt 98 angetreten. Wieviel vom Spieler Labbadia steckt noch in Ihnen?

Null. Wirklich, absolut null. Ich war vom ersten Tag an Trainer und habe mit nur wenigen Ausnahmen nie wieder aktiv am Training teilgenommen. Auch wenn ich mich darüber manchmal selber wundere. Und abgesehen davon: Es ist egal, wie lange und gut man mal gespielt hat - ein guter Trainer ist man deswegen noch lange nicht. Ich hatte den für mich besten Job der Welt, jetzt habe ich den zweitbesten. Allerdings muss ich auch ehrlich sagen: Damals hatte ich keine Vorstellung davon, wie zeitaufwändig diese Arbeit ist.

Mit der SpVgg Greuther Fürth stehen Sie nach vier Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. Hätten Sie sich diesen Erfolg vor dem Start träumen lassen?

Zu erwarten war das wirklich nicht. Denn wir hatten im Sommer 15 Abgänge, darunter vier Spieler, die in der Vorsaison zusammen 32 Tore geschossen haben. Deshalb haben wir 13 neue Spieler holen müssen. Jetzt haben wir eine der jüngsten Mannschaften der Liga, 19 von meinen 23 Spielern sind Deutsche. Das hat allerdings weniger mit einer Philosophie als viel mehr mit dem Geldbeutel zu tun. Die ausländischen Spieler, die ich hätte gebrauchen können, waren zu teuer. Und die erschwinglichen Ausländer waren einfach nicht besser als die deutschen Talente. Grundsätzlich ist es mir jedoch egal, ob einer Deutscher ist oder nicht und ob er alt ist oder jung - ich möchte nur mit leistungsbereiten Spielern arbeiten.

Zwischen 1994 und 1996 haben sie rund eineinhalb Jahre beim 1. FC Köln gespielt. Was bleibt davon?

Das war eine unglaublich intensive Zeit. Was man in Köln in einem Jahr erlebt, dafür braucht man woanders mindestens fünf Jahre.

Warum?

Der FC ist ein so reizvoller Verein, aber auch einer der schwierigsten. Für Trainer wie für Spieler. Wenn es läuft, ist die Euphorie riesengroß. Aber andersherum ist das Jammertal ganz schnell da.

1996 schieden Sie dann auch etwas im Unfrieden . . .

Die Saison 1994 / 95 in der Bundesliga lief für uns eigentlich ganz gut, abgesehen von dem verlorenen Pokal-Halbfinale gegen den damaligen Zweitligisten Wolfsburg. Ich war Kapitän der Mannschaft und wurde von Berti Vogts in die Nationalmannschaft berufen. Dann kam ein Angebot von Borussia Dortmund. Der amtierende Deutsche Meister, ein Champions-League-Teilnehmer! Aber nicht der FC oder Borussia Dortmund haben den Wechsel platzen lassen - ich war es, ich habe Ottmar Hitzfeld abgesagt. Denn ich hatte mir als Kapitän und Nationalspieler einen großen Stellenwert beim FC erarbeitet, den ich nicht aufgeben wollte. Doch dann kam das, was ich mit „schwierig“ meine. Ich war verletzt und plötzlich hieß es in Köln: „Der ist beleidigt, weil er nicht nach Dortmund darf. Der will ja gar nicht mehr.“ Und dann hat das alles irgendwie eine eigene Dynamik angenommen. Am Ende stand der Wechsel nach Bremen.

Und der FC heute?

Wir müssen wohl nicht darüber reden, dass dieser Verein in die Erste Liga gehört. Der FC ist mit seinen Voraussetzungen für mich der Topfavorit. Und mit der Erfahrung aus der vergangenen Saison wird das auch funktionieren . . .

SielsdorfER
14.09.2007, 20:51
http://www.ksta.de/html/artikel/1189361590677.shtml


„Der FC ist ein Weltverein“
ERSTELLT 14.09.07, 20:31h

Der Ex-Stürmer über seine aktive Zeit, die schwierige Arbeit in der Zweiten Liga und seinen damaligen Abgang beim 1. FC Köln.

KÖLNER STADT-ANZEIGER: Herr Labbadia, den Spieler Bruno Labbadia kennen fast alle. Wie können wir uns den Trainer vorstellen?

BRUNO LABBADIA: Wenige Interessierte nehmen mich als Trainer erst jetzt wahr, weil ich in der Zweiten Liga arbeite. Aber in Darmstadt war es ja schon so, dass ich quasi unter Profibedingungen trainiert habe. Dass ich ein bekannter Profi war, ist ein kleiner Vorteil. Man hat erst mal eine gewisse Akzeptanz bei den Spielern. Allerdings merken sie sehr schnell: Hat er was als Trainer drauf oder hat er es nicht.

Als Spieler waren Sie sehr emotional. Sind Sie deshalb ein „moderner“ Trainer, der auf Disziplin und Taktik achtet ?

LABBADIA: Das ist ein Thema, zu dem ich selbst schwer etwas sagen kann. Ich bin Trainer geworden, um meine Erfahrungen im Fußball auf eine Mannschaft zu übertragen. Das ist mein Antrieb. Natürlich ist es wichtig, dass man seine persönliche Philosophie des Spiels lehren kann. Aber ich möchte mich nicht festlegen, ob ich modern oder unmodern bin. Das müssen andere entscheiden.

Können Sie dann etwas zu Ihrer Philosophie sagen?

LABBADIA: Mein Bild vom Fußball ist durch eine offensive und aggressive Ausrichtung geprägt. Wir wollen agieren. Die Menschen, die bei uns ins Stadion kommen, sollen merken, dass es der Mannschaft Spaß macht, Fußball zu spielen.

Wir würden Sie mit einem impulsiven Profi wie dem ehemaligen Spieler Labbadia umgehen ?

LABBADIA: Die Kunst ist doch, dass ich als Trainer auf viele verschiedene Charaktere eingehen muss, um Erfolg zu haben. Willige und ehrgeizige Spieler hat man aber immer gerne im Kader. (lacht)
Sie sind in Fürth in die Fußstapfen von Benno Möhlmann getreten, der den Klub mehrere Jahre lang in der Spitzengruppe der Zweiten Liga hielt.

Empfinden Sie das als schweres Erbe?

LABBADIA: Das war kein Problem. Die Übergabe war nahezu reibungslos. Benno und ich haben oft miteinander telefoniert. Da wir beide grundverschieden sind, gab es im Umfeld keine Probleme. Ich hatte ja auch gar keine Zeit, mir Gedanken zu machen. Wir haben 13 neue Spieler geholt, die ich vorher sichten musste. Gemeinsam mit Kaiserslautern haben wir die jüngste Mannschaft der Liga. Von daher habe ich weder nach links noch nach rechts geschaut, um mich auf meinen Job zu konzentrieren.

Die Spielvereinigung stand oft an der Schwelle zum Aufstieg und hat ihn dann doch verpasst. Würden Sie diese Enttäuschungen über Jahre mitmachen?

LABBADIA: Ich sehe das völlig anders. Was Fürth in den letzten Jahren abgeliefert hat, war keine Enttäuschung, sondern eher ein Wunder. Schauen Sie doch nur mal auf die Etats. Es gibt Klubs, die haben vier Mal so viel Geld wie wir. Wir haben mit Aue den niedrigsten Etat der Zweiten Liga. Vor dieser Saison haben wir 15 Spieler verloren, darunter eine gesamte Achse mit Kleine, Mijatovic, Timm und Fuchs. Diese vier haben alleine 32 Tore in der letzten Saison geschossen. Und das Schlimmste war, dass wir null Ablöse bekommen haben für diese Spieler. Jetzt stehen wir vor einem großen Umbruch, denn eine Spielvereinigung Greuther Fürth bekommt keine gestanden Spieler. Das heißt, dass wir verstärkt auf junge Spieler zurückgreifen müssen.

Am Sonntag kehren Sie nach Köln zurück, wo sie einst Kapitän waren. Welche Erinnerungen und Gedanken begleiten Sie dabei?

LABBADIA: Es ist ganz klar: Der 1. FC Köln ist einer der intensivsten und einer der schwierigsten Vereine, die es in Deutsch land gibt. Hier verbinden sich unglaubliche Emotionen mit einem ungeheuren Druck. Man kann dort sehr schnell auf Händen getragen, aber auch genauso schnell wieder fallen gelassen werden.

Viele Fans am Geißbockheim sprechen heute noch in positiver Erinnerung vom Stürmer Labbadia. Allerdings ist der Abgang in schlechter Erinnerung geblieben . . .

LABBADIA: Warum das so gekommen ist, weiß ich bis heute nicht. Wir haben damals eine gute Saison gespielt, und ich bin Nationalspieler geworden. Alles hat aber damit begonnen, dass Borussia Dortmund mich haben wollte. Das wurde mir anscheinend übel genommen. Das Schlimme war, dass ich das Angebot abgelehnt habe. Nach meiner Verletzung bin ich dann aber doch gewechselt, nach Bremen.

Sie sprechen nicht gern darüber . . .

LABBADIA: Das stimmt. Um die Geschichte in Gänze zu erklären, bräuchte ich Tage. Und jetzt bin ich eben Trainer. Meine Spielerkarriere ist abgehakt.

Kommen Sie durch den guten Start als Favorit nach Köln?

LABBADIA: Ganz klar nein. Der FC ist ein Weltverein und hat ganz andere Ambitionen. Wenn man die Fakten miteinender vergleicht, dann sind wir der David, der gegen Goliath antritt.

Wie muss man spielen gegen den Goliath Köln?

LABBADIA: Der FC hat sehr gute Einzelspieler, die sollte man gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Aber in erster Linie kümmern wir uns um uns selbst, denn wir wissen, was wir können und haben noch kein Spiel verloren.

Was für ein Ziel kann ein Klub wie Ihrer haben?

LABBADIA: Für uns hat es überhaupt keinen Sinn, ein Ziel auszugeben, deshalb haben wir auch keines benannt. Andere jammern schon, wenn sie vier oder fünf Spieler integrieren müssen. Bei uns stehen acht Neuzugänge in der Startformation. Andererseits machen wir uns nicht kleiner, als wir sind. Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Wir kommen auch nicht nach Köln mit dem Ziel, einen Punkt zu holen, sondern zu siegen.

Mit Bruno Labbadia
sprachen
Bastian Ebel
und Frank Nägele

Heffer
17.09.2007, 14:40
Mann des Tages (Regionalliga)

Rolf-Christel Guié-Mien
Rot-Weiss Essen
Wegen seiner zu Saisonbeginn lädierten Schulter wollte RWE-Neuzugang Rolf-Christel Guié-Mien (29) auf seinen aus Bundeligatagen bekannten Tor-Jubel mit Rad, Flic-Flac und Salto verzichten. Nach dem zweiten von drei Treffern gegen Erfurt legte er spontan doch los: "Ich habe mich so gefreut. Da konnte ich nicht anders", strahlte Guié-Mien. Am Ende erzielte der zwischenzeitlich in die Oberliga abgerutschte Kongolese seinen ersten Hattrick überhaupt.




Warum haben wir den "bekannten" Torjubel gar nicht gekannt?? Ach so, verstehe schon...

Frau von Tier
18.09.2007, 19:10
Dienstag, 18. September 2007 , 19:30 – SI/Sport</I> Ricardo Cabanas fällt längere Zeit aus

Pech für Ricardo Cabanas (28) und die Grasshoppers: Der aus der Bundesliga zurückgekehrte Mittelfeldspieler fällt mit einer Innenband- und Kapselverletzung im rechten Knie bis Ende Jahr aus und muss sich am Donnerstag einer Operation unterziehen. Ricardo Cabanas hat sich während des Meisterschaftspiels in Thun am 26. August (0:1) verletzt. Die Blessur wurde zunächst konservativ behandelt. Die Therapien ergaben aber nicht den gewünschten Erfolg. Der 47-fache Internationale unterzieht sich deshalb einem operativen Eingriff. Er wird dem GC-Team erst zu Beginn der Frühjahrsrunde 2008 wieder zur Verfügung stehen.

Alles Gute Ricci!!!

Konservative Behandlung...... kommt mir irgendwie bekannt vor;)

BigBegbie
18.09.2007, 20:09
Ex-Bundesliga-Profi Madsen rastet aus
18. Sep 11:08

Peter Madsen
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Peter Madsen
Foto: AP
Dem früheren Bundesliga-Stürmer Peter Madsen sind bei einem dänischen Erstliga-Spiel die Nerven durchgebrannt. Leidtragender war einer seiner Teamkollegen.
;
Dänemarks Fußballverband DBU geht gegen den früheren Bundesliga-Stürmer Peter Madsen (29) wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Spieler der eigenen Elf vor. Der Vorfall hatte sich bei einem Erstligaspiel seines Klubs Bröndby IF Kopenhagen ereignet. Madsen, der zwischen 2002 und 2006 für den VfL Wolfsburg, den VfL Bochum und den 1. FC Köln spielte, hatte bei der 0:3- Niederlage seines Teams gegen Aalborg nach dem dritten Treffer der Hausherren seinen Mannschaftskameraden Morten Rasmussen zweimal ins Gesicht geschlagen.

Der Schiedsrichter und seine Assistenten sahen den Vorfall nicht. Der Verband will nun die Möglichkeit einer nachträglichen Strafe auf der Basis von TV-Bildern prüfen. Ex-Meister Bröndby liegt nach einem enttäuschenden Saisonstart auf dem vorletzten Tabellenplatz und muss um den Klassenerhalt fürchten. Madsen, der 13 Länderspiele für Dänemark bestritt, entschuldigte sich später. (dpa)
:confused:

SielsdorfER
18.09.2007, 21:19
Das Töchterchen hat offensichtlich noch keinen Cinedom in Koblenz entdecken können?! :p


http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1190129596558.shtml
„Mein Sohn ist noch FC-Fan“

ERSTELLT 18.09.07, 20:09h, AKTUALISIERT 18.09.07, 20:15h

Am Sonntag wartet beim Zweitliga-Duell in Koblenz ein alter Bekannter auf den 1. FC Köln. Uwe Rapolder, früherer FC-Trainer, ist nun bei der TuS verantwortlich. Kerstin Thesing sprach mit dem 49-Jährigen über Aussichten und schmerzliche Erinnerungen.

Herr Rapolder, Ihre Mannschaft steht derzeit auf dem elften Tabellenrang. Entspricht das ihrem Potenzial?

Ja. Zwischen Platz acht und 13 sollten wir auch am letzten Spieltag landen.

Wie beurteilen Sie den Saisonbeginn der TuS Koblenz?

Wir sind durchwachsen gestartet. Sieben Punkte sind okay, aber richtig gefestigt ist unsere Mannschaft noch nicht.

Sie haben den Kader nach Ihren Wünschen zusammengestellt und sportlich das Sagen. Sind Sie so etwas wie der Alleinherrscher Felix Magath in Wolfsburg nur in klein?

(schmunzelt) Nein, das glaube ich nicht. Natürlich habe ich ein Vorschlagsrecht bei Spielerverpflichtungen. Aber das hat ja wohl jeder Trainer mit einer Philosophie und einem Konzept. Und ohne die Unterschrift von Geschäftsführer Hermann Gläsner läuft hier in Koblenz gar nichts.

Mit Mario Basler haben Sie einen prominenten Co-Trainer, der als Profi oft durch provokante Sprüche und Aktionen aufgefallen ist. Wie läuft die Zusammenarbeit mit ihm?

Sehr gut. Mario lässt sich super führen. Ihm ist nichts zu viel. Er sichtet, ist bei der Trainingsarbeit dabei, sitzt ja auch auf der Bank und ist überhaupt nicht selbstgefällig.

Verfolgen Sie eigentlich noch das Geschehen beim 1. FC Köln?

Natürlich, schließlich habe ich dort ja mal gearbeitet. Man sieht, wie schwer es für einen Trainer ist, beim FC zu bestehen. Sogar für einen Christoph Daum, der dort mehr Kredit hat als jeder andere Trainer. Trotzdem leidet auch er.

Was macht es so schwierig, als Fußballlehrer in der Domstadt erfolgreich zu sein?

Ich denke es ist die große Diskrepanz zwischen Anspruchsdenken und Realität: Durch den Anspruch wird der Erwartungsdruck, mit dem man zurechtkommen muss, unglaublich groß. Man liest immer wieder: ,Der FC ist ein besonderer Club. Doch genau davon muss man sich verabschieden. Man muss doch sehen, wo der Verein angekommen ist. Er spielt in der Zweiten Liga! Jetzt muss man anfangen, sich mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen, hochzuarbeiten. Und das ist harte Arbeit. Schauen Sie auf Bielefeld. Dort hat Thomas von Heesen (früherer Trainer / Anm. d. Red.) das, was ich initiiert habe, fortgeführt. Über Jahre ist dort konzentriert gearbeitet worden und jetzt sind sie vorübergehend sogar Zweiter der Bundesliga. So muss man das machen, und nicht als Kölner mit dem Finger auf die Arminen zeigen und sagen: ,Das ist doch ein Provinzclub.

Denken Sie in diesen Tagen vor dem Spiel gegen den FC häufiger an ihre Entlassung dort und die anschließende Arbeitslosigkeit zurück?

Das war besonders am Anfang sehr schmerzhaft - die Entlassung, aber auch die Zeit ohne Job. Sie müssen sich vorstellen, dass Sie ihren Beruf lieben und ihn 15, 16 Monate nicht ausüben können. Da war schon ein Entzug da. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass ich wieder arbeiten darf. Und mit den Kölnern habe ich auch keine Probleme. Ich habe damals einfach zu wenige Punkte geholt. Da hatte Wolfgang Overath als Präsident dann keine andere Wahl. Aber meine Tochter wohnt noch in Köln und mein Sohn ist immer noch FC-Fan.

Was erwarten Sie am Sonntag von den Kölnern?

Der FC hat auf St. Pauli gezeigt, dass er - auch wenn er als Mannschaft nicht dominiert - immer ein Tor schießen kann. Sie haben sehr gute Individualisten wie Milivoje Novakovic und Patrick Helmes. Ich bin ganz froh, dass Nemanja Vucicevic (Knieverletzung / Anm. d. Red.) nicht spielen kann. Die Kölner sind gefährlich, aber sie sind keine Übermannschaft.



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http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1190129596562.shtml
ZUR PERSON

ERSTELLT 18.09.07, 20:09h

Uwe Rapolder wurde am 29. Mai 1958 im schwäbischen Hausen geboren. Seine Karriere als Fußball-Trainer startete der Familienvater in der Schweiz. Über die weiteren Stationen Waldhof Mannheim, LR Ahlen und Arminia Bielefeld kam Rapolder im Sommer 2005 zum 1. FC Köln. Nach der schlechtesten Hinrunde der Vereinsgeschichte mit zwölf Punkten aus 17 Spielen und drei sieglosen Monaten wurde er im Dezember 2005 entlassen. Am 25. April 2007 übernahm er das Traineramt bei der TuS Koblenz und rettete den Zweitligisten vor dem Abstieg. (ket)

huepf
19.09.2007, 12:56
etwas der marke verspätetes sommerloch, der blick :D

Der erste Witz aus Österreich
Cabanas an der EM! Seine Frau Deby ist schon dabei

«Wie bitte?», werden Sie nun gleich fragen, der 49-fache Internationale Ricci Cabanas (28) ist doch eben erst am Knie operiert worden, fällt für das ganze Jahr 2007 aus. Deshalb stehen seine Chancen, mit der Schweiz die Euro 08 zu bestreiten, im Moment nicht sehr gut.

Stimmt, aber Cabanas ist an der EM sicher dabei. Und wenn nicht er, dann zumindest seine Frau Deby Cabanas ...

«Wir sind dabei» steht im EM-Stadion im österreichischen Klagenfurt seit letzter Woche auf einem grossen Plakat. Und über dem offiziellen Logo der Euro 2008 strahlen drei Schönheiten in ärmellosen, roten Shirts um die Wette. «AU STR IA» steht in grossen Lettern auf ihrer Brust.

Der Haken an der Sache: Bei den drei Damen handelt es sich nicht um österreichische Maderl, sondern um drei Schweizerinnen ... Gibts denn keine hübschen Österreicherinnen?

Das vermeintliche Austria-Girl in der Mitte mit den auffälligen Kreolen an den Ohren heisst ... Deby Cabanas – und wusste bis gestern nichts von ihrem «Glück».

Aufgenommen wurde das Bild vor drei Jahren – an der EM 04 in Portugal. Vor dem Spiel gegen Kroatien (0:0) posierten Deby Cabanas & Co. vor dem Stadion in Leiria in Fan-Shirts für die Fotografen. Auf der Original-Aufnahme prangt deshalb ein Schweizer Kreuz (und nicht die Buchstaben Austria...) auf den Tops der drei Ladys.

«Unglaublich», kommentierte Ricci Cabanas gestern das Vorgehen der Österreicher. Ob er rechtliche Schritte einleiten wird, hat der verletzte GC-Routinier noch nicht entschieden.

hier die bildchen
http://is.blick.ch/img/gen/F/f/HBFfDz0F_Pxgen_r_304xA.jpg
http://is.blick.ch/img/gen/5/J/HB5JzjzS_Pxgen_r_180xA.jpg

frau cabanas ist die in der mitte...

Pesi
19.09.2007, 13:39
Ricardo Cabanas (28) wurde kürzlich am Knie operiert und fällt voraussichtlich bis Ende Jahr aus. Trotzdem wird der Name Cabanas mit Sicherheit an der EM 2008 mit von der Partie sein - Dank seiner Frau Deby.

[ofr] - Gewusst hat niemand was davon. Deby Cabanas' Bild mit zwei Freundinnen datiert vom 13. Juni 2004, als die Schweiz in den Gruppenspielen in Leiria, Portugal auf Kroation traf (0:0). Damals allerdings mit Schweizer Kreuz auf der Brust. Die EM Organisatoren von Klagenfurt haben jetzt kurzerhand aus den Schweizer Fans Österreichische gemacht.

Wir sind dabei!

Vor dem neuen Wörthersee-Stadion in Klagenfurt prangt das grosse Plakat mit den drei Schweizer Schönheiten. Allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass anstelle des Schweizer Kreuzes die Buchstaben AU-STR-IA auf den ärmellosen Tops zu sehen sind, wie Blick berichtet.

Wie weiter?

Die abgebildeten Damen wussten nichts von ihrem Werbeauftritt für unseren östlichen Nachbarn. Wie die Geschichte weitergehen wird, ist noch offen. Der verletzte GC-Routinier Ricci Cabanas und Frau Deby haben noch nicht entschieden, ob sie rechtliche Schritte einleiten wollen.

EM dafür ohne Östereicher?

Ob die Euro 2008 mit oder ohne Ricardo Cabanas stattfindet, wird sich im Frühjahr zeigen. Wenn es nach vier österreichischen Fussballfans geht, wird das Turnier aber ohne Ösi-Truppe stattfinden. Nach den mehr als dürftigen Leistungen in den vergangenen Monaten fordern diese mit einer heute lancierten Initiative den Rückzug der Mannschaft vom Turnier. Die Aktionsgruppe «Österreich zeigt Rückgrat - Initiative österreichfreie Euro 08» fordert den Rückzug zugunsten einer wirklichen Fussballnation, welche in der Qualifikation hängen bleibt.

http://de.bluewin.ch/sport/index.php/fussball/em2008/12744

SielsdorfER
19.09.2007, 19:00
http://www.express.de/...ssortid=103&articleid=1190206935184 (http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/index&pageid=1004370693804&rubrikid=214&ressortid=103&articleid=1190206935184)

UEFA-CUP

Mit Poldi gegen Lissabon

Seit April stand er nicht mehr in der Startelf - am Donnerstag bekommt der Ex-FC-Star wieder eine Chance.

München - Er darf wieder ran! Bayern München wird sein UEFA-Hinspiel gegen Belenenses Lissabon an diesem Donnerstag mit Nationalstürmer Lukas Podolski in der Startelf bestreiten.

"Lukas Podolski wird spielen. Und wenn Luca Toni nicht spielen kann, spielt Sandro Wagner", sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld am Mittwoch auf der Abschlusspressekonferenz vor dem Heimspiel.

"Ich erwarte von Lukas Podolski, was ich von allen erwarte. Dass wir brennen." Zuletzt kam Podolski im April von Beginn an beim FC Bayern zum Einsatz.

Heffer
24.09.2007, 10:33
Aus dem heutigen Kicker:

...Zumal der Fußballlehrer in Fürth in einer Beziehung keine gute Figur machte: Die Gelb-Rote Karte für Lagerblom hätte er vermeiden können, ja müssen, indem er seinen Mittelfeldspieler unmittelbar nach der ersten Verwarnung vom Feld nimmt. "Ich wollte ihn zur Pause auswechseln. Von einem erfahrenem Spieler erwarte ich, daß er sich entsprechend verhält", sagte Buchwald. Im Prinzip hat er Recht, an jenem Tag jedoch rannte der 24-jährige Finne orientierungslos durch Mittelfeld und dabei so häufig sinnfrei gegnerische Spieler über den Haufen, daß es sich um einen Feldverweis mit mehrfacher Ansage handelte.[...]


Man muß sagen, daß Pekka bei uns zumindest länger die eigene Ruhe bewahrt hatte, so von der Rolle war er erst später in der Saison. Irgendwie schon komisch, daß bei ihm die Übermotivation irgendwann ausbricht, gut jedoch, daß man das nicht mehr im Geißbock-Trikot ertragen muß.

Grüße,
Heffer

Duffesbach
25.09.2007, 10:28
Bin mir ja immer noch der Schuld bewusst, da ich Serhat Akin hier so hochgelobt habe, als Daum ihn holte. Und er bei uns der Totalausfall gewesen ist.
Nach seinem Weggang hat selbst der KStA milde geurteil: "hat seine Verletzungen nie in den Griff bekommen". Und so stimmt es wohl auch.
Nachdem er sich letztes Jahr mit Anderlecht völlig überworfen hatte, spielt er nun aber wieder beim RSC und zwar hervorragend. Schiesst seine Törchen und ist der Star.


Gruss
Ehrenrettungsbach

Bergziege
25.09.2007, 18:11
Albert Streit in die Serie A?

Die italienischen Klubs sind auf den deutsch-rumänischen Doppelbürger aufmerksam geworden und liessen ihn zuletzt in der Bundesliga beobachten

Der Frankfurter Albert Streit steht in Frankfurt noch bis 2009 unter Vertrag. Der 27-jährige gebürtige Rumäne kann auf der gesamten linken und rechten Spielseite eingesetzt werden und ist für jeden Trainer eine taktische Bereicherung. Im Auswärtsspiel beim VfL Bochum vom letzten Freitag (0:0) wurde er von Spionen von Palermo und Lazio unter die Lupe genommen. Die italienischen Vereine sind der Meinung, dass der Spieler aus der Bundesliga eine festgeschriebene Ablösesumme im Vertrag hat, diese gilt aber erst ab Sommer 2008. Beide Klubs haben aber schon im Januar Bedarf und wollen das Gespräch mit den Hessen suchen. Bei den Sizilianern hängt eine allfällige Verpflichtung von Albert Streit vom möglichen Verkauf von Mark Bresciano zu Manchester City ab.




Pröll wieder fit

Die Eintracht kann gegen den KSC auf ihren Stammtorwart zurückgreifen

Eintracht Frankfurt kann morgen gegen den Karlsruher SC wieder auf Markus Pröll zurückgreifen. Der 28-Jährige, der gegen den VfL Bochum eine Schädelprellung sowie eine Platzwunde am Kopf erlitten hatte, ist wieder im Training und meldete sich für die Partie gegen die Badener fit.

Okudera
25.09.2007, 18:28
Weiß jemand von euch, was Herbert Neumann zur Zeit macht ? Zuletzt war er Trainer in Holland (Vitesse Arnheim ?).

Ich habe ihn einige Male in der Südstadt gesehen, aber ansprechen wollte ich ihn nun auch nicht.



Gruß
Okudera

Jari
25.09.2007, 18:48
H.Neumann wurde im juni 2006 bei VVV Venlo entlassen.
Ob er zurzeit einen job hat weiss ich nicht.

Pesi
27.09.2007, 10:36
D - * 09.10.1985
Größe: 186 cm
Gewicht: 81 kg




Die Spiele der Bundesliga 2007/2008 für Bayer Leverkusen
3. Spieltag: Sa 25.08. 15:30 Bayer Leverkusen - Karlsruher SC 3:0 (3:0)
eingewechselt (87.)

6. Spieltag: So 23.09. 17:00 Hannover 96 - Bayer Leverkusen 0:3 (0:0)
eingewechselt (87.)

7. Spieltag: Mi 26.09. 20:00 1. FC Nürnberg - Bayer Leverkusen 1:2 (0:1)
eingewechselt (86.)



10 Minuten in 7 Spielen? Ein Wechsel nur des Geldes wegen.
Könnte Helmi acu so gehen.

huepf
27.09.2007, 10:50
Könnte Helmi acu so gehen.
das glaub ich eher nicht, timm :D
wobei, wenn man podolski als masstab nimmt... schon lustig, dass er nicht, und der frauenverprügler stammspieler ist...:eek:

SielsdorfER
29.09.2007, 01:31
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1190568214159.shtml (http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1190568214159.shtml)

Die Rosinen stets im Blick

ERSTELLT 27.09.07, 22:01h

KÖLN. So wie einst als dribbelstarker Stürmer auf dem Platz ist Heinz Hornig auch heute ständig unterwegs. Der frühere Nationalspieler bereist als Mitglied der Scouting-Abteilung des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln die Welt. Seinen wachen Augen und seinem Instinkt kann er dabei noch immer trauen. „Ich erkenne immer noch problemlos die Rosinen“, sagt Hornig, der heute seinen 70. Geburtstag feiert. Eines der größten Talente in seiner langjährigen Arbeit sei Bayern Münchens Stürmer Lukas Podolski gewesen, erzählt Hornig. Er will nicht behaupten, dass er den Nationalspieler entdeckt habe, „denn das meinen 18 andere Leute auch von sich“. Aber er hat dem damaligen FC-Trainer Marcel Koller ans Herz gelegt, Podolski eine Chance in der ersten Mannschaft zu geben: „Den musst du nach oben nehmen, habe ich gesagt. Und der Koller hat Gott sei Dank auf mich gehört.“

Der gebürtige Gelsenkirchener liebt seine Arbeit bei dem Verein, der ihm so sehr ans Herz gewachsen ist. Darum hegt er für seinen runden Geburtstag auch nur einen Wunsch: „Ich hoffe, dass ich die körperliche und geistige Gesundheit noch ein paar Jahre beibehalte, damit ich diesen Job machen und dem FC helfen kann.“ Für den 1. FC Köln absolvierte Hornig 176 Bundesligaspiele und erzielte 33 Treffer, gewann 1964 die deutsche Meisterschaft und 1968 den DFB-Pokal. „Ich denke gerne an die Zeit zurück. Sie hat in der Erinnerung etwas Unschuldiges“, sagt der Vize-Weltmeister von 1966.

Köln galt zu Hornigs aktiver Zeit als eine Top-Adresse im deutschen Fußball. Auch deshalb, weil der damalige Präsident Franz Kremer seinen Spielern gut honorierte Anstellungen bei Wirtschaftsunternehmen vermittelte. So kam Hornig bei einem Kölner Textil-Fabrikanten unter. Dort eignete er sich ein Fachwissen an, das ihn für die Fanartikel-Vermarktung prädestinierte. Seit 1973 ist er im Bereich der Werbeartikel tätig, 1983 gründete er die Heinz Hornig KG.

Was nur wenige wissen: Hornig hätte 1986 beinahe Christoph Daum den Trainerposten beim 1. FC Köln streitig gemacht und damit dessen Karriere wohl verzögert. Als der FC nach der Trennung von Georg Kessler, der den Club immerhin 1986 ins Uefa-Pokal-Finale gegen Real Madrid (1:5 / 2:0) geführt hatte, einen Nachfolger suchte, standen Co-Trainer Daum sowie Amateurcoach Hornig zur Wahl. Das Präsidium entschied sich mit 2:1 Stimmen knapp für Daum. „Das war die richtige Entscheidung. Daum hatte schon damals gute Ideen“, sagt Hornig. Daum könnte ihm nun ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen: „Der Aufstieg wäre ein Traum.“ (sid)

Pesi
01.10.2007, 08:00
Basel wieder Tabellenführer



Cupsieger Basel hat dank einer Doublette von Marco Streller und einem Treffer von Felipe Caicedo ein deutlich inferiores St. Gallen mit 3:0 besiegt und erstmals seit Ende Juni wieder die Tabellenspitze in der Super League übernommen.

Pesi
04.10.2007, 15:21
RSC Anderlecht drew 1-1 last Thursday evening against Rapid Wien in the first round of the Uefa Cup.
Anderlecht did start the match good and after ten minutes of play Serhat Akin had given them a 1-0-lead - on a brilliant center of Ahmed Hassan.

Duffesbach
04.10.2007, 16:20
RSC Anderlecht drew 1-1 last Thursday evening against Rapid Wien in the first round of the Uefa Cup.
Anderlecht did start the match good and after ten minutes of play Serhat Akin had given them a 1-0-lead - on a brilliant center of Ahmed Hassan.

sag ich doch, Serhat ist der Starstürmer bei Anderlecht, die allerdings auch in Krise sind. Heute morgen ein Bericht über die belgischen Vereine, die heuite abend punkte müssen, sonst verliert der belgische Verband die paar europäischen Plätzchen, die er noch hat. Wenn ich mir die deutschen Mannschaften so angucke, orakel ich mal: In spätestens drei Jahren spielen italienische, spanische und englische Vereine mit dem einen oder anderen Russengas-Alibiverein die europäischen Wettbewerbe allein unter sich aus.

Wie? Bitte, was? Tuen sie schon längst?
Stimmt.

Da bekommt der Begriff 'Mailandfahren' eine ganz andere Bedeutung :-(

Gruß
Messibach

Pesi
04.10.2007, 17:26
Robin brachte den Grasshoppers Glück
Datum: 04.10.2007

Wiedersehen zweier Freunde im GC/Campus: Eldin Jakupovic gelang im letzten Heimspiel gegen die Berner Young Boys in der Nachspielzeit der hochverdiente Ausgleichstreffer. Der GC-Goalie freute sich mit seinen Teamkollegen über diesen aussergewöhnlichen Treffer. Auch die GC-Fans, die während des gesamten Spiels ihr Team bei der Aufholjagd stimmlich hervorragend unterstützten, hatten ihre helle Freude an diesem (Teil-)Erfolg. Mitgejubelt hat auch ein junger Latour-Freund, Robin aus Köln. "Wir haben uns nach dem Ausgleichstreffer so gefreut, als hätte der 1. FC Köln die Meisterschaft gewonnen", liess sich Robin und seine Mutter Nadja vernehmen.
Vor dem Spiel war die "Kölner Delegation" im GC/Campus in Niederhasli bei Hanspeter Latour auf Blitzbesuch. Robin und der GC-Trainer haben sich während Latours Köln-Engagement kennen- und schätzen gelernt. Robin, soeben 10 Jahre alt geworden, ist ein aufgeweckter junger Fussballfan, der sein ganzes Herz dem "FC" geschenkt hat. Dass er an den Rollstuhl gefesselt ist, hindert ihn, dank der elterlichen Hilfe nicht daran, jedes Heimspiel seines Lieblingsklubs zu besuchen und die Nähe zu Trainern und Spielern zu suchen. Er verfügt über eine gehörige Portion Fussballwissen. Robin bedauert, dass Hanspeter Latour nicht mehr in Köln arbeitet. Und auch der GC-Trainer erinnert sich gerne an die Zeit, als er jeweils Robin mit der positiven Ausstrahlung angetroffen hat.
Robin hat versprochen, bald einmal wieder nach Zürich zu kommen. Bleibt zu hoffen, dass das Glück, das der "kleine Blonde" den Hoppers brachte, zwischenzeitlich anhalten wird.

http://www.gcz.ch/index.php?id=319&tx_ttnews[tt_news]=2460

mochilla
04.10.2007, 22:23
Wie läufts eigentlich bei dem Südafrikaner der angeblich beim FC schon unterschrieben hatte und dann in die Schweiz gewechselt ist? Ist uns da ein guter durch die Lappen gegangen?

Heraklit
05.10.2007, 07:47
Wie läufts eigentlich bei dem Südafrikaner der angeblich beim FC schon unterschrieben hatte und dann in die Schweiz gewechselt ist? Ist uns da ein guter durch die Lappen gegangen?

Tico spielt beim FC Zürich einen guten unspektakulären Part im defensiven Mittelfeld, bringt aber etwas wenig nach vorne. Auf einer 10er-Skala würde er m.E. auf ca. 6.5 liegen.

Pesi
05.10.2007, 07:51
Nach dem Seitenwechsel überliess der FC Zürich den italienischen Gästen lange das Zepter, war aber bei Kontern stets gefährlich. Einen solchen verwertete Almen Abdi in der 78. Minute nach dem öffnenden Pass von Onyekachi Okonkwo zum 2:0. Die Entscheidung fiel vier Minuten später, wieder hatte Almen Abdi seine Füsse im Spiel: Alphonse verwertete die Vorlage des 21-Jährigen zum 3:0. Empoli konnte nicht mehr reagieren, spätestens nach dem Platzverweis gegen Rincon (85.) war klar: Der FCZ steht in der Gruppenphase des UEFA Cups!

Pesi
05.10.2007, 07:53
Telegramm
FC Basel - FK Sarajevo 6:0 (4:0)
Joggeli - Sr. Gomes – 15'124 Zuschauer
Tore: 8. Carlitos 1:0, 9. Carlitos 2:0, 19. Streller 3:0, 29. Streller 4:0, 75. Huggel 5:0, 91. Caicedo 6:0

Pesi
05.10.2007, 08:04
Uniao Leiria - Bayer Leverkusen 3:2 (2:1)

90. + 1 Sinkiewicz für Vidal

Duffesbach
05.10.2007, 09:07
@ Pesi

und Serhat hat gestern abend Anderlecht im UEFA Cup mit seinem Tor den 1:0 Sieg gerettet. Es ist doch wirklich der Teufel drin, der Junge kommt zu uns, kassiert und kuriert seine Verletzungen , hat Ruhe von seinem Vereinsstreit, geht zurück und spielt ne Super Saison...


Gruß
Duffesbach

Okudera
05.10.2007, 12:11
Warum sehe ich eigentlich in letzter Zeit den Herbert Neumann so oft ?

Muß nichts bedeuten, kann aber !


Gruß
Okudera

Koelscher Kiwi
05.10.2007, 12:22
Okudera, alter Luntenleger ;)

Neumann, klingt gar nicht so schlecht, Wenn man ihm Eines zugute halten kann dann sein Erfahrung mit dem Kieskopp-Fussball. Das ist schon eine feine Fussball-Kultur und wenn die nicht so viel fettigen Abfall fressen und vor lauter Arroganz ihre Fuesse nicht mehr sehen koennten waeren die schon mal Weltmeister gewesen.
Naja, abwarten.

Heffer
05.10.2007, 21:40
von kicker.de:



Paderborn: Stürmernot immer größer beim SC
Auch Assauer verletzt

Der abstiegsbedrohte SC Paderborn muss mindestens sechs Wochen auf Jerome Assauer verzichten. Wie das aktuelle Schlusslicht der Zweiten Liga am Donnerstag mitteilte, zog sich der Nachwuchsstürmer im Training einen Bruch des rechten Wadenbeins zu.
Damit ist Assauer neben René Müller, Danko Boskovic und Jovan Damjanovic bereits der vierte verletzte Angreifer beim Tabellenletzten.
In der laufenden Runde absolvierte das 19-jährige Stürmertalent bisher drei Kurzeinsätze. Im Sommer wechselte Assauer vom 1. FC Köln zur Mannschaft von Holger Fach.






Gute Besserung Jerôme.



Damit muß sein Durchbruch wohl erstmal warten, wäre er doch bei Schaefer geblieben, als sich an Fach zu verkaufen...



Grüße,
Heffer

Bergziege
06.10.2007, 22:20
Weiterer Paukenschlag von Aufsteiger Karlsruher SC in der Fußball-Bundesliga: Am neunten Spieltag gewannen die Badener 2:0 beim Vizemeister Schalke 04 und schoben sich mit 18 Punkten an den Königsblauen vorbei auf Platz zwei der Tabelle. Christian Timm (69./83.) erzielte in der Arena AufSchalke beide Tore für den KSC.

huepf
07.10.2007, 19:17
www.blick.ch

...Die Hoppers kletterten dank Raul Bobadillas Flachschuss in der 27. Minute vor 9800 Zuschauern im Tourbillon wieder über den Strich auf Rang 8. Es war die erste Chance der Latour-Mannschaft im Spiel. Touré und Rinaldo hatten in der Nachspielzeit noch Pech mit Aluminium-Knallern...

Pesi
08.10.2007, 08:03
Doch Bernt hat immer noch Bock auf Fussball

Von Christian Bürge |

ST. GALLEN – Mit Bernt Haas (29) fehlt dem FC St.Gallen nicht nur ein dringend benötigter Verteidiger, sondern auch eine potenzielle Teamstütze. Sein Behandlungs-Marathon soll aber bald ein Ende haben.


Trainer Rolf Fringer ist nicht zu beneiden. Für das heutige Spiel gegen Thun fehlen die gesperrten Longo, Fernando und Muntwiler, die rekonvaleszenten Koubsky (Oberschenkel-Zerrung) und Marazzi (Adduktorenprobleme) sowie die Langzeitverletzten Callà, Alex und Haas. Grün-Weiss ist das reinste Lazarett. Schlimm traf es Bernt Haas.

Der St. Galler Hoffnungsträger hat in dieser Saison seit dem 18. Juli (!), dem Startspiel gegen GC, keine Minute mehr gespielt. Grund: Diskushernie (Bandscheibenvorfall). «Im Vorbereitungsspiel gegen Wil gab es einen Schlag im Rücken», sagt Haas. Er überlegte sich nichts weiter, machte kurz darauf im Training Sprünge mit Gewichten. «Plötzlich hatte ich keine Kraft mehr im linken Bein. Es war wie ‹abgestellt›.» Die Bandscheibe drückte auf einen Nerv, fand der Spezialist heraus. Seither ist der Verteidiger statt ein Dauerläufer auf dem Platz ein Marathon-Mann in Arztpraxen. «Drei- bis viermal pro Woche bin ich beim Chiropraktiker, dazu gehe ich öfters zu einem Neurochirurgen nach Zürich.» Noch vor dem GC-Spiel wirkte Haas wie ein gebrochener Mann, brachte kaum mehr ein Wort über die Lippen. «Es war so frustrierend, immer zuzuschauen und dem Team nicht helfen zu können!»

Jetzt sieht er Licht am Ende des Tunnels. Das Lauftraining diese Woche konnte er ohne Schmerzen absolvieren. «Ich mach’ Fortschritte, bin auf dem richtigen Weg.» Dass er wieder Mut gefasst hat, liegt auch an seiner Familie, guten Freunden und den Teamkollegen. Haas: «Jürgen Gjasula hat mir sehr geholfen mit seiner Art. Auch er hatte schwierige Phasen und ist jetzt stärker denn je.»

Haas, der prominenteste und teuerste Zugang der St. Galler, will endlich zeigen, dass er sein Geld wert ist. «Ich will stärker sein als vorher.» Und auch wenn er Geduld gelernt hat, sagt er: «Dieses Jahr werde ich
sicher noch spielen.»

Bigslide
08.10.2007, 09:06
Ein blonder Glücksbringer stand Latour beim 3-3 im Heimspiel gegen Young Boys Bern bei. Und den hatte er auch bitter nötig, denn erst in der allerletzten Sekunde (93. Min.) gelang GC Zürich der Ausgleich, ausgerechnet durch Jakupovic, dem bei dieser allerletzten Szene des Spiels nach vorne gestürmten Torhüter per Kopfball!

Robin heisst der kleine Junge, der mit seiner Mutter extra aus Köln zu diesem Spiel angereist war. Wen es interessiert und wer Robin auch im Bild sehen möchte, bitte , hier ist der Link: http://www.gcz.ch/index.php?id=319&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=2460&tx_ttnews[backPid]=17

Pesi
08.10.2007, 10:41
Borussias U23 konnte heute im Grenzlandstadion das Oberliga-Derby gegen den 1. FC Köln II 5:3 gewinnen. Der Ex-Kölner Adem Demir glänzte dabei mit drei Treffern.

Frau von Tier
08.10.2007, 11:15
www.blick.ch (http://www.blick.ch)

...Die Hoppers kletterten dank Raul Bobadillas Flachschuss in der 27. Minute vor 9800 Zuschauern im Tourbillon wieder über den Strich auf Rang 8. Es war die erste Chance der Latour-Mannschaft im Spiel. Touré und Rinaldo hatten in der Nachspielzeit noch Pech mit Aluminium-Knallern...

Freu:D!!!!!!!!!!

Lindenthal
08.10.2007, 21:19
Im Geissbock-Echo war zuletzt ein Bericht über Hans Schäfer, der am 19.10. seinen Achtzigsten feiert. Seine Statistik fand ich beeindruckend.
17 Jahre FC und in 507 Pflichtspielen 304 Tore (!!!!!!!!). Wow, wahrhaft ein ganz Großer. Dagegen ist Helmes ein ganz kleines Licht aber mindestens 10 mal so eingebildet.

da simmer dabei

Gruß
Lindenthal

Frau von Tier
09.10.2007, 08:38
Maurice Banach 09.10.1967- 17.11.1991

Heute wäre Mucki 40 Jahre alt geworden. Ist zwar sentimental, aber er mir ist halt danach:o

Wenn er noch wäre, wer weiß?? Vielleicht wär es etwas anders gelaufen beim FC?

bodensee57
09.10.2007, 13:27
Hallo Leute

hier etwas zu einem fastFCSpieler

Die vielleicht stärkste Gruppe hat Bayer Leverkusen erwischt. Neben Spartak Moskau und Sparta Prag warten der FC Toulouse aus Frankreich und der FC Zürich, wo sich ein gewisser Onyekachi Okonkwo (auch bekannt als "Tico") zum Leistungsträger mausert.


gruß vom sonnigen bodensee

token
09.10.2007, 13:32
Mit Leistungsträgern aus Zürich ist das so eine Sache.

Pesi
10.10.2007, 08:22
Trotz den vier Punkten aus den letzten zwei Spielen kommt die Natipause für GC-Trainer Hanspeter Latour nicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Hanspeter Latour, nach dem 1:0 in Sion und der ansteigenden Formkurve Ihrer Spieler kommt die Natipause wohl ungelegen.
Hanspeter Latour: Nein, ich sehe dies anders. Hätten wir verloren, würde uns die ganze Zeit die Niederlage nachlaufen. So aber können wir ruhig und mit einem guten Gefühl weiterarbeiten.

Auf welche Dinge richten Sie dabei Ihr Augenmerk?
Da viele Spieler mit diversen Nationalmannschaften unterwegs sind, werde ich vor allem individuell arbeiten lassen. Standards lassen sich ohne die sogenannten Schlüsselspieler schlecht üben.

War der Sieg bei Sion der GC-Befreiungsschlag?
Befreiungsschlag kann man nicht sagen, dafür sind die Teams zu eng beisammen. Aber es tut gut zu sehen, dass wir zu null und sogar auswärts gewinnen können. Doch ich muss zugeben: Der Zeitpunkt, um ins Wallis zu fahren, war ideal. Der Gegner war nach dem Uefa-Cup-Out angeschlagen.

Nach dem 3:5 in St.Gallen wirkten Sie angespannt.
Dieser Match war auch sehr aufwühlend. Wir wurden nicht auseinandergenommen, dennoch kassierten wir fünf Tore. Ich muss es nicht beschönigen, in diesem Moment war mir nicht wohl. Es wäre jedoch schlecht, wenn es anders gewesen wäre.

Michael Wegmann

Pesi
12.10.2007, 08:41
Der Spieler hat die Süditaliener bisher sehr überrascht. Es wird aber schwer, Schalke ist im Vorsprung


Der deutsch-rumänische Doppelbürger Albert Streit ist weiter im Blickpunkt des Interesses von Palermo und Schalke, Lazio Rom scheint hingegen derzeit nicht mehr brennend an eine Verpflichtung interessiert zu sein. Bei Palermo zeichnet sich der Abgang von Mark Bresciano immer mehr ab, was eine Grundvoraussetzung für eine mögliche Verpflichtung von Albert Streit ist. Der Klub von Präsident Maurizio Zamparini weiss aber, dass man im Kampf um Albert Streit gegen Schalke 04 einen schweren Stand hat. Der Bundesligist und Champions-League-Teilnehmer hat den Spieler von Eintracht Frankfurt seit längerem auf dem Notizblock und ist der Favorit.



Der Vertrag von Streit läuft in Frankfurt bis 2009 weiter, doch der Spieler darf im Sommer 2008 für eine festgeschriebene Summe den Klub verlassen.

SielsdorfER
12.10.2007, 09:51
[...] Der Vertrag von Streit läuft in Frankfurt bis 2009 weiter, doch der Spieler darf im Sommer 2008 für eine festgeschriebene Summe den Klub verlassen.

HUCH ... :eek: ... Ich habe ihn vor ein paar Wochen am GBH gesehen.
Der wird doch wohl nicht ... :confused:

huepf
12.10.2007, 10:31
ne keine angst, hab noch nie von einer ratte gehört die auf das sinkende schiff kommt *duckundweg* :D

steine, steine, wer braucht steine...

SielsdorfER
12.10.2007, 17:43
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/index&pageid=1055757515336&unterrubrikid=606&rubrikid=214&ressortid=103&articleid=1190959562696

FC-Idol

Glückwunsch! Hans Schäfer wird 80

Unser Kölner Weltmeister wird 80. Hans Schäfer spielte 17 Jahre mit Herz und Seele für den FC. HIER gibt's mehr Infos.

Von IRMGARD STOFFELS

Köln – Es ist wie immer vor einem runden Geburtstag. „Ich habe keinen Bock, gefeiert zu werden“, sagt Hans Schäfer jedem, der zu seinem Jubiläum etwas vorbereiten will.

Da macht Kölns Fußball-Legende auch vor seinem 80. am 19. Oktober keine Ausnahme: „Ich denke mit Schrecken an all die Artikel, die jetzt wieder geschrieben werden.“

Aber da muss er durch, auch wenn es ihm noch so „peinlich ist, gelobt zu werden“, wie er schon zu aktiven Sportlerzeiten erklärte. Deshalb ist es für den DFB und auch für den 1. FC Köln nicht ganz leicht, ihren Weltmeister standesgemäß und öffentlich zu ehren.

„In kleinem Rahmen ja, aber das große Theater – nein das wollte ich nie, nicht zu meinem 500. Spiel und auch nicht zu meinem 300. Tor.“
Viel lieber sitzt „de Knoll“ im Cafe Bonnen, in seinem Veedel an der Dürener Straße, bei einer Tasse heißer Schokolade und genießt das Leben. „Hier treffen sich die Lindenthaler Buure“, sagt er und stellt augenzwinkernd die Tischgenossen vor, die angeblich „hier im Kölner Cafe King (im Berliner Cafe King trieb Skandal-Schiri Hoyzer sein Unwesen/die Red.) auf alles zocken, was Gewinn verspricht“.

Wenn es um den FC geht – „und um den geht es immer“ – dürften die Herren mit ihren Einsätzen derzeit vorsichtig sein. An dem Klub, für den er 17 Jahre spielte, hängt Schäfer auch in schweren Zweitligazeiten mit ganzer Seele. „Natürlich tut es manchmal weh, aber ich gehe zu jedem Heimspiel, ich sehe jedes Auswärtsspiel im Fernsehen – mit meiner Frau Isis, die ist da noch verrückter als ich.“

Über die Leistungen der aktuellen Mannschaft möchte sich der einst weltbeste Linksaußen grundsätzlich nicht via Medien äußern, da formuliert er nur Allgemeingültiges: „Vor dem Anpfiff und nach dem Abpfiff können sich die Spieler meinetwegen auf die Nase hauen. Aber bei der Arbeit müssen sie zusammenstehen – mit Engagement, mit Leidenschaft. Sonst ist alles kalter Kaffee, sonst beste ‘ne Poppekopp.“

Er selbst war das beste Beispiel für vorbildliche Berufsauffassung. „Hans Schäfer war für uns alle ein prächtiger Mannschaftskamerad, nie missmutig, immer gut gelaunt“, lobte Nationalmannschaftskapitän Fritz Walter seinen Mitspieler, den er nur mit „Geißbock“ anredete, anlässlich dessen Wahl zum Sportler des Jahres 1963.

Schäfer gibt zu, dass er auch auf dem Platz „kein Kind von Traurigkeit“ war, dass er hinlangte, wenn es sein musste. Sein Stolz: „Ich habe trotzdem nie die Rote Karte bekommen.“

Dafür ging er einmal k.o., bei der WM 1958 in Schweden, beim 3:1-Sieg über Argentinien, als Stopperriese „Rossi mir im Vorbeilaufen auf den Kehlkopf geschlagen“ hat. Fünf Minuten blieb der Kölner liegen, spielte mit starken Schmerzen aber zu Ende. Böse war er auch diesem Gegner nicht – wie keinem anderen in seiner langen Laufbahn: „Man hat sich bekämpft – und später an der Theke wieder vertragen.“

Wenn er so erzählt, immer noch mit dem dichten Haarschopf, immer noch den Schalk in den intensiv-blauen Augen und immer noch voller Temperament, da kann man nicht glauben, dass er tatsächlich schon 80 Jahre alt wird. Klar, die Knie wollen nicht mehr so, „was ich vermisse, ist Bewegung, ob Joggen, Tennisspielen oder Bergwandern. Nur Fahrradfahren ist noch drin“.

Von seinen beiden liebsten Hobbys – „Fußball spielen und Geld verdienen“ – übt er eines aber immer noch aus: „Ich bin weiter Repräsentant für den Promotion Service eines Freundes. Da habe ich was zu tun und ein paar Pfennige gibt es auch.“ Als Rentner sieht er sich frühestens in zehn Jahren.
Seinen Festtag will Hans Schäfer mit „15, 20 engen Freunden und der Familie“ in Tirol begehen, seine Geburtstagswünsche sind seit Jahren dieselben: „Frieden und Gesundheit für die ganze Familie.“ Nur ein Wunsch hat sich seit seinem 75. Geburtstag geändert: „Ich will nicht mehr mit 102 Jahren an der Theke mit einem Kölsch in der Hand tot umfallen – ich hab auf 105 verlängert …“
[12.10.2007]
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Hmmm ... ich wollte ja eigentlich im gleichen Alter von einem eifersüchtigen Ehemann in flagranti erschossen werden ... Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke ... Dä Wunsch vun dä Schäfers Naass hät och jät! :p

huepf
14.10.2007, 13:31
streller und lulu's liebling hatten gestern einen guten tag :D
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ZÜRICH - Die Revanche auf die bittere 1:2-Pleite vor einem Jahr ist geglückt. Dank zwei Streller-Toren werden die Österreicher mit 3:1 nach Hause geschickt.

Die Nati-Premiere im Letzigrund begann mit einem Blitzstart: Barnetta spielte hervorragend Streller frei, der alleine auf Manninger loszog und bereits nach 70 Sekunden die Schweizer Führung erzielte. Es war das 100. Tor in der Ära Kuhn und das 10. für Streller in der Nati.
...
Der Lohn für eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte kam nach erneuter Vorarbeit von Barnetta. Streller traf mit einem Kopfball im Anschluss an einen Corner zum vorentscheidenden 3:1.

Kurz darauf hätte Streller gar das 4:1 erzielen müssen. Sein Kopfball flog jedoch knapp über das Tor der Österreicher. «Die Zuschauer haben geklatscht, als ich das Feld verliess. Das war neu für mich ausserhalb des St. Jakob-Parks», freute sich Streller über seinen starken Auftritt.

Okudera
15.10.2007, 17:21
Ralph "Hasi" Hasenhüttl ist Nachfolger von Werner Lorant als Trainer in Unterhaching.

Was hatten wir damals für einen Sturm : Kurth, Timm, Donkov, Hasenhüttl, Rösele. Waren wohl irgendwie andere Zeiten !


Gruß
Okudera

Koelscher Kiwi
16.10.2007, 04:29
Na also ob ich Donkov, Hasenhuettl oder Kurth nachweinen soll halte ich fuer fraglich. Das war zuwenig zum Leben und zuviel zum Sterben. Alle an guten Tagen Durchschnitt, sonst eher unteres Mittelmass.

Cheers

Pesi
16.10.2007, 08:07
Marco Streller ist viel reifer geworden. Mit Toren holt sich der Stürmer derzeit verlorenen Respekt zurück.


Marco Streller hatte Basel 2004 nach 13 Toren in 16 Spielen verlassen. Der Stürmer erntete viel Lob und Schulterklopfen. Dann kamen die Verletzungen und drei nicht einfache Jahre in Stuttgart. Vor allem nach Nati-Auftritten gabs statt Lob viel Spott und Häme. «Die Kritik war teilweise berechtigt, zum Teil unfair», blickt Streller zurück.

Jetzt – nachdem er zum FCB zurückgekehrt ist und wieder trifft, sowohl für Basel als auch für die SFV-Auswahl – geniesst Streller die neue Wertschätzung. Doch diesmal wolle er auf dem Boden bleiben. «Ich bin ruhiger und mental stärker geworden», sagt der 26-Jährige. In der schwierigen Phase, als es Tage des Zweifels gab, hat Streller gemerkt, «welche Meinung mir wichtig ist, und welche Leute zu mir stehen. Das war eine gute Lebenserfahrung.» Heute braucht der Baselbieter keine Mentaltrainerin mehr, muss er nicht mehr Videos von früher anschauen, um die Gewissheit zu bekommen: «Doch, ich kann es noch.»

Streller ist überzeugt, dass ihn die nächste Krise nicht mehr derart zu erschüttern vermag. Doch daran denkt der Goalgetter momentan nicht. Vielmehr verspricht er: «Ich kann mehr herausholen, es gibt noch einen besseren Marco Streller.»

Klartext
16.10.2007, 10:18
Hallo,

hier noch ein link zu Okuderas Hasenhüttl...

http://www.transfermarkt.de/de/news/17580/15102007_1658/news/anzeigen.html

Okudera
16.10.2007, 13:36
Na also ob ich Donkov, Hasenhuettl oder Kurth nachweinen soll halte ich fuer fraglich. Das war zuwenig zum Leben und zuviel zum Sterben. Alle an guten Tagen Durchschnitt, sonst eher unteres Mittelmass.

Cheers



@Kölscher Kiwi

So ganz ernst war das auch nicht gemeint.

Ich dachte die Namen Donkov, Hasenhüttl oder gar Rösele machen dies offenkundig. Über Kurth kann man streiten, ich sehe ihn überwiegend positiv.



Gruß
Okudera

ammersee-express
16.10.2007, 15:21
Kleine, böse Grafik (http://www.trainer-baade.de/wp-content/photos/der_kreis_schliesst_sich.jpg) im Weblog Trainer Baade

null:drei
16.10.2007, 18:09
...KSta gelesen,dass Toni Polster gar nicht mehr für die Ponies als Sesselpuper

tätig ist. Was macht der jetzt eigentlich? Spielt der Tankwart an seiner Tank-

stelle in Wien? Weiß jemand was genaues?

Jari
16.10.2007, 19:50
LUKAS PODOLSKI

Stammplatz für Deutschland, Bankplatz in München

Von Christian Gödecke (christian_goedecke@spiegel.de), München
Bringt er's oder bringt er's nicht? Wenn die deutsche Nationalmannschaft morgen Abend gegen Tschechien spielt, steht ein Stürmer unter besonderer Beobachtung: Lukas Podolski. Der Münchner will Joachim Löws Vertrauen rechtfertigen - und das der Bayern-Führung zurückgewinnen.
Kollegenschelte ist verpönt, aber an dieser Stelle muss man den irischen Journalisten mal deutlich die Meinung sagen. Was regten sich die Herren über Kevin Kuranyi und Oliver Bierhoff auf, die dort auf der einzigen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Deutschland saßen, nach Meinung der Iren aber völlig fehl am Platz waren. Sie hätten statt des "anzugtragenden Managers" gern Bundestrainer Joachim Löw befragt - und diesen "Out-of-form-Podolski". Dann machten sie sich sogar darüber lustig, dass Kuranyi das Getränk Guinness nicht kannte.

Dabei ist der Auftritt des Schalkers durchaus bedeutsam gewesen in der jüngeren Geschichte der DFB-Elf. Da sprach ein Angreifer seit langer Zeit mal wieder offen über die Stärken seiner stürmenden Konkurrenten. Mario Gomez laufe sehr viel, so Kuranyi, "er schießt gut mit rechts und links und hat auch einen guten Kopfball". Miroslav Klose kenne "jeder, er ist für jede Mannschaft eine Bereicherung". Und Lukas Podolski? "Der hat einen starken Schuss. Mit links." Es ist in den vergangenen Monaten eher wenig über die Stärken der deutschen Stürmer gesprochen worden - die Stars in der so mühelos absolvierten EM-Qualifikation hießen "das System", "der Abwehrverbund" oder auch "die Mannschaft". Es ist schon ein bisschen her, dass ein Stürmer der Star war - und dass er ausgerechnet Lukas Podolski hieß, klingt heute kurios. In den ersten drei Qualifikationspartien traf er siebenmal, dann verletzte er sich. Morgen Abend gegen Tschechien (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) darf der Münchner nach langer Zeit wieder von Beginn an ran - nur, dass man jetzt vornehmlich über Podolskis Schwächen redet.

"Er ist viel zu offen, ihm kann man leicht den Ball abnehmen. Er hat nur eine starke Waffe, sein linkes Bein, das ist zu wenig", regte sich jüngst Uli Hoeneß in der "SZ" auf und leistete eine Art Generalkritik am Entwicklungsstand seiner jungen Nationalspieler. Neben Podolski, 22, war Bastian Schweinsteiger, 23, gemeint. Gerade Podolski müsse mehr bringen, "ein Schuss von halblinks" gegen Belenenses im Uefa-Cup sei zu wenig, der Angreifer müsse "böse werden. Jetzt wird die Phase kommen, in der wir ihn härter anfassen". Erneuert hat der Manager mit seinen wohlmeinenden Ratschlägen zunächst nur die innerbetriebliche Debatte über die Zukunft des Stürmers in München - schon Karl-Heinz Rummenigge und Ottmar Hitzfeld hatten Podolski in dieser Saison kritisiert. In der Nationalmannschaft gibt es diese Debatte nicht, auch wenn Joachim Löw gestern vornehmlich davon sprach, was der 22-Jährige alles noch verbessern müsse - effizientere Laufwege und den Willen, sich bei Bayern durchzusetzen. Ansonsten ist man beim DFB optimistisch, dass Podolski "auf lange Sicht" (Oliver Bierhoff) in München Stammspieler ist.

Beim DFB würde man ohnehin nie auf die Idee kommen, den stets feixenden Angreifer dauerhaft auf die Bank zu setzen. Er ist wegen seiner Unbekümmertheit, dem oft gelobten Zusammenspiel mit Miroslav Klose und seiner 23 Tore in 41 Spielen noch immer so etwas wie eine Stammkraft, auch wenn Kevin Kuranyi derzeit die Nase vorn hat. So steht man vor der paradoxen Situation, dass Podolski für Deutschland unverzichtbar ist und in München ersetzbar. Aber warum? Klar ist: Eine endgültige Bewertung der Situation in München ist noch nicht möglich, schließlich fiel Podolski in der vergangenen Saison lange wegen einer Verletzung aus. Vor der aktuellen wurde der Bayern-Kader sündhaft teuer renoviert, und Podolski wirkt ob der Verpflichtungen von Luca Toni und Miroslav Klose ein bisschen wie die vor einem Jahr erworbene Designerlampe, die nun auf dem Dachboden steht. Klose und Toni treffen (beide haben schon jeweils acht Bundesligatore erzielt), "da hat Trainer Hitzfeld überhaupt keine Veranlassung, etwas zu ändern", sagt Podolski.
Er will sich trotzdem durchsetzen bei dem Verein, der ihn vor anderthalb Jahren holte, obwohl die Bayern-Scouts angeblich den Leverkusener Stefan Kießling für noch talentierter hielten. Zurzeit muss er auf eine Verletzung oder schlechte Spiele der Konkurrenten hoffen, es sei "schwierig, in 15 Minuten Tore zu machen". Knapp 20 waren es im Durchschnitt in fünf Bundesligaspielen dieser Saison. Noch misslicher wird die Lage dadurch, dass der aus Aachen gekommene Angreifer Jan Schlaudraff sich im Verein größerer Anerkennung erfreut. Im System der Bayern, die stets das Spiel machen müssen, kommt die Schnelligkeit Podolskis nicht ausreichend zum Tragen, der aus Köln Gekommene gilt zudem nicht als Stürmertyp, "der das 1:0 macht". In der Nationalmannschaft herrschte lange die Meinung vor, Podolski treffe vor allem gegen schwächere Mannschaften wie Thailand oder Südafrika und es fehle ihm in den wichtigen Spielen das Durchsetzungsvermögen. Das änderte sich mit seinem Auftritt im WM-Achtelfinale gegen Schweden, als er beide Treffer zum 2:0-Erfolg schoss. Anderthalb Jahre nach seinem Länderspieldebüt. Vielleicht schafft er es ja wirklich in München.
Zu weich für die Bayern?
Dagegen spricht aber vor allem eines: das Umfeld. Die Auftritte des sensiblen Podolski bei der Nationalmannschaft erinnern an einen lockeren und entspannten Erholungsurlauber. "Ich fühle mich immer wohl, wenn ich hierher komme. Ich bin ja auch schon drei Jahre dabei", sagt Podolski. Beim FC Bayern herrscht vor allem Druck, statt salbungsvoller Worte gibt es die geballte Kritik der Vereinsbosse. Und daran wird sich in den nächsten Jahren auch nichts ändern.

plissken
16.10.2007, 21:17
LUKAS PODOLSKI

Er will sich trotzdem durchsetzen bei dem Verein, der ihn vor anderthalb Jahren holte, obwohl die Bayern-Scouts angeblich den Leverkusener Stefan Kießling für noch talentierter hielten..

Ich glaub ich sitz' im falschen Film. Typisch Spiegel-Stuss oder ist Dremmler senil geworden? Ich habe von einem solchen Unsinn jedenfalls noch nichts gehört.:confused:

Heffer
16.10.2007, 21:51
...KSta gelesen,dass Toni Polster gar nicht mehr für die Ponies als Sesselpuper

tätig ist. Was macht der jetzt eigentlich? Spielt der Tankwart an seiner Tank-

stelle in Wien? Weiß jemand was genaues?


Viel schlimmer :eek: (http://www.youtube.com/watch?v=o--KMfUAmFw)

Frau von Tier
16.10.2007, 22:21
Viel schlimmer :eek: (http://www.youtube.com/watch?v=o--KMfUAmFw)

:D:D:D....................

Pesi
17.10.2007, 07:44
TERMINE


Toni Polster in einer Gastrolle bei der Stehgreif-Show „Die liebe Familie - Next Generation" am Donnerstag, 23. August um 21.50 Uhr im ORF1

Toni Polster als Jurymitglied neben Simone Stelzer und Gregor Bloeb in der neuen skurilen Show „It's Showtime" auf ATV ab 4. September >> Trailer download

Toni Polster und Achtung Liebe
am Freitag, 14. September zu Gast bei „Volksmusik mit Herz” dem Charity in Concert zu Gunsten Schmetterlingskinder! Stadion Südstadt -> Beginn 18 Uhr


Ferhnsehtermine:
16.10. tv total bei stefan raab
20.10. stockcarrennen bei stefan raab
31.10. promi ärger dich nicht!

Raimund1969
17.10.2007, 08:36
...Gerüchten zur Folge soll er auf jeden Fall nicht mehr Präsident
des SV Weiden sein....
Grund: Nichtbezahlen des Jahresbeitrages !!! Im Ernst !!

null:drei
17.10.2007, 20:26
...ja alles noch schlimmer als T.Polster bei diversen RTL-Karnevalskomikersitzungen. :D

Ob der Toni hier in Deutschland Hartz 4 Kandidat wäre? :(

Toni Manero
17.10.2007, 20:31
Boah,ist der gesunken!

Ich dachte der hätte seinen Tiefpunkt mit dem Wechsel nach Ostholland erreicht?!?!

So kann man sich irren!

SielsdorfER
18.10.2007, 23:00
http://www.11freunde.de/international/105396

plissken
18.10.2007, 23:35
"Niemand kann ernsthaft infrage stellen, dass der Stürmer des FC Bayern München überdurchschnittliche Fähigkeiten besitzt, „Wahnsinnsqualitäten“ sogar, wie Bundestrainer Löw sagt: „Sein Abschluss: hervorragend. Seine Drehungen: schnell. Er hat eine gute Dynamik, er kann eins gegen eins gehen im Strafraum, besitzt einen Instinkt für Tore.“ Genauso wenig aber lässt sich bestreiten, dass Lukas Podolski noch am Detail arbeiten muss. Von einem 22-Jährigen darf man das ruhig verlangen. „Er muss lernen, sich richtig und effizient zu bewegen“, sagt Joachim Löw. „Wenn er das noch schafft, ist Lukas nur schwer zu bremsen und auszuschalten.“"


Leute. Solche Dinge kann man nicht im Trainig lernen. Der Feinschliff kommt im Spiel.

JUNGE KOMM WIEDER

für Dich, für den FC und für Deutschland.

Du hast die Qualität. Und später kannst Du auch noch zu Bayern gehen, wenn Du willst...

SielsdorfER
20.10.2007, 15:50
"Ein tolles Team mit großer Perspektive"

Bis zu seinem vierten Lebensjahr lebte er in Kattowicz. Dann zog die Familie nach Deutschland, genauer gesagt nach Quadrath-Ichendorf, später nach Bergheim. Im Hause Sinkiewicz wird heute noch polnisch gesprochen. Aber Lukas ist durch und durch ein Rheinländer geworden. Und als solcher fühlt er sich nun auch bei Bayer 04 pudelwohl. Der Wechsel vom FC auf die andere Rheinseite sei der richtige Schritt gewesen, sagt der Innenverteidiger, der beim letzten Auswärtsspiel in Frankfurt erstmals in dieser Saison in der Startformation von Bayer 04 stand. Diesen Platz will er nun so schnell nicht mehr hergeben.

BayArena Magazin: Lukas, erst mal noch Herzlichen Glückwunsch nachträglich zu Deinem 22. Geburtstag in der vergangenen Woche. Hast Du groß gefeiert?
SINKIEWICZ: Ja, ich habe mit der ganzen Familie gefeiert. Und die ist ziemlich groß, Eltern, ein Bruder, Onkel und Tanten, Oma, da war schon was los. Die Mannschaft hat auch noch ein paar Reste vom Geburtstagskuchen abgekriegt. Und ein Mittagessen habe ich den Jungs spendiert.
BayArena Magazin: Du wirkst wie so manche Deiner Kollegen etwas älter als Du bist. Wird man als Fußballprofi schneller erwachsen?
SINKIEWICZ: Weiß ich nicht. Meine Trainer haben mir immer gesagt, dass ich für mein Alter schon sehr weit sei. Ich glaube einfach, dass ich trotz meiner erst 22 Jahre schon einiges erlebt habe, und zwar nicht nur Positives. Die schwere Verletzung mit dem Kreuzbandriss zum Beispiel. Aber trotzdem mache ich noch ne ganze Menge Mist – da bin ich eigentlich immer vorne dabei. Ich weiß allerdings auch, wann Schluss ist mit lustig.

BayArena Magazin: In Frankfurt hast Du Dein erstes Bundesligaspiel für Bayer 04 von Anfang an gemacht und hervorragende Kritiken bekommen. Du hättest jetzt in einen Rhythmus kommen können. Ärgert es Dich ein bisschen, dass am vergangenen Wochenende Länderspielpause war?
SINKIEWICZ: Nein, überhaupt nicht. Wir müssen ja immer ans Kollektiv denken, und ich glaube, wir als Mannschaft waren ein bisschen müde durch all die englischen Wochen zuletzt. Letzte Woche konnte sich zumindest ein Teil des Kaders etwas erholen, während der andere unterwegs war mit den Nationalmannschaften. Außerdem liefen die letzten drei Spiele für uns vom Ergebnis her nicht sehr erfolgreich. Ich denke, da kam die Bundesliga-Pause gerade zur rechten Zeit.

BayArena Magazin: Was bringt Dir so eine Pflichtspielpause?
SINKIEWICZ: Man muss das Training nicht so dosieren, kann mal in den Kraftraum gehen, ein paar Zusatzeinheiten schieben. Jetzt konnte man noch mal richtig reinhauen und das nachholen, was man in den letzten Wochen eher weniger getan hat. Mir kam das sicher entgegen.

BayArena Magazin: Wenn Du Dir momentan die deutsche Nationalelf anschaust, denkst Du dann auch, Mensch, fünf Leverkusener im Kader und ich könnte demnächst vielleicht der sechste sein?
SINKIEWICZ: Das ist erst einmal sehr erfreulich und ein Beweis dafür, dass wir gut und erfolgreich Fußball spielen. Fünf Leverkusener in der deutschen Auswahl, das ist schon ein Pfund. Mittelfristig will ich auch wieder dort hin kommen. Aber jetzt zählt erst mal nur meine Leistung bei Bayer 04.

BayArena Magazin: Aber die EM 2008 ist schon noch Dein Ziel?
SINKIEWICZ: Klar, ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass mir das egal wäre. Ich war 2005 unter Jürgen Klinsmann ja schon mal im Nationalteam, danach hatte ich ein kleines Formtief, dann war ich verletzt. Im Verein lief‘s auch nicht gut. Jetzt will ich hier bei Bayer 04 an meine alte Leistung anknüpfen.

BayArena Magazin: Du hast eine sehr starke Vorbereitung gespielt und Dich dann pünktlich vor dem Saisonstart verletzt. Ganz schön ärgerlich....
SINKIEWICZ: Das passiert eben im Fußball. Natürlich hat mich das genervt. Ich bin da wie jeder andere Fußballer, ich will spielen. Aber die Jungs haben das ja auch ohne mich sehr ordentlich gemacht. Da muss man fair sein und auf seine Chance warten. Und die kam ja dann gegen Frankfurt.

BayArena Magazin: Auf keiner Position ist Bayer 04 wohl stärker besetzt als auf der des Innenverteidigers. Friedrich, Haggui, Callsen-Bracker und Du: ein echt harter Konkurrenzkampf.
SINKIEWICZ: Ja, aber Konkurrenz belebt ja das Geschäft. Jeder will besser als der andere sein und deshalb wächst jeder ein Stück über sich hinaus. Aber jeder nimmt auch etwas vom anderen mit. Es hilft eigentlich nur, dass die Konkurrenz so groß ist. Man muss seine Leistung immer wieder aufs Neue bestätigen, kann sich nicht ruhig zurücklehnen und sich als Stammspieler fühlen.

BayArena Magazin: Wie versteht Ihr vier Euch untereinander?
SINKIEWICZ: Wir haben ein super Verhältnis zueinander, wie überhaupt in der ganzen Mannschaft ein tolles Klima herrscht. Die Mischung stimmt, es gibt einige ältere und viele jüngere Spieler. Es macht einfach Spaß in dieser Truppe.

BayArena Magazin: Aber für Dich ist es schon eine neue Situation. In Köln hattest Du quasi immer eine Stammplatzgarantie...
SINKIEWICZ: Es gab auch in Köln gute Spieler, aber natürlich ist die Konkurrenz hier größer. In Köln war ich ja so etwas wie ein Eigengewächs und hatte mir eine gewisse Position erarbeitet. Das versuche ich hier jetzt auch.

BayArena Magazin: Du lebst auf dem Platz sehr von Deiner Kraft. War das schon immer so, oder hast Du Dir in diesem Bereich viel antrainiert?
SINKIEWICZ: Das war schon immer so bei mir, weil ich physisch halt immer ein kräftiger Typ war. Ich habe auch immer alles gegeben und meine Ziele sehr ehrgeizig verfolgt. Man kann jede Menge Spaß mit mir haben, aber ich weiß genau, wann man voll da sein muss.

BayArena Magazin: Welche Vorbilder hattest Du früher als kleiner Steppke?
SINKIEWICZ: Stefan Effenberg hat mir vom Typ her gefallen. Als Spieler bewundere ich heute noch Patrick Vieira. Wie er mit dem Ball umgeht, wie er auftritt, das gefällt mir.

BayArena Magazin: Gibt der derzeitige Tabellenstand und die Punktausbeute Euer Leistungsvermögen richtig wider?
SINKIEWICZ: Momentan stehen wir nicht da, wo wir hin wollen. Aber wir haben auf jeden Fall das Zeug dazu, unser Ziel zu erreichen, und das ist die Teilnahme am UEFA-Cup. Unsere Truppe ist jung und kann natürlich noch viel lernen. Wichtig ist auch, dass die älteren Spieler gesund bleiben. Bisher haben wir ja spielerisch ja nie schlecht ausgesehen. Wir waren gegen die Bayern sehr gut, haben leider trotzdem verloren. Und wir waren in Frankfurt sehr gut und in der zweiten Halbzeit sicher die bessere Mannschaft. Wir brauchen aber noch ein bisschen Zeit.

BayArena Magazin: Du bist ein kölscher Jung wie er im Buche steht, wohnst auch in Köln. Wie lebt es sich dort als jemand, der nun beim „Intimfeind” Bayer 04 spielt?
SINKIEWICZ: Sehr gut, danke. Mir war wichtig, nicht zu weit weg von der Familie und den Freunden zu wohnen. Und weil die in Bergheim leben, hab ich mir eine Wohnung in Köln gesucht. Das liegt genau zwischen Bergheim und Leverkusen. Zum Training fahre ich 15 bis 20 Minuten und in Bergheim bin ich auch schnell.

BayArena Magazin: Musst Du Dir noch Sprüche beim Bäcker anhören?
SINKIEWICZ: Nein, jetzt eigentlich kaum noch. Das war am Anfang schon heftiger. Da musste ich mir tatsächlich einiges anhören, zum Teil auch von kleinen Kindern. Aber Fußball ist ein so schnelllebiges Geschäft. Was gestern war, ist heute schon Geschichte. Ich bin jetzt hier bei Bayer 04, will hier meinen Weg machen und meine Leistung bringen, und das alleine zählt für mich.

BayArena Magazin: Die Bayer 04-Fans rechnen es Dir hoch an, dass Du nach wie vor nichts Negatives über den FC sagst. Du hättest es Dir einfach machen können und Dich mit ein paar Dönekes über den FC auslassen können in der Hoffnung auf Sympathiepunkte bei den Bayer-Fans.....
SINKIEWICZ: Das ist aber nicht mein Ding. Ich habe seit 1996 beim FC gespielt, bin dort in die erste Mannschaft gekommen, dort Nationalspieler geworden und habe dem Verein also viel zu verdanken. Dazu stehe ich. Aber jetzt war einfach die Zeit für einen Wechsel gekommen. Ich will 1. Bundesliga spielen und ich will international spielen. Und wir haben hier einfach ein tolles Team mit großer Perspektive zusammen.

BayArena Magazin: Die Fanszene in Köln ist, das sagen wir ganz ohne Neid, um einiges größer als in Leverkusen. Aber was die Stimmung im Stadion betrifft, da kann sich Bayer 04 schon sehen bzw. hören lassen, oder?
SINKIEWICZ: Absolut, ja. Man kann die beiden Vereine natürlich in Bezug auf die Fanszenen nur schwer miteinander vergleichen. Aber das Spiel gegen die Bayern hat‘s ja gezeigt: Die Fans standen total hinter uns. Das war eine super Stimmung, die richtig Spaß gemacht hat. Auch die Choreographie in der Fankurve fand ich klasse.

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Sinke ist nicht nur "'ne LEVe Jung" und ein äußerst sympathischer Mensch, sondern er ist zudem auch noch seeeehr bescheiden ... oder er hat Wahrnehmungsstörungen ... oder er leidet an Alzdings ... :D

Naja ... sei's drum ... weiter geht's mit: Teil II

SielsdorfER
20.10.2007, 15:53
Teil II

BayArena Magazin: Was bedeutet Dir der enge Kontakt zu den Fans?
SINKIEWICZ: Der ist mir sehr wichtig. Wir leben von den Fans, sie unterstützen uns. Man darf sich nie für etwas besonderes halten. Mich kann jeder auf der Straße ansprechen, ich habe überhaupt keine Berührungsängste.

BayArena Magazin: Der Kölner würde sagen, „dä Sinke, dä is jraduss“...
SINKIEWICZ: Ja, dass passt ganz gut zu mir. Ich versuche immer, fair zu sein und sage was ich denke. Ich bin aber auch nicht beleidigt, wenn mir mal einer die Meinung geigt.

BayArena Magazin: Zurück zum Sportlichen: Der nächste Gegner heißt Borussia Dortmund. Eine Mannschaft, die man noch schlecht einordnen kann...
SINKIEWICZ: Ja, das stimmt, die sind schwer einzuschätzen. Ich glaube, für sie ist es manchmal auswärts leichter, weil sie da nicht so viel Druck haben. Natürlich haben sie eine gute Mannschaft, aber wir sind auch gut drauf, auch wenn die Ergebnisse zuletzt nicht gestimmt haben. Weil Dortmund auch in den UEFA-Cup will, müssen wir dieses Spiel gegen einen direkten Konkurrenten natürlich unbedingt gewinnen.

BayArena Magazin: Beschäftigst Du Dich im Vorfeld von solchen Spielen mit Deinen potenziellen Gegenspielern?
SINKIEWICZ: In erster Linie ist wichtig, dass wir zu Hause von Beginn an Druck aufbauen. Wir müssen als ganze Mannschaft unser Ding durchziehen. Dass man seine möglichen Gegenspieler kennt, versteht sich ja von selbst. Du weißt ja, wer wo spielt. Außerdem werden wir mit Videoanalysen genauestens vorbereitet.

BayArena Magazin: Dein Tipp gegen Dortmund?
SINKIEWICZ: Wir gewinnen 2:0.

BayArena Magazin: Fünf Tage nach Dortmund geht es dann im UEFA-Cup weiter mit einem Heimspiel gegen Toulouse. Gleich am Anfang ein sehr schwerer Gegner...
SINKIEWICZ: Unsere ganze Gruppe ist sehr stark besetzt. Aber trotzdem sind es machbare Aufgaben. Wichtig ist, dass wir mit einem Sieg starten.

SielsdorfER
20.10.2007, 16:33
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/index&pageid=1150843001499&rubrik=214&articleid=1192790206933&urubrikid=452


Der Grenzgänger
Das Seilbahn-Interview mit Lukas Sinkiewicz

Von ALEXANDER HAUBRICHS



Leverkusen – Der Routenplaner spuckt als Entfernung nur 24,9 Kilometer aus, die das RheinEnergieStadion in Köln und die BayArena in Leverkusen trennen. Doch in Wirklichkeit sind es Welten. Hier der 1. FC Köln, Traditionsklub in der schweren Zweitliga-Mühle, und dort UEFA-Cup-Teilnehmer Bayer 04, mit seiner jungen Truppe und dem Werksklub-Image.


Lukas Sinkiewicz ist ein Wanderer zwischen diesen Welten. Der Verteidiger spielte von der Jugend an beim FC und machte nach dem verpassten Aufstieg den Schritt in die Chemie-Stadt.

EXPRESS traf den 23-Jährigen vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund (15.30 Uhr, BayArena) zwischen den Ufern des Rheins.
In der Kabine der Seilbahn, mit dem Kölner Dom auf der einen und dem Bayer-Kreuz auf der anderen Seite, sprach „Sinke“ über seine Ziele, seine Hoffnungen – und die Unterschiede zwischen den rheinischen Rivalen.
[19.10.2007]



Lukas Sinkiewicz, in Frankfurt standen Sie das erste Mal in der Bayer-Startelf. Manchem FC-Fan blutete das Herz, sie im Leverkusener Trikot jubeln zu sehen… Das kann man ja verstehen. Ich war 16 Jahre beim 1. FC Köln, habe mich immer voll mit dem FC identifiziert. Und in der Jugend war die Rivalität mit Bayer riesig. Da flogen auch schon mal die Fetzen. Rote Karten und alles. Beim FC bin ich Profi geworden und verfolge seinen Weg. Es wäre schön, wenn Köln aufsteigt. Aber für mich war die Entscheidung, nach Leverkusen zu gehen, richtig.

Wie groß sind die Unterschiede? Bei Bayer ist es schon eine andere Welt. Eine viel ruhigere Welt. Dieser ganze Rummel, der ständig in Köln herrscht, den gibt es hier nicht. Hunderte Fans beim Training, alles ist viel aufgeregter. Da kann man natürlich auch ruhiger arbeiten.

Und sportlich?
Beim FC habe ich zeitweise die Kapitänsbinde getragen, hier muss ich mich erstmal einreihen. Und nach meiner Verletzung auch hinten anstellen.

Mit Bayer kann man auch andere Ziele verfolgen. Klar, deswegen bin ich hier. Die Herausforderung im Europacup, die Chance, in der Bundesliga-Spitze mitzuspielen. Sportlich ist das hier halt eine andere Liga. Das war auch der Grund für den Wechsel.

Nicht das Geld?
Nein. Fragen Sie Kölns Manager Michael Meier. Ums Geld ging es in den Gesprächen nie.

Bald kommt auch noch Patrick Helmes. Was macht die Anziehungskraft von Bayer derzeit aus?
Wir haben einfach eine richtig tolle Truppe zusammen. Es macht jeden Tag Spaß, da zum Training rauszufahren. Ein paar alte Haudegen, dazu wir ganzen jungen Spieler. Alle merken: Hier entsteht was.

Im Winter erwarten Sie Nachwuchs. Ja, Ende Januar. Deshalb wäre ich ganz froh gewesen, wenn wir nicht ins Trainingslager gefahren wären. Doch nun muss ich auf Malta schwitzen.

Steht eigentlich vorher noch eine Hochzeit ins Haus? Nein. Eins nach dem anderen. Jetzt ist erstmal das Kind an der Reihe, auf das wir uns unglaublich freuen. Alles andere sehen wir dann.

ammersee-express
20.10.2007, 16:38
spiegel.de

TORWARTPROLL EHRMANN
Tarzans Talentschmiede


Gerry Ehrmann trat als Aktiver in manches Fettnäpfchen. Heute bildet das Urgestein des 1. FC Kaiserslautern als Torwarttrainer einen herausragenden Keeper nach dem nächsten aus. Dabei hat "Tarzan" das Ballfangen von einem Speerwerfer gelernt.

Eine knappe halbe Stunde ist gestern Abend in Hoffenheim gespielt, da passiert das Unglück. Florian Fromlowitz verletzt sich ohne Fremdeinwirkung am linken Knie, muss ausgewechselt und später ins Krankenhaus gefahren werden. Für den Stammkeeper des 1. FC Kaiserslautern kommt der 19-jährige Tobias Sippel ins Spiel. Er hält bravourös, kann die 0:1-Niederlage (mehr...) jedoch nicht verhindern. Sowohl Fromlowitz als auch Sippel sind Schützlinge von Gerry Ehrmann. Dass endlich einmal jemand wissen will, was es mit der Lauterer Torwartschule auf sich habe, freut den ehemaligen Lauterer Keeper: "Stimmt, so viel kann ich nicht falsch gemacht haben, wenn ich mir die letzten Jahre so anschaue."

FCK-Torwarttrainer Ehrmann: "Leck-mich-am-*****-Gefühl"
Vor Fromlowitz hat Ehrmann bereits den heutigen Dortmunder Roman Weidenfeller und Werders Tim Wiese ausgebildet. Und auch die Jungen hinter dem erst 21-jährigen Fromlowitz versprechen zumindest eine Fortsetzung der Pfälzer Torwarttradition, Ersatzmann Sippel kennt Ehrmann seit der D-Jugend, U-19-Keeper Kevin Trapp seit der C-Jugend und B-Jugendkeeper Emilio Fionarelli seit Kindesbeinen. Sie alle sind in ihrer jeweiligen Altersklasse in der Nationalmannschaft. Eine zu hohe Talentdichte, als dass Zufall am Werk sein könnte. Das hat auch Michael Becker bemerkt: Der Ballack-Berater zählt auch den 19-jährigen Sippel zu seinen Mandanten.

An den Trainingsinhalten liege es nicht, sagt Gerry Ehrmann, dann schon eher daran, dass er das Torwarttraining von der Profimannschaft bis zur D-Jugend herunter selbst koordiniere und schon früh auf die taktische Schulung der Jugendlichen achte: Früh herauskommen, um 1:1-Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen, Beidfüßigkeit ("muss heute sein"), Antizipieren, "den Schritt nach vorne machen, bevor der Ball kommt". Das alles sei wichtig, sagt Ehrmann, der zu seinen Kölner Zeiten als Ersatzmann hinter Toni Schumacher mit Rolf Herings noch einen Torwarttrainer hatte, der als ehemaliger Speerwerfer fachfremd war. Undenkbar sei das heute, findet Ehrmann. Und dennoch: Fußball bleibe Fußball. Man solle das alles "nicht zu kompliziert" machen. Wichtiger als akademische Diskussionen sei etwas anderes. Ausstrahlung, die innere Einstellung.

Ehrmann selbst war früher nicht immer ein Schwiegersohn-Typ: Im Trainingslager Anfang 2001 im spanischen La Manga lieferte er sich eine Schlägerei mit Axel Roos - wer 2007 den Brustumfang des immer noch praktizierenden Bodybuilders gesehen hat, dem tut Axel Roos heute noch leid. Nach einer 1:4-Niederlage 2001 im Uefa-Cup gegen Alaves bezeichnete er seine Mitspieler als "schwule Hunde". Man darf davon ausgehen, dass viele Profis intern so sprechen. Doch Ehrmann formulierte öffentlich so. Und galt forthin als Prolet.

Wer so über Ehrmann urteile, "kann Gerry nicht persönlich kennen", sagt Fromlowitz: "Ein ganz netter Kerl, für mich eine Mischung aus Vaterfigur und Freund." Und überhaupt; den Torwart, der stets druckreif formuliere, solle man ihm erstmal zeigen, so Fromlowitz. "Wenn man 90 Minuten unter Strom gestanden hat, braucht man eine Weile, um wieder runter zu fahren." Seit der D-Jugend arbeiten Fromlowitz und Ehrmann nun schon zusammen, "auf höchstem Niveau", wie Fromlowitz sagt, der besonders die "spielspezifischen Abläufe" immer wieder einstudiert hat. Jederzeit könne der Vordermann einen Fehler machen. Dann muss man hellwach sein, "wir Torhüter sind Einzelkämpfer".

Zu all seinen Jungs hat Ehrmann noch Kontakt

Auch Ehrmann sieht Torhüter nicht als normale Fußballspieler. Er findet, dass es der heutigen Spielergeneration viel zu gut geht - seine Keeper nimmt er da ausdrücklich aus. Die habe er aus anderem Holz geschnitzt: "Ich sage den Jungs immer, helft euch selber, ihr könnt euch auf niemanden verlassen." Verantwortung sei das Stichwort: "Entschlossenheit, Konzentration, keine Angst, aber auch keine Überheblichkeit, das will ich bei einem Torwart sehen." Wer einen Fehler macht, soll das nicht seinen Vorderleuten in die Schuhe schieben, findet Ehrmann. Aber er soll sich von seinen Fehlern auch nicht herunterziehen lassen. An der momentanen Krise in Kaiserslautern (7 Punkte aus 10 Spielen) sind zumindest nicht die Torhüter schuld.

Seinem ehemaligen Schützling Roman Weidenfeller, der zuletzt in Dortmund stark kritisiert wurde, wünscht er, dass er sich auf das "Leck-mich-am-*****-Gefühl", das ihm Ehrmann vermittelt hat, besinnt. Weidenfeller, Wiese - Ehrmann hat zu allen seinen Jungs noch Kontakt. Als er das erwähnt, schaut er tatsächlich wie ein Vater, der sich über den Anruf seiner Kinder freut.

SielsdorfER
20.10.2007, 17:04
http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=328989&_wo=Sport:Fussballnews&_link=&skip=&_g=Ein-Ekelpaket-mit-hohem-Spass-Faktor


Ein «Ekelpaket» mit hohem Spaß-Faktor

19.10.2007, 17:03

Mönchengladbach. Zeugwart Rolf Hülswitt schwärmte schon in der Vorbereitung von Alex Voigt. Die Kollegen zogen schnell nach. Und inzwischen wissen auch eingefleischte Borussen-Fans Charakter und sportliche Leistung des ehemaligen Köln-Profis zu schätzen.



Mit dem 29-Jährigen, der bisher eine sensationelle Saison hinlegt, sprach unser Sportredakteur Bernd Schneiders.

Sind Sie vor vier Monaten überzeugt gewesen, in Ihrem ersten Derby gegen den FC in der ersten Elf zu stehen?

Voigt: Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich mich über kurz oder lang durchsetze. Ich gehe immer positiv an die Sachen ran. Dass ich aber keine Minute verpassen würde, war nicht unbedingt zu erwarten.

Dabei haben inzwischen sogar Nationalspieler wie Colautti und Touma Probleme, sich in die Anfangsformation reinzuspielen.

Voigt: Das stimmt. Der Kader ist groß und sehr ausgeglichen. Aber in der Offensive ist es einfacher zu wechseln als in der Defensive. Die Viererkette muss schon eingespielt und fein abgestimmt sein.

Das sah vor Saisonbeginn nicht unbedingt so aus.

Voigt: Stimmt. Ich bin in der Vorbereitungsphase darauf angewiesen, körperlich zum Optimum zu kommen. Das sah in den letzten zwei Wochen nicht gut aus. Damals wäre ich wohl kaum dabei gewesen. Aber ich habe die Fähigkeit, auf dem Punkt da zu sein. Der Trainer hat mir zum Glück in Kaiserslautern sein Vertrauen geschenkt. Von da an lief es von Spiel zu Spiel besser.

Die Außenposition in der Abwehr wird immer wichtiger. Der moderne Verteidiger sollte möglichst sprint- und spielstark sein. Sie entsprechen nicht unbedingt diesem Prototyp, oder?

Voigt: In meiner Definition ist ein Verteidiger immer noch Verteidiger. Aber er ist offensiv, das weiß ich auch, heute mehr gefordert. Ich habe gezeigt, dass ich in der Offensive auch mal den Ball treffen kann. Das muss ich auch, wenn ich meinen Stammplatz behalten möchte.

Sie gelten aber noch immer eher als Haudrauf denn als Fußballspieler.

Voigt: Da ärgere ich mich anders als früher eigentlich gar nicht mehr drüber. Das ist kein Problem für mich. So viele Trainer, unter denen ich Stammspieler war, können nicht blind sein.

Aber es hält sich das Bild eines unangenehmen Spielers, gegen den kaum jemand gerne spielt und der auch gerade bei den Anhängern des Gegners nicht gerade Sympathie-Wellen auslöst. Dabei sind Sie im Mannschaftskreis extrem beliebt und versprühen viel natürliche Freundlichkeit.

Voigt: Ja, so ging es auch einigen Kollegen. Wie Christofer Heimeroth. Der hat mir gesagt, dass er bei meiner Verpflichtung gedacht hat: Oh, dieses Ekelpaket. Für den war ich ein Fiesling. Aber er hat dann schnell gemerkt, wie viel Spaß man mit mir haben kann.

Aber Ihre Spielweise ist nach wie vor nicht unbedingt freundschaftlich.

Voigt: Der Spaß ist im Spiel weg. Ich gehe immer etwas übers Ziel hinaus. Auch von der Gestik her. Wie Sascha Rösler auch. Eine Mannschaft braucht solche Typen.

Aber Sie haben selbst Ihre Fouls unter Kontrolle.

Voigt (grinst): Ich habe noch keine Gelbe Karte. Die Cleverness habe ich mir mit den Jahren geholt. In der Aufstiegssaison mit dem FC hatte ich nach zehn Spielen schon mal fünf. Du musst hingehen, bekloppt - aber ruhig.

Als sehr ruhig gilt auch Ihr Trainer Jos Luhukay. Freundlich, höflich, da liegt die Schlussfolgerung nahe, der sei zu lieb zu den Spielern. Zumal wenn diese auch noch nach seiner Philosophie mit Spaß zum Training kommen sollen.

Voigt: Das ist die Kunst bei ihm: Er ist ein ruhiger Typ. Seine Vorstellungen aber bringt er sehr bestimmt rüber. Dafür muss er nicht rumschreien oder -springen. Er spricht die Probleme an, wieder und immer wieder. Selbst, wenn du´s nicht mehr hören willst. Er weiß genau, was er will. Das merkt die Mannschaft, und das bringt Respekt.

Wie oft muss er Ihnen was erzählen?

Voigt: Mit mir spricht er relativ wenig. Mehr mit den jungen Spielern. Ich kann eh nicht mehr viel lernen . . .

Es ist immer wieder zu hören, wie gut die Mannschaft zusammengestellt ist. Auch von den Persönlichkeiten her. Dabei gibt doch jeder Manager und Trainer inzwischen an, auch auf den Charakter zu achten.

Voigt: Früher habe ich auch gedacht, man braucht in der Mannschaft einen, der nicht der beste Freund sondern ein Arschloch ist. Aber bei uns stimmt´s einfach, trotz des großen Kaders. Und wir schmusen auch nicht nur, sondern kratzen uns in der Kabine schon mal. So etwas habe ich noch nie erlebt: Ich rede mit jedem. Das war in Köln anders. Da waren es fünf, sechs Spieler. Der Rest war einfach da.

Aber kommt da nicht die Mär wieder hoch, elf Freunde müsst ihr sein!? Der moderne Berufsfußballer erfüllt doch eher seinen Job zwar professionell, hat aber privat mit den Kollegen wenig oder gar nichts zu tun.

Voigt: Ich laufe doch lieber für jemanden, den ich gut leiden kann. Ich bin froh, dass wir uns alle verstehen.

Aber wenn´s läuft, dann läuft´s auch im Zwischenmenschlichen.

Voigt: Klar, wie tief es geht, wird sich zeigen. Wenn wir wieder mal verlieren. Aber nicht jetzt am Montag.

Warum passiert das gegen den FC nicht?

Voigt: Köln und Gladbach tun sich nicht viel. Aber wir sind im Moment die bessere Mannschaft.

Mit Betonung auf Mannschaft?

Voigt: Ja, genau.

Aber im Derby läuft häufig nicht alles «normal» . . .

Voigt: Ja, das hat oft Pokal-Charakter. Da spielt unsere Sieges-Serie keine Rolle.

Sie haben einmal erzählt, dass Sie zu den FC-Oberen, sprich Wolfgang Overath, keine gute Beziehung haben.

Voigt: Bei den Mannschaftssitzungen nach Niederlagen hat er immer auf mich eingeprügelt. Das Warum war mir nie klar. Aber wenn man anderer Meinung war, hatte man einfach keine Ahnung. Huub Stevens hat mich trotzdem immer wieder spielen lassen.

Der FC ist trotzdem was Besonderes . . .

Voigt: Wenn du in Köln geboren bist oder aufwächst, musst du FC-Fan sein. Sonst läuft irgendwas falsch.

Auch für Sie lief was falsch . . .

Voigt: Ich war FCler, bin es aber nicht mehr.

Aber der Geißbock ist doch bei einem Eingeborenen eigentlich ins Herz tätowiert.

Voigt: Ich bin nicht im Frieden gegangen. Und in den zwei Jahren habe ich mich weiter entwickelt: Ich habe kein FC-Herz mehr.

Aber Sie sind doch eine rheinische Frohnatur. Können Sie nicht vergessen?

Voigt: Gewisse Dinge nicht. Das war ein einschneidendes Erlebnis. Anfang der Hinrunde hatte man mir einen neuen Vertrag versprochen. Als es dann soweit war, wollte man nichts mehr davon wissen.

Ihnen haftet auch noch stets das Etikett an, nur einer für die Zweite Liga zu sein.

Voigt: Das sehe ich natürlich nicht so. Ich bin auch in der Ersten Liga immer Stammspieler gewesen. Unter vier verschiedenen Trainer, die alle derzeit erfolgreich oben spielen. Aber wir haben immer nur gegen den Abstieg gespielt, haben nie einen Kader besessen, mit dem man um Platz 6 bis 8 hätte mitspielen können. Und wenn´s dann wieder runter ging - ich war nie einer, der sich dann verdünnisiert hat. Ich habe immer versucht, auch dann zu helfen.

Wäre denn ein direkter Übergang Köln - Mönchengladbach möglich gewesen?

Voigt: Der wäre sehr viel schwieriger gewesen als jetzt mit den Zwischenstationen Kerkrade und Jena. Das war für mich auch als Weiterentwicklung der Persönlichkeit wichtig. Und ich habe gemerkt: Es geht auch ganz gut ohne Köln.

Klartext
20.10.2007, 17:19
Langsam geht der Typ mir Stück weit auf den ****!! Der kriegt seine Hackfresse ja gar nicht mehr aus der Kamera. Beim Rückspiel wird er wohl nicht mehr gefeiert - gegen Jena war es noch so.

Der Schmerz, dass er vom FC keinen Vertrag mehr angeboten bekommen hat, sitzt wohl tiefer als er zugeben will.

Okudera
22.10.2007, 12:05
Langsam geht der Typ mir Stück weit auf den ****!! Der kriegt seine Hackfresse ja gar nicht mehr aus der Kamera. Beim Rückspiel wird er wohl nicht mehr gefeiert - gegen Jena war es noch so.

Der Schmerz, dass er vom FC keinen Vertrag mehr angeboten bekommen hat, sitzt wohl tiefer als er zugeben will.



@ Klartext

Das ist auch mein Gedanke. Der Alex Voigt scheint momentan omnipräsent zu sein. Ist jetzt langsam aber auch gut !


Gruß
Okudera

Okudera
25.10.2007, 15:41
Unser Kurzzeit-Stürmer, der Brasilianer Luciano Emilio, ist in den USA beim Verein DC United mit 20 Toren so eine Art Torschützenkönig ("Golden Boot") geworden.

Ich überlege gerade, hat er unter Schuster bei uns gespielt ? Glaube ja.



Gruß
Okudera

ammersee-express
25.10.2007, 16:44
Luciano Emilio
BRA - * 12.12.1978

Erfolge als Spieler:
Bundesliga: 1× Platz 17 1998 (http://www.fussballdaten.de/bundesliga/1998/) mit 1. FC Köln


Den Abstieg kann man ihm aber nicht ankreiden - er hat in der Saison nur zwei Spiele gemacht, in der Schuster-Saison in Liga 2 dann vier Spiele, bevor er nach Aachen wechselte.

Pesi
26.10.2007, 07:53
Basel glückte Ouvertüre
Im Gegensatz zum Vorjahr (1:1 gegen Feyenoord Rotterdam) ist dem FC Basel die Ouvertüre in die Gruppenphase des UEFA-Cup geglückt. Eine taktische Meisterleistung und ein Kopfballtor von Marco Streller (55.) standen am Ursprung des verdienten 1:0-Erfolgs über Rennes.

Pesi
26.10.2007, 07:55
Sparta Prag - Zürich 1:2 (1:1)
Axa Arena. - 6007 Zuschauer. - SR Dougal (Scho).
Tore: 24. Slepicka 1:0. 38. Kondé 1:1. 63. Alphonse 1:2.
Sparta Prag: Postulka; Limbersky (82. Nadenicek), Repka, Brezinsky, Kadlec; Sylvestre; Rezek (72. Petrzela), Kisel, Matusovic; Dosek, Slepicka.
Zürich: Leoni; Stahel, Tihinen, Rochat, Schneider; Kollar, Kondé; Abdi, Chikhaoui; Raffael (77. Hassli), Alphonse (87. Lampi/92. Eudis).
Bemerkungen: Zürich ohne Tico (krank),

Pesi
30.10.2007, 08:53
Drei Punkte und der Sprung auf Platz sechs schienen perfekt – aber dann entschied sich Guido Buchwald für die Einwechslung von Pekka Lagerblom. In der 63. Minute kam der Finne für Lehmann, zehn Minuten später säbelte er den ebenfalls eingewechselten Dragan Paljic im Strafraum um – Francisco Copado verwandelte den Elfer zum Anschluss.

In der 86. Minute hatte Lagerblom erneut das Nachsehen gegen Paljic, verzichtete diesmal auf ein Foul und musste zusehen, wie der Hoffenheimer Joker das 2:2 selbst erzielte.

Pesi
31.10.2007, 13:59
Aachen: Finne hielt sich nicht an Vorgaben

Etwa eine Stunde lang hatte Aachens Trainer Guido Buchwald beim 2:2 gegen Hoffenheim "das beste Spiel der Alemannia in dieser Saison" gesehen.

Dann musste er verletzungsbedingt Matthias Lehmann vom Feld nehmen und durch Pekka Lagerblom ersetzen, "weil ich keine Unruhe ins Team bringen und die Positionen halten wollte", erklärte der 46-Jährige die Taktik hinter dem Wechsel.

Doch Lagerblom hielt sich nicht an die Vorgaben des Coaches vor der Einwechselung. "Das hat mich schwer enttäuscht", so Buchwald, der ein Gespräch mit dem Finnen ankündigte. Denn der verursachte erst den Elfmeter zum 2:1 der Hoffenheimer, ehe er sich beim 2:2 anfängerhaft ausspielen ließ und somit beide Gegentore verschuldete - kicker-Note 6 trotz nur 27 Minuten Einsatzzeit. Das zweite 2:2 in Folge verschlechtert aber nicht nur Lagerbloms Situation - die Alemannia hat bei fünf Zählern Rückstand auf Rang drei die Chance verpasst, Boden nach oben gut zu machen.

Pesi
01.11.2007, 07:50
Sion - Basel 1:1 (0:1)
Tourbillon. - 10 500 Zuschauer. - SR Petignat.
Tore: 43. Streller 0:1. 56. Saborio 1:1.

huepf
01.11.2007, 10:09
für die tiere

hpl leidet am gleichen syndrom wie zu kölner zeiten. eigentlich anschaulicher offensiv fussball, gestern schon mit ein paar richtig tollen chancen, nur kommt im moment nicht viel bei rum

1:1 gegen luzern, platz 7 von 10

und der chancentod macht im moment in basel und der nati das was nova in köln macht, nach einer krise und etwas eingewöhnungszeit wird er langsam unersetzlich weil sehr effektiv - was nicht nur an der operettenliga liegt, er hat sich tatsächlich gesteigert

cabanas und haas sind immer noch verletzt, tico spielte durch :D

Pesi
01.11.2007, 10:24
[QUOTE=huepf;23265]für die tiere

hpl leidet am gleichen syndrom wie zu kölner zeiten. eigentlich anschaulicher offensiv fussball, gestern schon mit ein paar richtig tollen chancen, nur kommt im moment nicht viel bei rum

hüpf, nix wie in Köln.

Leidet unter den Fliegenfänger. Mindestens 8 Punkte danebengegriffen..........

huepf
01.11.2007, 10:41
@pesi

und wessels??? *duckundweg*

Pesi
01.11.2007, 10:56
@pesi

und wessels??? *duckundweg*


Also sooo schlimm war Wessels auch wieder nicht.

http://www.stefanwessels.com/

Pesi
10.11.2007, 11:15
10. November 2007, 09:55, NZZ Online

Yakin bald nicht mehr Assistent von Chefcoach Latour
Rochaden im GC-Trainerstab geplant



Yakin bald nicht mehr Assistent von Chefcoach Latour
Rochaden im GC-Trainerstab geplant

Im Grasshopper-Club zeichnen sich Veränderungen in der Zusammensetzung des Trainerstabs ab. Hanspeter Latour bleibt als Chefcoach zwar unangetastet, sein Assistent Murat Yakin wird sich aber einer neuen Aufgabe zuwenden. Yakin soll fortan die Verantwortung einer GC-Nachwuchsmannschaft übernehmen. ...



Im Grasshopper-Club zeichnen sich Veränderungen in der Zusammensetzung des Trainerstabs ab. Hanspeter Latour bleibt als Chefcoach zwar unangetastet, sein Assistent Murat Yakin wird sich aber einer neuen Aufgabe zuwenden. Yakin soll fortan die Verantwortung einer GC-Nachwuchsmannschaft übernehmen.

fcl. Denkbar ist, dass Yakin die neue Funktion bereits nach der Winterpause ausübt. Sportchef Erich Vogel sagt: «Es würde mich überraschen, wenn Yakin in der nächsten Saison noch Assistent im Fanionteam wäre.» Vogel ist bemüht, den Personalaustausch als von langer Hand projektierten Vorgang darzustellen. Alles finde «im Rahmen der normalen Planung» statt. Yakin habe Führungsansprüche, für seine Entwicklung und Karriere als künftiger Cheftrainer sei es wichtig, ihm die alleinige Verantwortung für eine Mannschaft zu übertragen. Yakins Bedürfnis, «selbständig zu arbeiten», habe sich zuletzt verstärkt, sagt Vogel.



Seit mehreren Wochen schon wird jedoch die Zusammenarbeit zwischen Yakin und Latour in Frage gestellt. Beide betonten zwar auf Nachfrage jeweils das gute Einvernehmen, liessen in Zwischentönen aber Meinungsverschiedenheiten durchblicken. Auch Vogel sagt: «Ich weiss, dass ihre Philosophie nicht kongruent ist.» Es ist zu hören, die beiden hätten sich in der Trainingsarbeit nicht wie gewünscht gegenseitig befruchtet, sondern eher gehemmt. Der langjährige Assistent Latours, Thomas Binggeli, derzeit gemäss Organigramm Technischer Leiter im GC, dürfte (neben Walter Grüter, einem weiteren Assistenten) an Yakins Stelle rücken. Schon heute wendet Binggeli einen Grossteil seiner Arbeitszeit dafür auf, Latour zu unterstützen.

Yakin hat zuletzt in seiner Trainerausbildung das B-Diplom bestanden. Allerdings ist noch ein Rekurs hängig, wie Dany Ryser vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) bestätigt. Die Frage sei in diesem Fall allerdings nicht, ob, sondern nur wann Yakin für den Kurs zum A-Diplom zugelassen werde. Der Verband schreibt vor, dass ein Teilnehmer des A-Kurses eine «11er-Mannschaft» (Kinderfussball wird ausgeschlossen) betreuen muss. Empfohlen wird eine möglichst leistungsintensive Stufe. Insofern handeln die Grasshoppers getreu diesen Vorgaben, wenn sie Yakin ein «eigenes» Team in Aussicht stellen. Seinen Posten als Assistent müsste Yakin gemäss SFV nicht zur Verfügung stellen. Vogel aber sagt, Yakin werde aufgrund der Arbeitsbelastung wohl nicht mehr der ersten Mannschaft zugeteilt sein. An Trainersitzungen werde Yakin seinen Einfluss aber geltend machen können. Yakin besitzt im GC einen Dreijahresvertrag. Ziel ist, dass er diesen bis zum Schluss als Nachwuchstrainer erfüllt.

Pesi
12.11.2007, 08:49
Der Basler Marco Streller jubelt über sein 1:0 gegen den FC Luzern.

Heffer
12.11.2007, 10:18
Dynamo Dresden - Wuppertaler SV - 3 : 0

[...]Bröker krönte seinen starken Auftritt mit dem 2:0

Bröker damit zum zweiten mal in der Elf des Tages der RL Nord.

Pesi
12.11.2007, 10:39
Nigerias Coach Berti Vogts bot für das Testspiel gegen die Schweiz am Dienstag, 20. November, in Zürich die beiden in der Axpo Super League spielenden Onjekachi Okonkwo, genannt "Tico", (FC Zürich) und Obinna Nwaneri (Sion) aufgeboten.

Pesi
12.11.2007, 10:48
GC - Thun 2:1 (1:0)

Letzigrund. - 4500 Zuschauer. - SR Kever. - Tore: 11. Bobadilla 1:0. 61. Iaschwili 1:1. 71. Dos Santos 2:1.

GC: Jakupovic; Rolf Feltscher, Vallori, Smiljanic, Mikari; Salatic, Rinaldo; Touré (89. Renggli), Leon (61. Colina), Dos Santos; Bobadilla (84. Zaratte).

Thun: Bettoni; Gerber, Nyman, Di Fabio, Glarner; Guldan (74. Fayé); Dosek, Ferreira, Gavatorta (87. Rama), Scarione (78. Andrist); Iaschwili.

Bemerkungen: GC ohne Cabanas, Sutter und Voser (alle verletzt), Thun ohne Bühler und Zahnd (beide verletzt). -- 38. Lattenkopfball Vallori. -- 59. Gelb-Rote Karte gegen Rinaldo (Foul). -- Verwarnungen: 42. Rinaldo (Foul), 45. Ferreira (Foul), 62. Iaschwili (übertriebener Torjubel), 92. Dos Santos (»Schwalbe»).

Pesi
12.11.2007, 10:55
RSC Anderlecht vs KVC Westerlo 3:1

Tore
1 : 0 Bart Goor (20')
1 : 1 Stef Wils (38')
2 : 1 Serhat Akin (56')
3 : 1 Serhat Akin (88')

Duffesbach
12.11.2007, 11:32
@ pesi

wo hast Du das denn her?? Sporting kackt hier schwer ab, gestern 2:0 verloren gegen Germinal Antwerpen. Schon 7 Punkte Rückstand auf Platz 1.
Aber Serhat spielt ne klasse Saison , das stimmt. War aber mal wieder verletzt zwischendurch.

Gruß
Duffesbach

Pesi
12.11.2007, 11:48
@ pesi

wo hast Du das denn her?? Sporting kackt hier schwer ab, gestern 2:0 verloren gegen . Schon 7 Punkte Rückstand auf Platz 1.
Aber Serhat spielt ne klasse Saison , das stimmt. War aber mal wieder verletzt zwischendurch.

Gruß
Duffesbach

@belgischbach

03.11.07 RSC Anderlecht - KVC Westerlo 3:1

Germinal Antwerpen = Koninklijke Football Club Germinal Beerschot

http://www.weltfussball.de/spieler_profil.php?id=1529&modus=3&saison_id=2780&team=1229

Pesi
12.11.2007, 14:01
Campeonato Brasileiro, 2007, 27. Spieltag
Juventude Caxias do Sul - Flamengo Rio de Janeiro
2:2 (1:1)

Torschützen
21'
0:1 Leonardo Moura

25'
1:1 Marco Vanzini

51'
1:2 Goncalves Silva Leonardo


59'
2:2 Fernandes Cavalcanti Tiago (ex-Köln)

Pesi
12.11.2007, 14:14
Flamengo Rio de Janeiro

Nome Gols 2007Ibson 6
Léo Moura 5
Souza 5
Juan 5
Obina 4
Paulo Sérgio 3
Fábio Luciano 3 Defender!!!
Léo Medeiros 3
Leonardo 3
Ronaldo Angelim 3

Pesi
12.11.2007, 16:39
Schalke 04 will seinen Wunschspieler von Eintracht Frankfurt offenbar schon in der Winterpause verpflichten. "Der finanzielle Rahmen steht. Wo es hapert, sehen wir ja alle", sagte Schalke-Präsident Josef Schnusenberg dem "Kicker" mit Blick auf die zuletzt schwache Offensivabteilung der Königsblauen. Der Vertrag von Streit in Frankfurt läuft zwar noch bis 2009, am Ende der laufenden Spielzeit kann der 27-jährige Mittelfeldspieler den Verein aber für eine festgeschriebene Ablösesumme von einer Million Euro verlassen. Auf ein deutlich verbessertes Vertragsangebot hat Streit bislang nicht reagiert. Schalke 04 hatte Streit schon vor der Saison verpflichten wollen. Der Wechsel scheiterte aber an der Ablöseforderung der Eintracht.

Pesi
12.11.2007, 16:43
Der belgische Rekordmeister Anderlecht hat sich von Trainer Franky Vercauteren getrennt und durch dessen bisherigen Assistenten Ariel Jacobs ersetzt.

Das Team aus Brüssel liegt nach unbefriedigenden Leistungen nur auf dem 4. Platz der Rangliste

Duffesbach
12.11.2007, 20:14
Der belgische Rekordmeister Anderlecht hat sich von Trainer Franky Vercauteren getrennt und durch dessen bisherigen Assistenten Ariel Jacobs ersetzt.

Das Team aus Brüssel liegt nach unbefriedigenden Leistungen nur auf dem 4. Platz der Rangliste

ob CD das weiss? ... ?

Belgien hat auch noch mehr zu bieten: die Weltmeisterin im Bodybuilding :
http://www.hirepgym.com/images/FAB11.gif (die Pfeifweicheier machen den link besser nicht auf, soviel Mentaltrainer hammer nich...)

Frau von Tier
12.11.2007, 20:21
GC - Thun 2:1 (1:0)



Danke für die Info:)

Pesi
13.11.2007, 08:03
Die "Knappen" können sich die Dienste des Eintracht-Spielers sichern


Der FC Schalke 04 kann den ersten Zugang für die kommende Saison vermelden. Die deutsche Vizemeister konnte sich mit Albert Streit auf einen Vertrag bis 2012 verständigen. Der Mittelfeldspieler, der auch bei Lazio und Palermo als Verstärkung gehandelt wurde, wird Eintracht Frankfurt Ende Saison für die festgeschriebene Ablösesumme von einer Million Euro verlassen. Nicht ganz auszuschliessen ist, dass Schalke versuchen könnte, den 27-Jährigen schon in der Winterpause zu bekommen.

Pesi
13.11.2007, 08:14
ob CD das weiss? ... ?

Belgien hat auch noch mehr zu bieten: die Weltmeisterin im Bodybuilding :
http://www.hirepgym.com/images/FAB11.gif (die Pfeifweicheier machen den link besser nicht auf, soviel Mentaltrainer hammer nich...)

Lokomotive Moskau feuert Trainer


Zudem tritt der Präsident nach einer enttäuschenden Saison zurück


Lokomotive Moskau hat seinen Trainer Anatoly Byshovets entlassen. Der russische Erstligist hatte in der abgelaufenen Saison nur den enttäuschenden siebten Tabellenplatz erreicht. Noch nie hatte Lokomotive so schlecht abgeschlossen. Zudem trat Präsident Yuri Syomin von seinem Amt zurück.

Heraklit
13.11.2007, 21:12
31 | 13.11.2007
THUN – Die Berner Kantonspolizei hat 21 Männer unter dem Verdacht auf sexuelle Handlungen mit einer minderjährigen Schweizerin angehalten. Darunter auch Spieler des FC Thun!

Unter den Verhafteten sind 12 aktuelle oder ehemalige Spieler der ersten Mannschaft des FC Thun.

Wie die Behörden heute weiter mitteilten, wurden auch Hausdurchsuchungen durchgeführt. Es müsse davon ausgegangen werden, dass die Festgenommenen seit Anfang Jahr mit der 15-Jährigen Kontakt gehabt hätten.

Jürg Mosimann, Sprecher der Kapo Bern, erklärte gegenüber «Blick.ch»: «Die Verhafteten stammen zum Teil aus dem Fussball-Umfeld. Aber nicht nur».

Es soll in mehreren Fällen – und grösstenteils im Einverständnis mit dem Mädchen – in unterschiedlicher Form zu sexuellen Handlungen gekommen sein. Allerdings ist noch unklar, in welcher Form diese Handlungen stattgefunden haben und ob in jedem Fall die Jugendschutzbestimmungen verletzt wurden.

Dass gleich 21 Männer aufs Mal, festgenommen wurden, bezeichnete Mosimann als ungewöhnlich. Der Hinweis, dass es sexuelle Handlungen mit einer Minderjährigen gegeben habe, sei aus dem Umfeld der verhafteten Männer gekommen.

Die Festgenommenen würden nun befragt. Es sei nicht ausgeschlossen, dass einige bald wieder auf freien Fuss kämen, so Mosimann. Es gelte die Unschuldsvermutung.

Dem heute 16-jährigen Mädchen gehe es gut, es werde betreut, sagte Mosimann.

Verdacht erhärtet sich

In der Affäre um sexuelle Handlungen von Fussballspielern des FC Thun und von weiteren Männern mit einer Minderjährigen hat sich der Verdacht erhärtet. Dies gab die Berner Kantonspolizei am Dienstagabend bekannt. Alle 21 Festgenommenen befinden sich nach den Befragungen aber wieder auf freiem Fuss. Die Polizei geht zwar davon aus, dass die sexuellen Handlungen grösstenteils mit dem Einverständnis des Mädchens verübt wurden. Dies allerdings zu einem Zeitpunkt, als das Mädchen noch 15 Jahre alt gewesen sei. Gegen die Mehrheit der Personen werde deshalb ein Strafverfahren eröffnet werden.

Der FC Thun reagiert

Zur Zeit gelte für die verdächtigten die Unschuldsvermutung, betonte FC Thun-Präsident Kurt Weder. Da zur Zeit noch nicht klar sei, welcher der Verdächtigen was getan haben soll, wolle die Klubleitung noch nicht näher zum Fall Stellung nehmen.

Auch nähere Angaben zu den betroffenen Spielern wolle man im jetzigen Zeitpunkt nicht machen, heisst es in der Mitteilung weiter. Zuerst wolle die Klubführung die Untersuchungsergebnisse abwarten und dann über mögliche Massnahmen entscheiden. Als einzige Sofortmassnahme wurde das Training von heute Nachmittag abgesagt.
Sollten sich die Vorwürfe erhärten, würden die Vergehen aufs Schärfste verurteilt und in aller Härte geahndet, teilte der FC Thun weiter mit.

Fussballer als Idioten! Schande

Pesi
14.11.2007, 09:15
31 | 13.11.2007
THUN – Die Berner Kantonspolizei hat 21 Männer unter dem Verdacht auf sexuelle Handlungen mit einer minderjährigen Schweizerin angehalten. Darunter auch Spieler des FC Thun!

Unter den Verhafteten sind 12 aktuelle oder ehemalige Spieler der ersten Mannschaft des FC Thun.

Wie die Behörden heute weiter mitteilten, wurden auch Hausdurchsuchungen durchgeführt. Es müsse davon ausgegangen werden, dass die Festgenommenen seit Anfang Jahr mit der 15-Jährigen Kontakt gehabt hätten.

Jürg Mosimann, Sprecher der Kapo Bern, erklärte gegenüber «Blick.ch»: «Die Verhafteten stammen zum Teil aus dem Fussball-Umfeld. Aber nicht nur».

Es soll in mehreren Fällen – und grösstenteils im Einverständnis mit dem Mädchen – in unterschiedlicher Form zu sexuellen Handlungen gekommen sein. Allerdings ist noch unklar, in welcher Form diese Handlungen stattgefunden haben und ob in jedem Fall die Jugendschutzbestimmungen verletzt wurden.

Dass gleich 21 Männer aufs Mal, festgenommen wurden, bezeichnete Mosimann als ungewöhnlich. Der Hinweis, dass es sexuelle Handlungen mit einer Minderjährigen gegeben habe, sei aus dem Umfeld der verhafteten Männer gekommen.

Die Festgenommenen würden nun befragt. Es sei nicht ausgeschlossen, dass einige bald wieder auf freien Fuss kämen, so Mosimann. Es gelte die Unschuldsvermutung.

Dem heute 16-jährigen Mädchen gehe es gut, es werde betreut, sagte Mosimann.

Verdacht erhärtet sich

In der Affäre um sexuelle Handlungen von Fussballspielern des FC Thun und von weiteren Männern mit einer Minderjährigen hat sich der Verdacht erhärtet. Dies gab die Berner Kantonspolizei am Dienstagabend bekannt. Alle 21 Festgenommenen befinden sich nach den Befragungen aber wieder auf freiem Fuss. Die Polizei geht zwar davon aus, dass die sexuellen Handlungen grösstenteils mit dem Einverständnis des Mädchens verübt wurden. Dies allerdings zu einem Zeitpunkt, als das Mädchen noch 15 Jahre alt gewesen sei. Gegen die Mehrheit der Personen werde deshalb ein Strafverfahren eröffnet werden.

Der FC Thun reagiert

Zur Zeit gelte für die verdächtigten die Unschuldsvermutung, betonte FC Thun-Präsident Kurt Weder. Da zur Zeit noch nicht klar sei, welcher der Verdächtigen was getan haben soll, wolle die Klubleitung noch nicht näher zum Fall Stellung nehmen.

Auch nähere Angaben zu den betroffenen Spielern wolle man im jetzigen Zeitpunkt nicht machen, heisst es in der Mitteilung weiter. Zuerst wolle die Klubführung die Untersuchungsergebnisse abwarten und dann über mögliche Massnahmen entscheiden. Als einzige Sofortmassnahme wurde das Training von heute Nachmittag abgesagt.
Sollten sich die Vorwürfe erhärten, würden die Vergehen aufs Schärfste verurteilt und in aller Härte geahndet, teilte der FC Thun weiter mit.

Fussballer als Idioten! Schande

Falscher Fred. Presseschau

ojigwe
14.11.2007, 12:26
Köln – Wo ehemalige Fußball-Profis überall landen. Mirko Stark saß jetzt bei RTL-Moderator Günther Jauch auf dem Ratestuhl, kam kräftig ins Schwitzen. Der 34-jährige ehemalige U21-Nationalspieler stand 1994 eine Saison im Profi-Kader des 1. FC Köln, wechselte danach nach Wattenscheid, Duisburg und Wuppertal.
Jetzt saß er bei Jauchs Milionärs-Spiel. Stark schaffte es bis zur 4000 Euro-Stufe. Wie weit er noch kommt, ist erst am Montag, den 19. November bei RTL zu sehen. Die Frage „Was steht in keinem Tierlexikon?“ (A: Klapperschlange, B: Zitteraal, C: Fröstelfrosch, D: Schnatterente) beantwortet Stark wie aus der Pistole geschossen richtig mit Fröstelfrosch, doch Jauch lenkt ihn auf die Schnatterente. Nach langem überlegen bleibt Stark bei seiner Antwort. Jauch: „Mich können sie leicht ausdribbeln, ich bin nicht Roberto Carlos.“

Die nächste Frage „Wer arbeitet mit Maischpfanne, Würzpfanne und Läuterbottich?“ kann Stark auch beantworten, sichert sich allerdings nach Jauchs Verwirrspiel mit einem 50:50 Joker ab. Die richtige Antwort: Brauer.

Ob Stark so zum Millionär wird? „Als Fußballer habe ich noch nicht ausgesorgt“, sagt er. Der 34-Jährige arbeitet zur Zeit als Versicherungsmakler, betreut mit seiner Firma Versicherungsmanagement im Profi-Sport Erstliga-Fußballer.

Pesi
15.11.2007, 13:25
Köln- Jeckenboss
FK-Chef mobbt Hennes Hennes hat’s verbockt, keine Frage. Markus Ritterbach, Chef des Festkomitees, ist überzeugt: Nicht Christoph Daum, Wolfgang Overath oder Michael Meier sind schuld an der FC-Misere, sondern das Maskottchen, der Geißbock.

Und warum? „Ganz einfach“, erklärt der Jeckenboss, „beim FC gibt es für jede Funktion einen Spezialisten. Und Hennes‘ Aufgabe ist es, dem Verein Glück zu bringen. Darin versagt er allerdings total. Glück hat er dem FC schon lange nicht mehr gebracht!“

Die Ritterbach’sche Lösung (verriet er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“): Weg mit dem Bock, her mit einem Kölner Elefanten. „Ist doch klar: Je größer das Volumen des Maskottchens, umso mehr Glück hat der Verein“, lacht Ritterbach. Marlar oder Ming Jung am Spielfeldrand – ob das die Zuschauer nicht ablenkt?

Ritterbach: „Die sind vielleicht sogar froh, wenn sie mal woanders hingucken können.“ Das ist längst nicht die einzige Idee, die sich der Jeck zur Rettung seines geliebten Vereins ausgedacht hat: „Mein Traum ist, dass eines Tages alle Gardekorps im Innenraum aufmarschieren. Das wird dem Gegner Angst machen!“

Bei allem Spaß steht eines für Ritterbach jedoch fest: „Früher oder später geht es mit dem FC wieder aufwärts. In der Zwischenzeit sollte man den Verein in Ruhe arbeiten lassen!“

Weg mit Hennes? Was sagt Ihr?

Okudera
15.11.2007, 13:31
Köln- Jeckenboss
FK-Chef mobbt Hennes Hennes hat’s verbockt, keine Frage. Markus Ritterbach, Chef des Festkomitees, ist überzeugt: Nicht Christoph Daum, Wolfgang Overath oder Michael Meier sind schuld an der FC-Misere, sondern das Maskottchen, der Geißbock.

Und warum? „Ganz einfach“, erklärt der Jeckenboss, „beim FC gibt es für jede Funktion einen Spezialisten. Und Hennes‘ Aufgabe ist es, dem Verein Glück zu bringen. Darin versagt er allerdings total. Glück hat er dem FC schon lange nicht mehr gebracht!“

Die Ritterbach’sche Lösung (verriet er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“): Weg mit dem Bock, her mit einem Kölner Elefanten. „Ist doch klar: Je größer das Volumen des Maskottchens, umso mehr Glück hat der Verein“, lacht Ritterbach. Marlar oder Ming Jung am Spielfeldrand – ob das die Zuschauer nicht ablenkt?

Ritterbach: „Die sind vielleicht sogar froh, wenn sie mal woanders hingucken können.“ Das ist längst nicht die einzige Idee, die sich der Jeck zur Rettung seines geliebten Vereins ausgedacht hat: „Mein Traum ist, dass eines Tages alle Gardekorps im Innenraum aufmarschieren. Das wird dem Gegner Angst machen!“

Bei allem Spaß steht eines für Ritterbach jedoch fest: „Früher oder später geht es mit dem FC wieder aufwärts. In der Zwischenzeit sollte man den Verein in Ruhe arbeiten lassen!“

Weg mit Hennes? Was sagt Ihr?



SCHNAUZE, RITTERBACH !!

Klartext
15.11.2007, 13:34
Manchmal habe ich aber auch das Verlangen den Hennes in die Keupstrasse zu führen...:D:D

SielsdorfER
16.11.2007, 08:55
http://www.bundesliga.de/.../news/2007/index.php?f=79682.php (http://www.bundesliga.de/de/liga2/news/2007/index.php?f=79682.php)


"Wir drehen nicht durch"

Alexander Voigt spielt seit Saisonbeginn bei Borussia Mönchengladbach, nachdem er zuvor lange Zeit beim 1. FC Köln, anschließend bei Roda Kerkrade und Carl Zeiss Jena spielte.

Im Gespräch mit bundesliga.de analysiert der 28-Jährige den bisherigen Saisonverlauf der Borussia.

bundesliga.de: Herr Voigt, Borussia Mönchengladbach geht mit fünf Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz in die Länderspielpause. Zudem sind Sie seit zehn Spielen ungeschlagen. Das sind doch Zahlen eines künftigen Aufsteigers, oder?

Alexander Voigt: So eine Serie, wie wir sie jetzt hingelegt haben, die braucht man in einer solch ausgeglichenen 2. Bundesliga wie in dieser Saison. Nur so bleibt man oben mit dabei. Und selbst nach unserer Serie ist der Abstand zu Platz 4 jetzt auch nicht allzu groß. Wir haben nach dem 0:0 bei 1860 München unseren Vorsprung gehalten, das war wichtig.

bundesliga.de: Der Saisonstart der Borussia verlief ja sehr holprig. Was war der entscheidende Auslöser, dass es plötzlich aufwärts ging?

Voigt: Das 1:4 in Mainz am 3. Spieltag war für uns sicherlich wie ein Weckruf. Da wussten wir, dass es so nicht weitergehen konnte. Am Spieltag darauf haben zu Hause gegen Osnabrück ein, wie man so schön sagt, ein "Schweinespiel" abgeliefert, das wir aber mit 2:1 gewonnen haben. Seitdem haben wir uns immer mehr gefestigt. Selbst wenn wir mal ein Gegentor kassieren, wirft uns das nicht aus der Bahn.

bundesliga.de: Trainer Jos Luhukay hat gesagt, die individuelle Klasse könne bei der Borussia nur zum Vorschein treten, wenn das Zweikampfverhalten stimmt. Ist es tatsächlich so einfach?

Voigt: Zweikämpfe sind maßgeblich im Fußball. Wenn man Zweikämpfe gewinnt, dann ist man im Ballbesitz und kann seine Klasse ausspielen. Bei uns ist es ja wirklich so, dass wir gerade im Offensivbereich eine ordentliche Portion an Klasse besitzen. Gerade in der 2. Bundesliga muss man sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, und das ist Zweikampfverhalten.

bundesliga.de: Die Stimmung in der Mannschaft ist angesichts des positiven Saisonverlaufs sicherlich gut. Euphorie wäre aber noch fehl am Platze, oder?

Voigt: Im Umfeld herrscht bestimmt eine gewisse Euphorie, und selbst bei uns in der Mannschaft ein klein wenig. Das ist völlig normal und wir nehmen das auch gerne mit. Wenn es gut läuft, dann muss man auch so lange wie möglich auf einer kleinen Euphoriewelle reiten. Aber wir drehen nicht durch weil wir wissen, dass es noch ein ganz langer Weg ist. Alleine bis zur Winterpause haben wir ja noch sehr schwere Aufgaben zu bewerkstelligen. Mit 34, 35 Punkten könnten wir sicherlich sehr gut in den Winter gehen (derzeit hat die Borussia 28 Punkte, Anm. d. Red.)

bundesliga.de: Kommt die Länderspielpause gelegen, um noch einmal alle Kräfte für den Schlussspurt zu bündeln? Oder würde Sie lieber durchspielen?

Voigt: Ich würde gerne immer durchspielen, aber es ist auch okay, mal eine Woche durchzuschnaufen und den einen oder anderen freien Tag zu haben.

bundesliga.de: Glauben Sie, dass in der Rückrunde noch eine Mannschaft ins Aufstiegsrennen eingreifen wird, mit der momentan noch gar keiner rechnet?

Voigt: Ich rechne schwer noch mit Hoffenheim, weil die auch einen sehr guten Lauf und viel Potenzial in der Mannschaft haben. Könnte gut sein, dass die Hoffenheimer oben drankommen und dass der eine oder andere Verein, der im Moment oben steht, noch abrutscht. Aber im Grunde darf uns das nicht interessieren. Wir müssen sehen, dass wir den Platz, den wir momentan belegen, verteidigen. Wenn wir am Ende Zweiter oder Dritter werden, können wir natürlich auch ganz gut damit leben.

Pesi
16.11.2007, 10:41
Wertvollster Spieler
Ex-Kölner in Amerika ausgezeichnet Washington - Was für eine Auszeichnung! Der ehemalige Kölner Bundesliga-Profi Luciano Emilio ist zum wertvollsten Spieler der amerikanischen Fußball-Liga MLS gewählt worden.

Der Brasilianer, der zwischen 1997 und 2001 30 Spiele für den 1. FC Köln und Alemannia Aachen bestritt, schoss in dieser Saison 20 Tore in 29 Spielen für seinen Klub DC United.

Für die Geißböcke spielte er sechs Mal (zwei Einsäte in der Bundesliga, vier in Liga 2) - in Aachen wurde er 24 Mal eingesetzt und erzielte ein Tor.

Pesi
19.11.2007, 09:00
ZÜRICH – Von der «Super League» zu den «Super Eagles». FCZ-Mittelfeldspieler Tico spielt mit der nigerianischen Nationalmannschaft in seiner aktuellen Wirkungsstätte Letzigrund. Er tut das mit hohen Erwartungen.


«Wir werden die Schweiz schlagen», prophezeit Onjekachi Okonkwo, wie der schmächtige Defensivaufbauer mit richtigem Namen heisst. «Wir gewinnen 2:0!»

Es ist das typische Selbstvertrauen eines Nationalspielers des bevölkerungsreichsten Landes in Afrika. 135 Millionen Sportfans beäugen jede Bewegung des Nationalteams, der «Super Eagles». Die Spieler haben in Lagos, Abuja und Port Harcourt den Status von «Filmstars in Hollywood», sagt Trainer Berti Vogts.

Auch wenn die «Super Eagles» keine Super-Zeiten hinter sich haben. Noch Anfang der 90er-Jahre hatten Fussball-Fachleute damit gerechnet, dass Nigeria in «naher Zukunft» als erstes afrikanisches Land Fussball-Weltmeister werde. Namen wie Jay-Jay Okocha, Taribo West, George Finidi, Ra-sheed Yekini oder Ike Shorunmu (Letztere beide mit FCZ-Vergangenheit) liessen sich fast nicht aussprechen, ohne mit der Zunge zu schnalzen.

Die «nahe Zukunft» von damals ist lange her. In einer Mischung aus Selbstüberschätzung, mangelnder Infrastruktur und schlechter Organisation geriet das nigerianische Fussball-Märchen ins Stocken. Der letzte Erfolg war der Gewinn des Afrika-Cups und der liegt 13 Jahre zurück.

«Leider ist das so», bestätigt FCZ-Tico, «aber jetzt sind wir auf dem Weg zurück an die Weltspitze». Das bestätigt ein Blick auf die Fifa-Weltrangliste: Im November 1995 waren die Nigerianer aus den Top Ten verschwunden, im November 2006 tauchten sie auf dem 9. Platz erstmals nach langen Jahren des Mittelmasses wieder in der Weltspitze auf (siehe Box rechts).

Heute sind sie die Nummer 19 der Welt und gleichzeitig bestes afrikanisches Team. Diese Platzierung will die Mannschaft von Berti Vogts im Januar an der Kontinental-Meisterschaft in Ghana bestätigen. Tico: «Wir wollen den Afrika-Cup gewinnen und so unseren Fans in der Heimat eine Freude bereiten.»

Das Potenzial dafür sei vorhanden, sagt der 25-Jährige und zählt zur Untermauerung dieser These Namen wie Obafemi Martins (Newcastle), Nwankwo Kanu (Portsmouth) oder Yakubu Aijegbeni (Everton) auf.

Und welche Rolle spielt Onjekachi Okonkwo in diesem von Stars der Premier League geprägten Team? «Eine sehr wichtige», so Tico mit nigerianischem Selbstvertrauen, «weil ich auf jeder Position eingesetzt werden kann.»

Morgen im Letzigrund (20.45 Uhr, live SF2) wird nicht nur Onjekachi Okonkwo von Beginn weg spielen, sondern auch Sions Abwehrspieler Obinna Nwaneri (25). Das hat Berti Vogts den beiden versprochen.

Nigerias Platzierungen

Nur Ende 2006 und im Januar 2007 war Nigeria in der Fifa-Weltrangliste unter den ersten zehn klassiert.

Okudera
19.11.2007, 12:10
Thomas Bröker war am Wochenende zweifacher Torschütze beim 2-1 Sieg von Dynamo Dresden bei Werder Bremen II.

Werder Bremen II ?

Genau die !!



Gruß
Okudera

Pesi
19.11.2007, 16:01
Quelle: goal.com (Status: vage)
Stürmer des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft Lukas Podolski, könnte zu AC Milan oder Fiorentina wechseln, das berichtet: Corriere dello sport.

Podolski ist mit seiner Einsatszeit in München nicht zufrieden.

ammersee-express
19.11.2007, 16:15
Stürmer des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft Lukas Podolski, könnte zu AC Milan oder Fiorentina wechseln, das berichtet: Corriere dello sport.

Wenn das der italienische Sport-Kurier berichtet, hat das ungefähr soviel Nachrichtengehalt wie die Meldung, dass in der KSTA-Sportredaktion die Kaffeemaschine läuft.

Potomac
19.11.2007, 16:24
Wenn das der italienische Sport-Kurier berichtet, hat das ungefähr soviel Nachrichtengehalt wie die Meldung, dass in der KSTA-Sportredaktion die Kaffeemaschine läuft.

Ja, ...aber mit dem zweiten Aufguss! :)

Zimbo
19.11.2007, 17:09
@ Pesi: Für Spieler wie Tico und Konsorten solltest du einen eigenen Fred aufmachen: "Alles über Beinahe-FC-Spieler".
Und für Jungs wie Feulner böte sich an "Alles über fast zusagende FC-Spieler."
Interessant wäre bestimmt auch der Fred "Alles über ehemalige FC-Spieler, die mittlerweile woanders erfolgreich sind."
Gruß in die Confoederatio Helvetica

huepf
20.11.2007, 08:16
wobei was machen wir dann mit exemplaren wie federico?

der verschob sich ja anfang jahr von der rubrik "Alles über ehemalige FC-Spieler, die mittlerweile woanders erfolgreich sind." in die Rubrik "Alles über ehemalige FC-Spieler bei denen ich schon immer wusste dass sie nur Regionalliga Niveau haben" :D:D

Pesi
21.11.2007, 09:27
Löw will Tor-Party

Von LARS WERNER Frankfurt – Als Lukas Podolski am Dienstag vom Training auf der „Kleinen Kampfbahn“ ins Mannschaftshotel zurückkehrte, hatte er ein Dauer-Lächeln auf dem Gesicht. Kein Wunder, in dem Fünf-Sterne-Luxus-Quartier, das zu den besten in Europa zählt, kann man es in trainingsfreien Stunden bestens aushalten.

Überhaupt gaben sich die Nationalspieler und Bundestrainer Joachim Löw entspannt. Die EM-Quali ist erfolgreich verlaufen, das Länderspiel-Jahr soll am Mittwoch mit einem souveränen Sieg gegen Wales einen gebührenden Abschluss finden. Und zum anvisierten Offensiv-Festival soll der Ex-Kölner Podolski einen entscheidenden Teil beitragen – und zwar wieder mit Vorstößen aus dem linken Mittelfeld!

„Lukas wird wieder auf der Position beginnen. Er hat da gegen Zypern stark gespielt“, legte sich Joachim Löw fest. Poldi heute wieder schweinigeil. Der Bundestrainer will die Mittelfeld-Option mit dem Stürmer Podolski weiter vorantreiben. Löw eröffnete sogar ganz offiziell einen brisanten Konkurrenzkampf zwischen den Bayern-Kollegen Poldi und Bastian Schweinsteiger, der wegen einer Knieblessur tatenlos zusehen muss. Löw: „Das kann man so sagen. Schweini muss sich auf einen neuen Konkurrenten einstellen.“

Und auch Poldi kann sich mit der ungewohnten Rolle anfreunden: „Ich traue mir das zu. Ich bin ein Typ, der gerne den Ball am Fuß hat, der mehr mit Tempo aus dem Mittelfeld kommt. Das kann man von dieser Position gut.“

Der Bundestrainer glaubt ohnehin, dass die Stärken des 22-Jährigen aus dem Mittelfeld heraus noch mehr zum Tragen kommen, „wenn er aus der Tiefe kommt und frontal zum Tor steht“. Denn Löw sieht in Podolski keinen Torjäger im Strafraum: „Lukas ist keine Zentrumsspitze wie Luca Toni oder Kevin Kuranyi. Er braucht Bewegung und hat seine Stärken, wenn er aus der Tiefe kommt.“ Poldis Torquote indes ist die eines Offensivspielers allemal würdig: Trifft er am Mittwoch nur einmal, feiert er silbernes Jubiläum: Es wäre sein 25. Tor im 44. Länderspiel!

Der Marathontor
22.11.2007, 16:31
Kleiner Kickersplitter für alle die Vergessen haben, dass es auch zu Lienens Zeiten Fehleinkäufe gab. Der Tor
ps: Der Vergleich mit Andy Möller ist wohl ein Witz....

Offenbach: Erstmals wieder in der Startelf

Türker: "Reich kann helfen"

Erstmals seit dem 29. April dieses Jahres dürfte Marco Reich wieder in der Startelf von Kickers Offenbach auftauchen. "Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß", sagt Jörn Andersen, "Marco ist ein Spieler, der in meine Philosophie passt, er schaltet schnell um und sucht den Weg nach vorne."

Darf mal wieder von Beginn an ran: Offenbachs umstrittener Mittelfeldmann Marco Reich.

Woran es bei ihm hapert, ist hinlänglich bekannt und zuletzt im Testspiel gegen Mainz wieder zu beobachten gewesen: Suboptimale Defensivarbeit und rudimentäres mannschaftstaktisches Verhalten. "Man muss ihm immer zurufen, was er tun soll", bestätigt der Trainer, "sonst macht er, was er will."

Das war auch einer der Gründe für die Verbannung in die Landesliga-Reserve, unter Wolfgang Frank sprach sich die Mannschaft zweimal gegen eine Rückkehr aus. Erst Interimstrainer Ramon Berndroth holte ihn wieder zurück, schwor nach Reichs erstem Teileinsatz gegen Fürth die Mannschaft in der Nachbesprechung darauf ein, mit diesen Defiziten leben zu müssen und führte Andreas Möller als Beispiel an, weil der ähnlich schwach in der Arbeit gegen den Ball war.

Suat Türker, der nach seiner Verletzung wieder von Beginn an stürmt, glaubt an Reich: "Ich habe ein gutes Gefühl. Er hängt sich rein, will es allen beweisen und spielt im Training auch sehr mannschaftsdienlich. Er kann uns bestimmt gut helfen."

Uwe Röser

Duffesbach
23.11.2007, 11:56
Bernd Schuster hat sich mal wieder daneben benommen. Nach der Niederlage gegen Sevilla wurde er angesprochen auf evrmeintliche Fehlentscheidungen des Scheidsrichters gegen Real. Er fragte - wohlgemerkt auf der PK - woher denn der Schiedsrichter käme. Als ein Journalist antwortete, dieser wäre Katalane, meinte Schustern nur kurz angebunden: Aha, danke. Da muss man ja nichts mehr weiter zu sagen".

Mal sehen, wie ihn der kastilische Fussballverband dafür belobigt und belohnt....

http://www.marca.com/edicion/marca/futbol/1a_division/real_madrid/es/desarrollo/1053646.html



Gruss
Azulgranabach

Okudera
23.11.2007, 12:16
@ barcabach

Der blonde Engel hat doch Recht. Die Tatsache, daß der Schiri Katalane ist, macht ihn schon verdächtig. Ich verfolge den Werdegang der Dinge in Spanien sehr genau. Die Katalanen provozieren, wo sie nur können. Es ist die Politik der permanenten Nadelstiche oder soll man besser sagen : steter Tropfen höhlt den Stein ?


Gruß
Oku-merengue

taunus78
23.11.2007, 13:04
Köln – Alpays Kritik an Trainer Christoph Daum: Jetzt kommt die Quittung. Auf der FC-Pressekonferenz im Geißbockheim platzte Freitagmittag die Bombe:

Der 1. FC Köln hat Abwehrspieler Alpay (34) mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres suspendiert!

Trainer Christoph Daum: „Ich konnte bei Aplay keine Identifikation mehr mit dem FC erkennen.“ Und Manager Michael Meier zum EXPRESS: „ Wir haben schon schwierigere Entscheidungen getroffen. Egoismen dürfen nicht Allgemeingut werden.“

Alpay hatte in einem türkischen TV-Interview gesagt: "Das ist nicht mehr der Daum, den ich früher kannte."

(express.de)

huepf
25.11.2007, 17:01
benschneider mit dem 3ten saisontreffer ;-) der ist in augsburg ein richtig wichtiger mann.... wenn ich mal bedenke was hier schon so über den geschrieben wurde. sicherlich nicht der beste, aber die hasstiraden hatte er nicht verdient

Potomac
25.11.2007, 17:09
benschneider mit dem 3ten saisontreffer ;-) der ist in augsburg ein richtig wichtiger mann.... wenn ich mal bedenke was hier schon so über den geschrieben wurde. sicherlich nicht der beste, aber die hasstiraden hatte er nicht verdient

Die meisten haben ihn gemocht, doch hat er sich halt auch überdurchschnittlich viele Schnitzer erlaubt, zwischendurch hatte er sogar eine Phase, in der bei vielen hier Bewunderung für seine Fortschritte zu erkennen war! Ganz so Nubbel-lastig war seine Beurteilung also nicht. :cool:

Pesi
26.11.2007, 09:22
Thessaloniki - Schock für Ewald Lienen: Der deutsche Trainer des griechischen Clubs Panionios Athen ist nach einer Niederlage seiner Mannschaft in Saloniki von Hooligans angegriffen worden. Sie stoppten den Bus des Teams und bewarfen ihn mit Steinen. Der frühere Bundesliga-Coach wurde dabei leicht verletzt. Nach Angaben des griechischen Fernsehens soll Lienen einen Schock erlitten haben. Eine Behandlung im Krankenhaus habe er aber abgelehnt. (dpa)

Okudera
26.11.2007, 12:04
Die meisten haben ihn gemocht, doch hat er sich halt auch überdurchschnittlich viele Schnitzer erlaubt, zwischendurch hatte er sogar eine Phase, in der bei vielen hier Bewunderung für seine Fortschritte zu erkennen war! Ganz so Nubbel-lastig war seine Beurteilung also nicht. :cool:


@Potomac

Benschneider habe ich oft genug lustlos, pomadig und fehlerbehaftet in der U23 spielen sehen. Hätte damals nicht gedacht, daß er es im Profifußball noch packt.

Der Spieler auf deinem Bildchen ? Da du in den USA wohnst, müßte das Luciano Emilio sein. Korrekt ?


Gruß
Okudera

Knipser
26.11.2007, 14:19
@Potomac

....

Der Spieler auf deinem Bildchen ? Da du in den USA wohnst, müßte das Luciano Emilio sein. Korrekt ?


Gruß
Okudera

@Okudera
Geh`mal mit Deiner Maus auf das Bildchen - dann rechts-Klick - Bild speichern........und wenn es dann entweder der Luciano oder der Emilio sein sollte, kannst Du Dir zur Belohnung einen Osborne genehmigen. - Na gut, wenn`s Tico ist, meinetwegen auch.

Knipser;)

FC Red
28.11.2007, 12:17
Ex-FC-Kicker
Polizei holt Lell aus Bayern-Hotel
Von JAN JANSSEN München – Riesenärger um Bayern-Verteidiger Christian Lell! Am Freitagabend hatte der 23-Jährige einen heftigen Streit mit seiner Freundin Sarah. Dabei soll der Ex-Kölner Lell seine Freundin geschlagen haben - sagt Sarah!
Neueste Meldungen › Mehr aus Fußball › Die Folge: Gegen 22 Uhr wurde Lell von der Polizei aus dem Bayern-Trainingslager abgeholt.

Was war passiert? Wie immer vor den Heimspielen fuhren die Bayern auch nach dem Abschlusstraining vor dem Wolfsburg-Spiel am vergangenen Freitag zum Trainingslager ins Hotel Limmerhof in Taufkirchen. Doch Lell verließ das Hotel am Abend wieder, um sich mit seiner Freundin Sarah, einer Regieassistentin, zu treffen.

Angeblich soll die Abreise Lells im Einverständnis mit Ottmar Hitzfeld stattgefunden haben. „Der Trainer und der Manager waren darüber informiert“, erklärte Bayern-Sprecher Markus Hörwick.

Nach EXPRESS-Informationen trafen sich der Bayern-Star und seine Freundin an Lells Zweit-Wohnung in Berg am Laim. Dort soll es zu einem heftigen Streit gekommen sein. Nach Aussage der Freundin soll Lell sie dann sogar geschlagen und ihr das Handy weggenommen haben! Als sie die Polizei rufen wollte habe Lell die Szenerie verlassen.

Lells Freundin gab den Tatzeitpunkt mit kurz vor 22 Uhr an. Doch als die Polizei den Tatort erreichte, war Lell verschwunden. Also fuhren die Polizisten zum Limmerhof und holten den Verteidiger zur Einvernahme ab. Lells Freundin erstattete Anzeige wegen Körperverletzung und der Wegnahme des Handys. Die Polizei bestätigt, dass es Ermittlungen gibt.

Und was sagt Lell? Der fühlt sich offenbar selbst in der Auseinandersetzung als Opfer. Was solle er denn machen, „wenn ich Freitag im Hotel liege und jemand die Sachen aus der Wohnung nehmen will.“ Am Telefon wollte er sich nicht weiter äußern: „Ich werde dazu nichts sagen.“

Schon im Februar war Lell auffällig geworden, als es unter Alkohol-Einfluss zu einem Handgemenge mit seiner Freundin gekommen sein soll. Immerhin: Ottmar Hitzfeld wollte Lell nicht verdammen. Hitzfeld: „Es gab intern keine Strafe. Wer die Hintergründe kennt, sieht die Sache anders.“

wlf !
30.11.2007, 08:01
Marco Reich scheint einen neuen Verein gefunden zu haben.
Guckst du hier :




http://www.amator-des-monats.de/kurioses/showvideo_kurioses.php?VideoFile=kurioses_2005_01. mpg

Duffesbach
30.11.2007, 11:00
Marco Reich scheint einen neuen Verein gefunden zu haben.
Guckst du hier :

http://www.amator-des-monats.de/kurioses/showvideo_kurioses.php?VideoFile=kurioses_2005_01. mpg


Danke wlf, mein Tag ist gerettet...

Entscheidende Frage: Dürfte man den Spieler jetzt auspfeifen? Würde da ein Raunen durch's Stadion gehen dürfen? Oder sollte man ihn zu weiteren Taten animieren und anfeuern?

Sachmal: Rotes Trikot, weisse Hose, Unterliga: hab ich da Stadtwald irgendwo am Bildrand gesehen?

Und am Schluss: der Lederjackenarm: scoutet da unser Fitze höchstpersönlich?

Gruss
Duckundwegbach

Bergziege
03.12.2007, 22:42
Leistung statt Liebe (http://www.ksta.de/html/artikel/1195816872534.shtml)
VON FRANK NÄGELE, 03.12.07, 20:51h, AKTUALISIERT 03.12.07, 20:55h

Patrick ****** hat seine Form wieder gefunden.

Köln - Es ist eines der Rituale geworden, mit denen die Fans des 1. FC Köln ihre Lieblinge nach einem Heimsieg feiern: Wenn sich alle Spieler vor der Südtribüne versammelt haben, erklingt aus zehntausend Kehlen die Aufforderung: „Hin-setz-en, hin-setz-en!!!“ Dann lässt sich die Mannschaft kollektiv auf den Allerwertesten fallen, und der Jubel wird zum Orkan.

Wenn solche Intimitäten stattfinden zwischen Spielern und FC-Fans, ist Patrick ****** in der Regel nicht mehr dabei. Das war auch am Sonntagnachmittag so, nach dem 3:0-Sieg über den FC Augsburg. Nachdem er sich kurz im Kreise der Mannschaft mit erhobenen Händen für die Unterstützung der Anhänger bedankt hatte, verzog sich ****** nach einer guten Leistung in die Kabinen und ließ die anderen feiern. Christoph Daum hat für dieses Verhalten eine einfache, aber nicht ernst gemeinte Erklärung. „Wahrscheinlich hat sich der Patrick im Spiel so verausgabt, dass er dafür einfach keine Kraft mehr hat“, erklärte der Trainer nach dem Spiel und schmunzelte, weil er wusste, dass das ja gar nicht stimmt.
Großes Lob von Daum

Zwischen Köln und ****** wird im letzten halben Jahr der Zusammenarbeit keine Liebe mehr entstehen. Aber die Professionalität, mit der sich der Stürmer zuletzt für seinen aktuellen Arbeitgeber eingesetzt hat, verdrängt erst einmal die Gedanken an den bevorstehenden Wechsel nach Leverkusen. „Ich muss dem Patrick ein Riesenkompliment machen, es ist unglaublich, wie er für die Mannschaft arbeitet, welche Wege er geht und wie er sich einsetzt“, lobt Daum. Es liegt nicht nur am Torphänomen Milivoje Novakovic, dass der FC über einen Angriff verfügt, vor dem die ganze Zweite Liga zittert. Es ist das Zusammenspiel des Slowenen mit dem deutschen Jungnationalspieler ******, das den Unterschied macht. „Die Kölner haben eine unglaubliche individuelle Klasse, wenn man ihnen Raum gibt“, sagte Augsburgs Trainer Ralf Loose nach der Niederlage mit unverhohlenem Neid.
Dass ****** diese Klasse jetzt wieder zeigen kann, nach Monaten des feindseligen und lähmenden Gegenübers mit dem eigenem Verein und dessen Anhang, hat seinen Grund in der Reduzierung seiner Tätigkeit aufs bloße Fußballspielen. Das Kapitänsamt als Vertrauensbeweis war von Trainer Christoph Daum gut gemeint, erwies sich aber als große Belastung. Die Diskussionen um die Zukunft beim großen Rivalen haben die Atmosphäre aufgeheizt. Der ständige Gedanke, sich für die Nationalmannschaft und die EM 2008 zu qualifizieren, war lähmend. Jetzt ist ****** nicht mehr FC-Kapitän, schweigsam wie nie, und an die EM denkt er höchstens noch kurz vor dem Einschlafen. Der Weg zur eigenen Stärke ist frei.
Sein Berater Gerd vom Bruch freut sich über diese Entwicklung. „Als Kapitän musst du das Sprachrohr für andere sein, damit hat sich Patrick nicht wohlgefühlt. Wenn du Stürmer bist, muss der Weg vom Kopf in den Körper ganz kurz sein, als Stürmer musst du nur eins: Tore vorbereiten und schießen. Das klappt jetzt wieder.“
Lieben können sich dann die anderen.


(Edith hat das extra für Herrn Heffer anonymisiert)

Pesi
04.12.2007, 08:09
Der FCZ sieht Rot

Von Sandro Compagno | 00:34 | 04.12.2007
ZÜRICH – Der FC Zürich sieht Rot. Schon sechsmal in dieser Saison flog ein Zürcher vom Platz. Zuletzt am Sonntag Tico für eine üble Tätlichkeit an Aarau-Antic. Der Schweizer Meister hat ein Disziplin-Problem!


Und das ist nicht verwunderlich. Auf die neue Saison hin erhielt der Schweizer Meister eine Infusion mit viel heissem Blut: Der Nigerianer Tico, der Tunesier Yassine Chikhaoui, der Franzose Eric Hassli und der impulsive Trainer Bernard Challandes.

Sie alle sind bekannt dafür, auch mal die Kontrolle zu verlieren.

Quantitativ führt Hassli die Zürcher Rot-Statistik an: «Eric der Rote» flog gegen Luzern und im Uefa-Cup bei Sparta Prag wegen Revanche-Fouls vom Platz.

Chikhaoui sah in der hektischen Partie bei YB in der Schlussphase Gelb-Rot.

Und Tico? Der rastete am Sonntag gegen Aarau total aus. Erst säbelte er Goran Antic von hinten um, dann trat er wie von Sinnen gegen die Beine des ehemaligen Schweizer Junioren-Internationalen!

Schiedsrichter Jérôme Laperrière sah es für einmal richtig und stellte den Nigerianer vom Platz.

Die Gelb-Rote von Youngster Remo Staubli vom 1. September (und ebenfalls gegen Aarau) geht dabei schon fast unter.

Der FCZ und die Disziplin. Verschärfend kommt hinzu, dass auch an der Seitenlinie kein Kind von Traurigkeit steht. Trainer Challandes legt sich gerne und oft mit Schieds- und Linienrichtern, vor allem aber mit dem 4. Offiziellen an. Zur Erinnerung: Der Romand wurde im Uefa-Cup in Prag des Feldes verwiesen...

Sechs Platzverweise in knapp fünf Monaten. Damit hat der FC Zürich seine Quote der letzten Meistersaison (4 x Rot) schon vor Halbzeit um 50 Prozent übertroffen!

Haben die Zürcher ein Disziplin-Problem? «Nein», sagt Bernard Challandes, «aber was Tico am Sonntag tat, das darf man nicht machen.»

Haben die Zürcher ein Disziplin-Problem? «Das am Sonntag hatte nichts mit mangelnder Disziplin zu tun», sagt Sünder Tico, «aber ich habe einen Fehler gemacht. Es war ein Foul, ganz klar.» Er habe den Ball zwischen den Beinen von Antic wegspitzeln wollen, «dabei habe ich ihn getroffen», so der Nigerianer gestern sichtlich geknickt.

Die Aktion seines in letzter Zeit so formstarken Nigerianers ist auch Bernard Challandes sauer aufgestossen. Der Romand fordert von seinen Spielern oft «mehr Leidenschaft und mehr Feuer», doch Tico ging zu weit: «Emotionen sind grundsätzlich gut. Aber das war nicht Emotion, das war Dummheit.»

Auch Sportchef Fredy Bickel findet die «Aktion völlig daneben». Er werde seinen Mittelfeldspieler zur Kasse bitten: «Wir haben einen Bussenkatalog. Eine Rote Karte wegen Unsportlichkeit wird teuer. Die Busse wird ihm wehtun.»

Dazu dürften einige Spielsperren kommen. Bickel: «Ich rechne mit drei.»

Drei Sperren? Drei bis vier sind durchaus realistisch. Bickel hat gut gerechnet. Der Afrika-Cup in Ghana, an dem Tico mit der nigerianischen Nationalmannschaft teilnimmt, dauert bis am 10. Februar 2008. Die Super League startet am 2. Februar 2008 – Tico könnte zwei Sperren in Afrika absitzen...

huepf
04.12.2007, 10:21
@pesi, ich wusste dass du das postest ;-)

Pesi
04.12.2007, 10:56
@pesi, ich wusste dass du das postest ;-)

Müssen die Kölner doch im Bild sein. Die lesen so wenig CH-Zeitungen.......

Pesi
04.12.2007, 17:34
FCZ-Mittelfeldspieler Onjekachi Okonkwo ist von der Disziplinarkommission der Swiss Football League mit vier Spielsperren bestraft worden.

Der nigerianische Internationale hatte den am Boden sitzenden Aarau-Stürmer Goran Antic am Sonntag im Meisterschaftsspiel der Axpo Super League gleich mehrfach in die Beine getreten und sah dafür von Schiedsrichter Jérôme Laperrière in der 92. Minute zu Recht die Rote Karte.

Der Aarauer Paulo Menezes, der im gleichen Spiel die Gelb-Rote Karte sah, wurde mit einer Spielsperre belegt.


Quelle: SI

ojigwe
06.12.2007, 12:36
05.12.07
Cullmann erlitt Wadenbeinbruch
10 Wochen Pause


Beim Oberliga-Nachholspiel der U23 am Dienstag, 4. Dezember, beim Wuppertaler SV (0:1) erlitt Kapitän Carsten Cullmann einen Wadenbeinbruch sowie einen Riss des Syndesmosebandes.

Am Mittwochnachmittag wurde Cullmann bereits von FC-Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff operiert. „Die Operation ist gut verlaufen, es gab keinerlei Komplikationen“, so Dr. Schäferhoff.

Carsten Cullmann wird voraussichtlich zehn Wochen pausieren müssen

Heffer
06.12.2007, 13:01
...

Leichfledderer, immerhin ist Cullmann immer noch gelistet in unserem Kader, also ist das hier der falsche Fred ;)

@Culli

Werd bald wieder gesund, denn die U23 braucht Dich.

Und was sind die Wuppertaler denn bitteschön für Treter??

Grüße,
Heffer

ojigwe
06.12.2007, 13:19
@heffer

Bin kein "Leichfledderer" und auch kein "Laichfledderer" - wußte einfach nicht wohn damit und wollte keinen Fred "Alles über Culli" aufmachen - wünsche ihm aber auch alles Gute ...

Heffer
06.12.2007, 14:16
@heffer

Bin kein "Leichfledderer" und auch kein "Laichfledderer" - wußte einfach nicht wohn damit und wollte keinen Fred "Alles über Culli" aufmachen - wünsche ihm aber auch alles Gute ...

Jaja, da fehlt wohl ein "en" ;)

Pesi
10.12.2007, 07:56
GC - FC Zürich 2:1 (1:1)

Letzigrund. - 14'300 Zuschauer. - SR Wildhaber. - Tore: 7. Bobadilla 1:0. 11. Raffael 1:1. 55. Frank Feltscher 2:1.

GC: Jakupovic; Rolf Feltscher, Vallori, Smiljanic, Mikari; Renggli; Frank Feltscher, Colina, Rinaldo; Bobadilla, Zarate (92. Voser).

FC Zürich: Leoni; Lampi (60. Stahel), Tihinen, Rochat, Schneider (80. Eudis); Kondé, Aegerter; Chikhaoui (80. Hassli), Abdi, Raffael; Alphonse.

Bemerkungen: GC ohne Cabanas, Sutter, Touré (alle verletzt), Dos Santos, Salatic (beide gesperrt), FCZ ohne Staubli, Barmettler, Stanic (alle verletzt), Tico (gesperrt). 91. Rot gegen Mikari (Foul). Verwarnungen: 14. Frank Feltscher (Foul), 35. Alphonse (Reklamieren), 76. Aegerter (Foul).

Heffer
10.12.2007, 11:21
GC - FC Zürich 2:1 (1:1)



Glückwunsch an die Verwandschaft zum Sieg im Derby :)

Pesi
10.12.2007, 11:37
Glückwunsch an die Verwandschaft zum Sieg im Derby :)

Danke Heffer

Pesi
10.12.2007, 14:03
Solide, manchmal hölzern im Laufstil, aber aufmerksam.

Pesi
18.12.2007, 18:01
Statistiken lügen bekanntlich nicht. Und wenn es nach einer solchen geht, spielt Marco Streller auf gleichem Niveau wie Argentiniens Ausnahmetalent Lionel Messi.

1. Trésor Mputu Mabi (Mazembe Lubumbashi/CGO): 20 Tore (Verein: 1/Nati: 19)
2. Riquelme (Boca Juniors/ARG): 17 (9/8)
3. Cabanas (América/PAR): 17 (4/13)

Ferner:
5. Kaka (Milan/BRA): 13 (5/8)
5. C. Ronaldo (ManU/POR): 13 (5/8)
19. Messi (Barcelona/ARG): 10 (6/4)
19. Streller (Basel/SUI): 10 (6/4)
28. Robinho (Real/BRA): 9 (6/3)
30. van der Vaart (HSV/NED): 9 (5/4)
31. Drogba (Chelsea/CIV): 9 (4/5)
34. Crouch (Liverpool/GBR): 9 (3/6)
34. Inzaghi (Milan/ITA): 9 (3/6)
34. Rooney (ManU/GBR): 9 (3/6)
52. Klose (Bremen+Bayern/GER): 8 (3/5)


Weltbester Erst-Liga-Torschütze 2007

1. Afonso (Heerenveen): 34
2. Eduardo (Arsenal/Zagreb): 34
3. Lipartov (Trans Narva): 30

Ferner:
9. Francesco Totti (AS Roma): 26
10. Ruud van Nistelrooy (Real): 25
21. Blaise Nkufo (Enschede): 22
28. Ronaldinho (Barcelona): 21
48. Didier Drogba (Chelsea): 20


Mit der Nationalmannschaft oder in internationalen Spielen mit dem Klub schoss Marco Streller 2007 zehn Tore - gleich viele wie Barcelona-Star Lionel Messi. Die beiden liegen daher gemeinsam auf dem 19. Platz der «Welttorjäger»-Rangliste 2007, welche der Fussball-Statistiker-Verband «IFFHS» veröffentlicht hat. Streller ist mit seinen zehn Toren der beste und einzige Schweizer in der 110 Plätze umfassenden Rangliste. Und: Der Basler liegt vor namhaften Spielern wie Robinho, Rafael Van der Vaart, Didier Drogba, Peter Crouch, Filippo Inzaghi, Wayne Rooney (alle neun Tore) oder Miroslav Klose (acht Tore).

Angeführt wird die Rangliste vom Kongolesen Trésor Mputu Mabi, welcher vor Argentiniens Riquelme und dem Paraguayaner Salvador Cabanas liegt. Der frisch gebackene Weltfussballer des Jahres, Kaka, liegt auf Platz fünf, gemeinsam mit Cristiano Ronaldo.


Nkufo besser als Ronaldinho

Auch in einer anderen IFFHS-Statistik konnte sich ein Schweizer unter bekannten Namen behaupten. Nati-Stürmer Blaise Nkufo schoss 2007 für seinen Verein Twente Enschede 22 Tore. Er liegt damit auf dem 21. Platz in der Rangliste der weltbesten Erst-Liga-Torschützen und lässt einen grossen Namen hinter sich: Barça-Star Ronaldinho erzielte in diesem Jahr «bloss» 21 Tore. Auch Chelseas Didier Drogba ist mit 20 Toren hinter dem Schweizer Internationalen klassiert.

An der Spitze dieser Statistik liegt der Brasilianer Afonso, der für den holländischen Verein Heerenveen auf Torjagd geht. Er verbuchte 34 Treffer - sieben davon sogar in einem Spiel. Ebenfalls 34 Mal traf Arsenals Eduardo, der Anfang Jahr noch für Dinamo Zagreb stürmte. Auf dem dritten Rang liegt der Russe Dmitri Lipartov mit 30 Toren.

Statistiken lügen nicht - trotzdem sind sie mit Vorsicht zu geniessen. Nicht alle der aufgeführten Fussballer bestritten gleich viele Spiele. Ausserdem ist nicht jede Liga gleich stark. Trotzdem können die beiden Schweizer Streller und Nkufo die Resultate als Achtungserfolge verbuchen.


(mon)

ammersee-express
19.12.2007, 08:10
Hier (http://forum.ksta.de/showpost.php?p=33089&postcount=3) gibt es ein großes Interview mit Lukas Podolski

Okudera
20.12.2007, 01:48
Albert Streit wechselt in der Winterpause zu Schalke.

Francis Kioyo ist bei Mainz im Gespräch.

Pesi
20.12.2007, 06:58
Die befürchtete Operation bei Torwart Alexander Bade, der seit dem Spiel bei 1860 München an einer Hüftverletzung laboriert, muss voraussichtlich nicht durchgeführt werden.


Eine aktuelle Untersuchung ergab, dass die Blessur mit großer Wahrscheinlichkeit ohne einen operativen Eingriff heilen wird. Bade hofft, dass er die Vorbereitung auf die Rückrunde in vollem Umfang mitmachen kann.

ojigwe
21.12.2007, 11:42
Wessels überzeugt im UEFA-Cup

Alkmaar - Der ehemalige Münchner und Kölner Bundesliga-Profi Stefan Wessels zeigte im Tor des englischen Premier-League-Klubs FC Everton beim 3:2 (2:1)-Sieg in der Gruppenphase des Fußball-UEFA-Cups bei AZ Alkmaar eine überzeugende Vorstellung. Allerdings kassierte der Keeper zehn Minuten vor dem Abpfiff wegen Spielverzögerung die Gelbe Karte. Es war Wessels zweiter Einsatz für Everton im laufenden Wettbewerb. Für den Klub aus Liverpool war es der vierte Sieg im vierten Spiel in der Gruppenphase.

doppelherz
21.12.2007, 11:45
Hab´s gerade auch in den Pressespiegel gestellt und wollte hier och verlinken. Das hat sich ja dann erledigt.
Futter für die zuletzt geführte Torhüterdiskussion. Obwohl: gab es da wirklich 2 Meinungen?

doppelherz

Pesi
28.12.2007, 07:56
Ein Neuzugang für Januar ist definitiv: Frankfurts Flügel-Flitzer Albert Streit (27) ist ab 1. Januar Schalker.

Pesi
28.12.2007, 13:16
Der 24-jährige Baykal will seine Karriere in der Schweiz neu lancieren. Ab dem 3.Januar trainiert der Berner bei den Young Boys.



Er galt einst als eines der grössten Talente des Schweizer Fussballs. Über GC, Thun und Basel schaffte Baykal früh den Sprung zum 1.FC Köln, wo ihm der Durchbruch indes verwehrt blieb. Jetzt hat der 24-Jährige seinen Vertrag beim deutschen Zweitligisten aufgelöst, er ist in die Schweiz zurückgekehrt und will seine Karriere neu lancieren. Baykal liegen zahlreiche Angebote aus dem In- und Ausland vor, jenes der sparsamen Young Boys soll dabei finanziell nicht das reizvollste für den ehemaligen U21-Nationalspieler sein. Dennoch sagt der Berner: «Ich würde sehr gerne für YB spielen, auch wenn es einige andere, interessante Offerten gibt.»

Noch kein Vertrag

Geeinigt über einen Vertrag hat sich Baykal mit den YB-Entscheidungsträgern noch nicht. Bereits mündlich abgemacht ist aber, dass der Mittelfeldspieler ab dem 3.Januar und dem Trainingsauftakt der Young Boys vor der Rückrunde dabei sein wird. In den letzten eineinhalb Jahren ist Baykal – auch auf Grund von Verletzungen – beim kriselnden 1.FC Köln selten eingesetzt worden, er soll in Ruhe aufgebaut werden. Die YB-Verantwortlichen erhoffen sich vom polyvalent einsetzbaren Techniker Impulse im zentralen Aufbau oder in der Innenverteidigung. fdr

timtim
28.12.2007, 15:17
Ein Neuzugang für Januar ist definitiv: Frankfurts Flügel-Flitzer Albert Streit (27) ist ab 1. Januar Schalker.

Das überrascht mich sehr. Streit gehört für mich zu uneffektivsten Spielern überhaupt und ich glaube nicht dass er sich in Schalke durchsetzen wird.

Pesi
31.12.2007, 09:50
Für den aussortierten FC-Profi Alpay beginnt das Jahr 2008 unterdessen mit einer unangenehmen Herausforderung. Der 34-Jährige, der von den Rheinländern die Freigabe für einen Vereinswechsel erhalten hat, muss Anfang Januar zu einem 21-tägigen Militärdienst in einer Kaserne in Südwestanatolien antreten.

mochilla
31.12.2007, 10:50
Youssef Mokhtari wird den MSV Duisburg wohl in Richtung Katar verlassen.

Der MSV Duisburg muss im Abstiegskampf wohl ohne seinen Offensivspieler Youssef Mokhtari (28) auskommen. Nach Angaben gut unterrichteter Kreise in Vorderasien hat der Marokkaner, der auch im vorläufigen Aufgebot seines Landes zur Afrikameisterschaft in Ghana steht, einen neuen Vertrag bei Al-Rayyan in Katar unterzeichnet.

Der ehemalige Klub von Mario Basler belegt in der Quatar League derzeit nur Rang sechs und hat schon 23 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Al-Garaffa.
Youssef Mokhtari wechselte im Sommer 2006 zum MSV Duisburg. Für die "Zebras bestritt er bisher 32 Spiele in der Zweiten und sieben Partien in der ersten Liga. In Deutschland war der Offensivspezialist unter anderem auch für den 1. FC Köln, Energie Cottbus, Wacker Burghausen und Jahn Regensburg aktiv.

Daucus
31.12.2007, 13:04
Das wäre ihm beim seinem Charakter durchaus zuzutrauen...

plissken
31.12.2007, 15:11
Da flieht einer in die Katarkomben...

Pesi
03.01.2008, 08:11
Von FELIX SEIDEL und CARMEN KAYSER

Der FC Bayern hat seine Fühler nach Stürmer Goran Pandev (24) von Lazio Rom ausgestreckt. Chef-Berater Paul Breitner und Spielervermittler Giovanni Branchini (lotste auch Weltmeister Luca Toni nach München) beobachten den mazedonischen Fußballer der Jahre 2006 und 2007 bereits gemeinsam.

Allerdings hat der Nationalspieler noch einen Vertrag bis 2011.


Das scheint Pandev (erzielte in der Serie A in 130 Spielen 33 Tore) wenig zu stören. Er sagte der italienischen Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“: „Die Verhandlungen stehen vor dem Abschluss. Sobald alles entschieden ist, werde ich zu Bayern wechseln. Es gibt auch Anfragen von Liverpool und Valencia, aber die Deutschen haben am meisten getan.“

Die Ablösesumme soll bei 22 Millionen Euro liegen. Lazio blockt noch und teilte per Pressemitteilung mit: „Pandev wird nicht verkauft.“ Doch der italienische Erstligist ist hoch verschuldet, könnte die Wechsel-Millionen gut gebrauchen.

Luca Toni, Klose und dann auch noch Pandev – da wäre für Poldi endgültig kein Platz mehr. Unser WM-Held sagte daher bereits: „Jetzt warte ich erst einmal bis April, Anfang Mai. Und dann müssen wir vielleicht wirklich reden.“

Heffer
03.01.2008, 08:48
Besonders diese Passagen haben es mir angetan:


[...]Für Bommer eine herbe Enttäuschung, "nicht nur sportlich, sondern auch menschlich". Schließlich holte er den als Enfant terrible verschrienen Mokhtari aus dessen Kölner Verbannung [...]Das es diesem Gespann [Mokkl und sein neuer Berater, d, Red.]um rein finanzielle Interessen geht, ist offensichtlich. Da Mokhtaris Vertrag im Sommer ohnehin ausgelaufen wäre und der Spieler vehement auf seinen Abschied drängte [...]



"Wir schütteln uns kurz, und steigen wieder ab" :D

Grüße,
Heffer

huepf
03.01.2008, 09:57
29.12.2007

Trainingsstart und Kadersituation

Am kommenden Donnerstag, 3. Januar 2008, beginnt für die Young Boys die Vorbereitung zur Rückrunde 2008. Genau ein Monat später findet das erste Meisterschaftsspiel gegen den FC Basel statt (03.02.2008, 16:00 Uhr). Bis dahin stehen diverse Testspiele sowie ein zehntägiges Trainingslager im spanischen Estepona (14.01. bis 24.01.2008) auf dem Programm.

Die Kadersituation eine Woche vor dem Trainingsstart präsentiert sich wie folgt:

Torhüter:
Marco Wölfli, Paolo Collaviti, Roman Bürki.

Verteidiger:
Aron Liechti, Tiago Calvano, Kamil Zayatte, Miguel Portillo, Christian Schwegler, Mario Raimondi, Toni Kallio.

Mittelfeldspieler defensiv:
Thierry Doubaï, Xavier Hochstrasser, Gilles Yapi.

Mittelfeldspieler offensiv:
Alberto Regazzoni, Hakan Yakin, Christian Schneuwly, Carlos Varela, Erhan Kavak, Marco Schneuwly.

Stürmer:
Thomas Häberli, Shi Jun, Franck Madou, Joetex Asamoa Frimpong.

Ab dem 3. Januar 2008 wird zudem Defensivspieler Baykal Kulaksizoglu mittrainieren. Der 24-jährige Berner war zuletzt beim 1. FC Köln unter Vertrag.

Die geplanten YB-Testspiele

12.01.2008, YB - Delémont, STADE DE SUISSE Wankdorf Bern, 15:00 Uhr.
18./19./21.01.2008, drei Testspiele im Trainingslager in Spanien. Mögliche Gegner: Mönchengladbach, Legia Warschau, Austria Wien.
26.01.2008, Gegner offen, geplanter Spielort STADE DE SUISSE Wankdorf Bern.

Alle Daten sind im YB-Kalender zu finden.

[sst]

huepf
03.01.2008, 11:03
Kicker Rangliste:

Albert Streit

Wenn man nur den Notenschnitt (2,91) betrachtet, müsste Streit in höheren Bereichen als dem Weiteren Kreis eingestuft werden. Jedoch ließ der Neu-Schalker während der Hinserie in Frankfurt vor allem eines vermissen: Effektivität. Kein Tor und nur vier Vorlagen in elf Partien bis zur verletzungsbedingten Pause - zu wenig.


hmmmm...... :D

ammersee-express
03.01.2008, 12:05
Kicker

Kernfrage: Wohin zieht es Balitsch?



... Im Trainingslager auf Teneriffa sollen nächste Woche wie geplant die sportlichen Perspektivgespräche mit Hanno Balitsch geführt werden. Die Ausgangslage ist seit vorigem Jahr, in dem beide Seiten bereits zusammensaßen, unverändert. Damals wollte sich der Leistungsträger noch nicht festlegen. "Wir haben klare Vorstellungen und wollen mit ihm darüber reden", so Hochstätter. "Es wird sich zeigen, ob es passt."


Balitsch selbst sieht den Aufschwung in Hannover und darf sich fraglos als einen Teil davon betrachten. Doch mit seinen seit gestern 27Lebensjahren und inzwischen 180Bundesligaspielen weiß er auch, dass beim nächsten Vertrag "alles passen muss" - nicht nur finanziell. "Deshalb will ich ohne Druck an die Sache herangehen, die Gespräche in Ruhe führen", so Balitsch. Hannover ist die erste Adresse für den Ex-Nationalspieler (ein Spiel), der allerdings stets auch England als ein Traumziel nennt.


Interessenten aus der Premier League gibt es ebenso wie aus Deutschland, wo Balitsch unter anderem in Frankfurt bei Friedhelm Funkel, bei dem er 2002 ein halbes Jahr in Köln trainierte, große Wertschätzung genießt.
Wohin zieht es Balitsch? Die Antwort auf diese Kernfrage für Hannover kann noch einige Wochen auf sich warten lassen. Abwarten, ob Hochstätter so viel Geduld hat. Zu den "klaren Vorstellungen", von denen der Sportdirektor sprach, gehört für den Klub auch eine zeitnahe Entscheidung.


Klar, denn: Man will wissen, woran man ist, um sich - falls nötig - um Alternativen bemühen zu können. Thema für den Sommer bleibt hier Bremens Leon Andreasen (24), der schon vor einem Jahr auf Leihbasis kommen sollte. Kürzlich erst erkundigte sich 96 erneut nach dem Dänen (Vertrag bei Werder bis 2009), der an der Weser einfach nicht richtig Fuß fassen will.

huepf
04.01.2008, 08:48
noch einer von der yb page

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Mit Baykal Kulaksizoglu (Baykal) wird bei YB zurzeit ein neuer Spieler getestet. Der 24-jährige Baykal ist Stadtberner, er spielte u.a. beim FC Thun und beim FC Basel, bevor er zum 1. FC Köln wechselte. Dort hat er seinen Vertrag aufgelöst - er möchte seine Karriere bei den Young Boys fortsetzen. Trainer Martin Andermatt: «Ich werde den Spieler in den nächsten zehn Tagen intensiv beobachten und dann entscheiden, ob ein Engagement in Frage kommt.» Baykal ist defensiver Mittelfeldspieler, er kann aber auch als zentraler Verteidiger eingesetzt werden.

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das mit dem iv wäre im falle einer verpflichtung wohl nicht unwahrscheinlich, ich bin ja mal gespannt ob das gut kommt :cool:

Pesi
04.01.2008, 11:31
Marcel Koller verlängert in Bochum

Marcel Koller (51) bleibt zwei weitere Jahre in Bochum. Der Bundesliga-Verein hat den Vertrag mit dem Schweizer Trainer vorzeitig um weitere zwei Jahre bis 2010 verlängert. Kollers neuer Vertrag gilt sowohl für die erste als auch zweite Bundesliga.



«Ich fühle mich beim VfL sehr wohl, denn die Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Wir haben uns gemeinsame Ziele gesetzt, die wir in den kommenden Jahren erreichen wollen», sagte Koller. Auch Vorstand und Aufsichtsrat des Klubs zeigten sich sehr zufrieden, da Koller «hervorragende Arbeit» leiste und man nun auch langfristig planen könne.

Koller hatte das Traineramt in Bochum am 23. Mai 2005 übernommen und führte die Bochumer mit Bravour zum direkten Wiederaufstieg. Die letzte Saison beendete er auf dem hervorragenden achten Schlussrang. In Deutschland war der Schweizer Alt-Internationale zuvor schon für den 1. FC Köln tätig gewesen. In der Schweiz trainierte Koller den FC Wil, St. Gallen und die Grasshoppers, mit denen er 2003 den Meistertitel gewann.

Okudera
04.01.2008, 12:12
Nun unter der richtigen Rubrik :


Rudi Bommer zeigt sich menschlich tief enttäuscht von Mokhtari, der mit seinem neuen Berater den Wechsel nach Katar einfädelte und es nicht für nötig hielt, persönlich mit seinem Trainer zu sprechen. Unnötig zu erwähnen, daß das Gespann Mokhtari/Berater einen guten Schnitt dabei macht.

Bommer reklamiert eine gewisse Dankbarkeit für sich, da er Mokhtari im Frühjahr 2006 aus seiner Kölner Verbannung -sprich Latours Bautrupp- holte.

Tja, leeven Rudi, daß der Youssef ein Tunichtgut ist, hätte ich dir vorher sagen können.


Okudera

Pesi
04.01.2008, 13:16
noch einer von der yb page

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Mit Baykal Kulaksizoglu (Baykal) wird bei YB zurzeit ein neuer Spieler getestet. Der 24-jährige Baykal ist Stadtberner, er spielte u.a. beim FC Thun und beim FC Basel, bevor er zum 1. FC Köln wechselte. Dort hat er seinen Vertrag aufgelöst - er möchte seine Karriere bei den Young Boys fortsetzen. Trainer Martin Andermatt: «Ich werde den Spieler in den nächsten zehn Tagen intensiv beobachten und dann entscheiden, ob ein Engagement in Frage kommt.» Baykal ist defensiver Mittelfeldspieler, er kann aber auch als zentraler Verteidiger eingesetzt werden.

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das mit dem iv wäre im falle einer verpflichtung wohl nicht unwahrscheinlich, ich bin ja mal gespannt ob das gut kommt :cool:


Fussball: Trainingsstart bei YB

Ohne Kamil Zayatte, der mit Guinea den Afrika-Cup bestreitet, aber mit Baykal hat YB gestern die Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Baykal trainiert einige Tage mit. Der 24-jährige Berner möchte seine Karriere bei YB neu lancieren.

»Kalt war es, ungemütlich und windig, dementsprechend warm gekleidet präsentierten sich die YB-Spieler gestern Nachmittag bei der ersten Trainingseinheit im Wankdorf nach der nur zweiwöchigen Winterpause. Begonnen hatte der Tag mit einer Laufeinheit am Morgen, und Trainer Martin Andermatt sagte nach dem ersten Arbeitstag im Jahr 2008: «Die Spieler machen einen guten Eindruck. Sie haben sich über die Festtage offenbar an die Vorgaben gehalten. Es ist wichtig, dass wir eine gute Vorbereitung absolvieren, denn das Programm in der Rückrunde wird streng sein. Für uns ist es sicher beste Motivation, gleich im ersten Spiel am 3.Februar zu Hause auf Leader Basel zu treffen.»

Thun, Basel, Köln – YB?

Motiviert, spielfreudig und passsicher (und mit kurzen Hosen) gab Baykal eine erste Visitenkarte bei YB ab. «Über seine spielerische Klasse muss man nicht diskutieren», sagte Trainer Andermatt. «Aber er war zuletzt oft verletzt, wir schauen jetzt einige Tage, ob wir zusammenpassen.» Baykal sei kein normaler Testspieler, erklärte auch Alain Baumann. «Er wird wie alle anderen Spieler in der nächsten Woche die medizinischen Tests absolvieren», sagte der Teammanager.

Vor einigen Jahren galt Baykal als grosses Talent, Basels Trainer Christian Gross holte den gebürtigen Türken aus Thun und wollte Baykal als Schweizer Nationalspieler aufbauen. Der kräftige, technisch starke Ballverteiler aber wechselte bald zu Köln und Trainer Hanspeter Latour. Im chaotischen Kultklub plagten Baykal viele Verletzungen, im letzten Jahr fiel er zuerst mit einem Muskelfaserriss und später vier Monate mit Achillessehnenbeschwerden aus.

Kallio wohl nach Russland

Vor wenigen Wochen löste Baykal den Vertrag in Köln auf. Er ist nun ablösefrei – und begehrt. Bei Xamax oder Zürich würde der ehemalige U21-Nationalspieler deutlich mehr als bei YB verdienen. Aber Baykal, der frühere Junior des FC Bethlehem sowie von Bümpliz, sagt: «Ich bin Stadtberner, ich liebe diesen Verein.» Der 24-Jährige hat mit seiner Lebenspartnerin eine einjährige Tochter, und er sieht sich keineswegs als Bittsteller. «Doch YB ist ein Team mit Potenzial. Für mich ging am Donnerstag ein Bubentraum in Erfüllung, als ich die YB-Kleider anziehen durfte.»

Nach dem Verkauf von Stürmer João Paulo zu Xamax dürfte mit Toni Kallio derweil bald ein weiterer Ausländer die Berner verlassen. Shinnik Jaroslawl, in die erste russische Liga aufgestiegen, ist bereit, jene Ablösesumme zu bezahlen, die YB vor einem Jahr an Molde überwiesen hat. Kallio war einer der vielen YB-Transferflops in den letzten Jahren gewesen. Ein anderer, der Chinese Shi Jun, wird von Aarau umworben. Im Training fehlte gestern Kamil Zayatte, der mit Guinea den Afrika-Cup (ab 20.Januar) bestreiten wird. Falls der Abwehrspieler am Kontinentalbewerb überzeugt, droht der nächste Abgang im Defensivbereich. Deshalb können sich die YB-Verantwortlichen Baykal in einer ersten Phase auch in der Innenverteidigung vorstellen, zumal im zentralen Mittelfeld neben den Youngsters Thierry Doubai und Xavier Hochstrasser auch Gilles Yapi wieder zur Verfügung steht. Der Ivorer wurde wie Joetex Frimpong (Ghana) nicht für den Afrika-Cup nominiert.

Trainingslager in Spanien

Weitere Verstärkungen sind im Winter keine geplant. Die Verträge der Abwehrspieler Tiago und Miguel Portillo laufen im Sommer aus, YB ist auf der Suche nach einem Abwehrpatron. «Das heisst aber nicht, dass uns Tiago und Portillo zwingend verlassen», sagt Teammanager Baumann. «Wir werden im Frühling mit ihnen reden.» Mario Raimondi hat bereits ein Angebot zur Vertragsverlängerung erhalten, sich aber Bedenkzeit erbeten. Und die Verhandlungen zwischen YB und Trainer Andermatt sind auf guten Wegen.

Vom 14. bis 24.Januar absolviert YB in Estepona (Spanien) ein Trainingslager – geplant sind Spiele gegen Gladbach, Legia Warschau und Austria Wien. Bereits vorher, am 12.Januar (15 Uhr), geht im Wankdorf das erste Testspiel gegen Delsberg über die Bühne. Dann dürfte auch Baykal erstmals für YB spielen.

Fabian Ruch

Pesi
04.01.2008, 13:19
Ohne Kamil Zayatte, aber mit Baykal hat YB gestern die Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Baykal trainiert einige Tage mit. Der 24-jährige Berner möchte seine Karriere bei YB neu lancieren.

Kalt war es, ungemütlich und windig, dementsprechend warm gekleidet präsentierten sich die YB-Spieler gestern Nachmittag bei der ersten Trainingseinheit im Wankdorf nach der nur zweiwöchigen Winterpause.

Thun, Basel, Köln – YB?

Motiviert, spielfreudig und passsicher (und mit kurzen Hosen)

gab Baykal eine erste Visitenkarte bei YB ab. «Über seine spielerische Klasse muss man nicht diskutieren», sagte Trainer Andermatt. «Aber er war zuletzt oft verletzt, wir schauen jetzt einige Tage, ob wir zusammenpassen.» Baykal sei kein normaler Testspieler, erklärte auch Alain Baumann. «Er wird wie alle anderen Spieler in der nächsten Woche die medizinischen Tests absolvieren», sagte der Teammanager.

Vor einigen Jahren galt Baykal als grosses Talent, Basels Trainer Christian Gross holte den gebürtigen Türken aus Thun und wollte Baykal als Schweizer Nationalspieler aufbauen. Der kräftige, technisch starke Ballverteiler aber wechselte bald zu Köln und Trainer Hanspeter Latour. Im chaotischen Kultklub plagten Baykal viele Verletzungen, im letzten Jahr fiel er zuerst mit einem Muskelfaserriss und später vier Monate mit Achillessehnenbeschwerden aus.


Vor wenigen Wochen löste Baykal den Vertrag in Köln auf. Er ist nun ablösefrei – und begehrt. Bei Xamax oder Zürich würde der ehemalige U21-Nationalspieler deutlich mehr als bei YB verdienen. Aber Baykal, der frühere Junior des FC Bethlehem sowie von Bümpliz, sagt: «Ich bin Stadtberner, ich liebe diesen Verein.» Der 24-Jährige hat mit seiner Lebenspartnerin eine einjährige Tochter, und er sieht sich keineswegs als Bittsteller. «Doch YB ist ein Team mit Potenzial. Für mich ging am Donnerstag ein Bubentraum in Erfüllung, als ich die YB-Kleider anziehen durfte.»

Deshalb können sich die YB-Verantwortlichen Baykal in einer ersten Phase auch in der Innenverteidigung vorstellen, zumal im zentralen Mittelfeld neben den Youngsters Thierry Doubai und Xavier Hochstrasser auch Gilles Yapi wieder zur Verfügung steht.


Vom 14. bis 24.Januar absolviert YB in Estepona (Spanien) ein Trainingslager – geplant sind Spiele gegen Gladbach, Legia Warschau und Austria Wien. Bereits vorher, am 12.Januar (15 Uhr), geht im Wankdorf das erste Testspiel gegen Delsberg über die Bühne. Dann dürfte auch Baykal erstmals für YB spielen.

Fabian Ruch

Okudera
04.01.2008, 15:21
Chaotischer Kultclub ??

Ziemlich heftig, die schweizer Presse !


Gruß
Okudera

huepf
04.01.2008, 15:24
:D aber sicher nicht von ungefähr, auch wenn's bessert. aber auch nur solange es läuft

Heraklit
04.01.2008, 15:58
@Okudera

Bei uns in der CH-Liga (Pardon: 'Super League') ist es natürlich nie chaotisch, dafür stinklangweilig :-)

Die Liga ist dermassen inzüchtig geworden, dass selbst ein abgehalfteter Baykal wie ein Heilsbringer thematisiert wird. Und er wird sich zweifelsohne lückenlos bei den Rückkehrern Cabanas und Haas einordnen.

Raimund1969
04.01.2008, 16:00
..so..jetzt mal ganz im Ernst...wie oft wollen wir Details zu Baykal
noch posten....?!
Der war eine der grössten Bratwürste die hier die letzten Jahre
mit rumgeturnt ist...hat bis zu seiner Verletzung ca. 6,5 spiele gemacht,
sich dann verletzt und nie wieder gespielt (Daum wird schon wissen warum)
Ausser ner tollen Frisur a la Patrik Weiser hat der hier nicht gezeigt,
überhaupt nichts....
Und nun tut man hier so als hätte eine FC-Legende den Verein gewechselt..
Der hat hier gut Kohle bekommen für null Leistung....weg damit
und bitte keine Posts mehr über die Krampe !!

Schönes Wochenende!

huepf
04.01.2008, 16:20
hab ich den daum wird schon wissen warum nicht schon diverse male bei nova gehört - ich sag nix...

Die Liga ist dermassen inzüchtig geworden, dass selbst ein abgehalfteter Baykal wie ein Heilsbringer thematisiert wird.
nicht wirklich, die berner fans wollen den nicht wirklich :D

Mailandfahrer
04.01.2008, 17:01
Danke Raimund!

Als nächste Station tippe ich für Baykal die zypriotische Liga mit Markus Kreuz, Sebastian Helbig und Marco Reich.

Eckball
04.01.2008, 19:02
hab ich den daum wird schon wissen warum nicht schon diverse male bei nova gehört - ich sag nix...


nicht wirklich, die berner fans wollen den nicht wirklich :D

Hüpfli, vorerst mal ein tolles, erfolgreiches neues Jahr.
Was den Baykal betrifft, lass' das mal Berner Sache sein. Zur Zeit trainiert er toll mit den BSC Young-Boys. Was die Berner Fans denken, wirst Du als "Züri-Hegel" wohl kaum wissen können.

Gruss
vom Experten

plissken
04.01.2008, 22:09
Blue Bayou
haste noch nen 54er für meine Jungs?

Unter Kollegen!

plissken
04.01.2008, 22:48
Na, aber original aus der Schweiz geschickt!!! Ist doch auch was. By the way: bei wem lässt Du Dich denn durchleuchten?

huepf
07.01.2008, 09:49
@hertha-freak
ich bin kein zürcher!!!!

@bayou
nicht ganz, aber cabanas ist nicht gescheitert (ich stehe zu meinem lieblingsspieler :D)

Eckball
07.01.2008, 13:49
Blue Bayou, Pech gehabt, Du bist entlarvt.

Das Berliner Forum wird von Usern betrieben und bestens unterhalten. Dadurch war es höchst einfach, Deine IP zu eruieren.

Du bist ein Clown. An und für sich tolle Sache im Zirkus, in einem Fussball-Forum eher umstritten.

Spar' Dir doch diesen Unsinn.

Blue Bayou der Maulwurf.

Eckball
07.01.2008, 14:31
Blue Bayou
haste noch nen 54er für meine Jungs?

Unter Kollegen!


Hi Plissken!

Blou Bayou kennen wir nicht, ....in diversen Foren wässerig zu Gast. Unbekannte "Persönlichkeit".

Was aber den WM Ball 1954 betrifft, muss der Hersteller konsultiert werden. Diese Bälle sind sehr gefragt, weil nicht aus China und auch nicht bei Aldi erhältlich.

Wir schauen mal, was zu machen ist für Deine Söhne, ... unter Kollegen.

Herzl. Gruss

Pesi
07.01.2008, 16:23
[QUOTE=huepf;35709nicht ganz, aber cabanas ist nicht gescheitert (ich stehe zu meinem lieblingsspieler :D)[/QUOTE]

GC leiht Cabanas aus

ammersee-express
07.01.2008, 16:28
GC leiht Cabanas aus

Jau, aber den Raul. Netter Versuch, Pesi;)

Pesi
07.01.2008, 16:34
Jau, aber den Raul. Netter Versuch, Pesi;)

Ja, war doch ein Spass wert oder......

huepf
08.01.2008, 11:16
wieder mal, um gewisse leute zu ärgern :D

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So steht noch nicht fest, ob die Verpflichtung des defensiven Mittelfeldspielers Baykal zu Stande kommt. Der 24-Jährige, der zuletzt beim 1. FC Köln unter Vertrag stand, trainiert seit einigen Tagen mit den Bernern. «Wir warten auf die Ergebnisse der medizinischen Tests. Danach werden wir uns entscheiden», sagt Baumann. Das Interesse der Young Boys an Baykal sei weiterhin gross. «Er stellt im Training seine Qualitäten unter Beweis. Und als Stadtberner sähen wir ihn besonders gern im YB-Kader.» Baumann glaubt nicht, dass der Zuzug an finanziellen Differenzen scheitern könnte: «Über dieses Thema haben wir uns mit Baykal unterhalten. Es sollte nicht das grösste Problem darstellen.»

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espace.ch

Pesi
08.01.2008, 16:16
Himmelarsch Baykal ist doch kein Wunderkind. Hat beim FC keine grossen Stricke zerrissen. Leider 50 % Türke. Nach Serhat, Alpay nuch auch Baykal vergraut. Wann Ümit?














*grins*

huepf
08.01.2008, 19:23
pesi, du sollst doch das erdmännchen nicht reinlassen, wenn es an der türe klingelt :cool:

:D

huepf
08.01.2008, 22:46
bald nehmen wir deutschland ein, ihr werdets schon sehen :D

Pesi
09.01.2008, 07:33
VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 08.01.08, 20:48h, AKTUALISIERT 08.01.08, 20:49h


Belek - Als Lukas Sinkiewicz am Dienstag nach dem Warmlaufen plötzlich den Leverkusener Trainingsplatz in Belek verlässt, denken einige der Zuschauer schon: Es ist so weit. Die Freundin des Leverkusener Verteidigers ist hochschwanger, und täglich könnte der Anruf kommen, der Sinkiewicz (22) zurück in die Heimat holt. Gestern kam er noch nicht. Aber Trainer Skibbe hat ihm für den Fall des Falles die Erlaubnis zum Entfernen von der Truppe erteilt. Der Trainer, der selbst demnächst Vater wird, hat dann einen Mann mehr im Kader, der sich auf die Hotelabende vor Spielen freut: „Die jungen Väter sind froh, wenn sie mal eine Nacht richtig Ruhe haben“, sagt der Coach.

Seinen Verteidiger Sinkiewicz findet Skibbe zurzeit in einem ausgeglichenen seelischen Zustand vor, erzählt der Coach, der in fußballerischer Hinsicht viel Lob spendiert: „Ich bin sehr zufrieden mit ihm. Er hat das gleiche Potenzial wie unsere anderen jungen Spieler. Er hat ein gutes Timing im Zweikampf, setzt geschickt den Körper ein, und er hat seine Handlungsschnelligkeit verbessert.“ Skibbe mag die mentale Stärke des Ex-Kölners, dem beim 2:2 gegen Dortmund im Oktober ein übler Rückpass-Fehler unterlief, der zum Gegentor führte und bei weniger stabilen Naturen Alpträume verursacht hätte. „Er hat sich schnell gefangen“, meint Skibbe.

Trotz dieser positiven Bewertungen war es eigentlich keine Traum-Hinrunde für Sinkiewicz. Fünfmal Startelf, neunmal eingewechselt - in der Sommer-Vorbereitung hatte es nach mehr ausgesehen, er schien auf dem Weg zum Stammplatz, zumal Skibbe mit dem zur Hektik neigenden Karim Haggui zuvor nicht sehr glücklich war. Aber dann warf eine Zyste im Knie Sinkiewicz zurück. Fitness ist die Basis von Sinkiewicz' körperbetontem Spiel, mit dem er den Nachteil ausgleicht, dass er nicht zu den Top-Sprintern unter den Verteidigern gehört. „Fit und gesund sein, das ist das Wichtigste“, sagt er. Als er im Herbst wieder fit war, waren die zwei Plätze im Abwehrzentrum meist mit Manuel Friedrich und Haggui belegt. Und die Position im defensiven Mittelfeld ist bei Bayer 04 derart massiv besetzt, dass der Mann auf Bergheim darauf nicht hoffen konnte. Meist ohne und nur gelegentlich mit ihm kassierte Leverkusen in der Bundesliga bis zum 2:5 im letzten Hinrundenspiel in Bremen nie mehr als zwei Gegentore - kein Grund zum Wechseln für Skibbe. Ungünstig für Sinkiewicz: Ausgerechnet, als das stabile Gerüst an der Weser in der zweiten Hälfte komplett zusammenklappte, war er gerade eingewechselt worden.

Nach diesen Eindrücken hat sich Sinkiewicz als Einschätzung seines ersten halben Jahres in der Bundesliga und im neuen Klub auf „nicht toll, aber keine Katastrophe“ festgelegt - was eine ziemlich vernünftige Beurteilung ist. „Die Mannschaft hat eine Klasse-Hinrunde geliefert, Manuel und Karim haben verdient gespielt. Nur die Leistung ist entscheidend“, sagt der Verteidiger.

In Belek ist die Nummer drei der Leverkusener Innenverteidiger die Nummer eins: Friedrich kann wegen einer Knieoperation nicht trainieren, Haggui wird für Tunesien beim Afrika-Cup spielen und in den ersten beiden Spielen der Rückrunde ausfallen. Die Winterpause birgt für Sinkiewicz eine neue Bewährungschance.

Vor der Leverkusener Zeit ging die Karriere schneller voran für den Mann, der sich als Malocher auf dem Platz nach oben gearbeitet hat. Profi-Debüt mit 18 für den 1. FC Köln, Nationalspieler mit noch nicht einmal 20 Jahren. Die EM 2008 hat er vor der Saison noch zu seinen Zielen gezählt. Aus der Traum? Per Mertesacker, Christoph Metzelder, dann Manuel Friedrich und der Berliner Arne Friedrich sind im Moment die ersten Kandidaten für das EM-Ticket. „Natürlich bin ich im Moment weit weg. Erst mal zählt nur Leverkusen. Aber man weiß nie, was noch passiert“, sagt Sinkiewicz.

Pesi
09.01.2008, 07:41
bald nehmen wir deutschland ein, ihr werdets schon sehen :D

Stars der Super League sind begehrt. Von den Spitzenklubs verbringt bis jetzt nur YB eine überaus ruhige Transferperiode.


Der Meister FC Zürich sowie Leader Basel müssen fast täglich mit Abgängen rechnen: Die Stars der Spitzenklubs wie Chikhaoui (FCZ) oder Caicedo und Majstorovic (beide FCB) sind auf dem Transfermarkt umworben.

Zwei türkische Agenten wollten laut Basler Medienberichten am Montag den Stürmer Derdiyok gleich persönlich auf der FCB-Geschäftsstelle abholen. Im Vergleich zu diesem hektischen Treiben am Rhein und an der Limmat verläuft die Transferzeit an der Aare gemächlich. «Das ist so»: Alain Baumann bezeichnet die momentane Phase als «sehr ruhig und angenehm». Bei den drittplatzierten Young Boys scheinen die Leader wie Yakin oder Yapi dem Klub die Treue halten zu wollen. «Wir haben jedenfalls keine einzige offizielle Anfrage», sagt Baumann.

Dass die Berner keine ungewollten Abgänge zu beklagen haben und ihre Mannschaft zusammenhalten können, bezeichnet Baumann als klaren Vorteil. «Wenn wir am 3. Februar im ersten Spiel Basel schlagen, müssen wir den Meistertitel als Saisonziel nennen.»

Mit dem kurz bevorstehenden Zuzug von Baykal wird sich YB zudem weiter verstärken. «Mehr ist nicht geplant, ausser wir landen noch einen Lucky Punch, etwa in Form eines neuen Abwehrchefs», so Baumann.

Pesi
10.01.2008, 13:21
Baby ja, Hochzeit nein

Baby ja, Hochzeit nein! Lukas Podolski (22) und seine Freundin Monika Puchalski (21) freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch eine baldige Hochzeit kommt für den Bayern-Star nicht in Frage.

Lukas Podolski und seine Monika (r.) – sie ist seit fünf Jahren an der Seite des Bayern-StarsFoto: Sven Simon 1/4
Ob seine Monika das gerne hört?

Poldi in der „Bravo“ zum Thema Hochzeit: „Damit wollen wir uns noch Zeit lassen.“

Momentan sei das junge Paar viel mehr damit beschäftigt, das Kinderzimmer in ihrem Haus vor den Toren Münchens einzurichten.

„Die Nachricht der Schwangerschaft war ein perfekter Abschluss des Jahres. Ich bin ein totaler Familienmensch und freue mich, bald meine eigene Familie zu haben“, sagte unser WM-Held.

Monika: Seit fünf Jahren an Poldis Seite
Papa Poldi. Obwohl er beim FC Bayern nur auf der Bank hockt, schwebt er im siebten Daddy-Himmel. Sein größter Wunsch: „Ich möchte bei der Geburt dabei sein und Monika unterstützen.“

Schon jetzt weiß er, was sein Baby von ihm zur Geburt bekommt. Poldi, ganz Vollblut-Kicker, verrät: „Mein erstes Geschenk wird ein Fußball sein.“

Wann er sich selbst mal wieder beschenkt, bleibt abzuwarten. In dieser Saison erzielte Poldi noch kein Liga-Tor für die Bayern...

Knipser
10.01.2008, 22:12
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/373903/

Leverkusen: Drohende Personalprobleme zur Rückrunde
Sinkiewicz droht lange Pause

Lukas Sinkiewicz hat sich im Trainingslager in Belek verletzt. Die erste Prognose der medizinischen Abteilung von Bayer Leverkusen lautet: Verdacht auf Anriss des Syndesmosebandes. Der Werkself drohen jetzt erhebliche personelle Probleme im Defensivbereich zum Rückrundenauftakt bei Energie Cottbus.

Eine Kernspintomographie soll nun eine genaue Diagnose über die Schwere der Verletzung zulassen. Sollte es sich wirklich um einen Syndesmosebandanriss handeln, würde das eine wochenlange Pause für den Ex-Nationalspieler bedeuten.
Bayer-Trainer Michael Skibbe würde der Ausfall von Sinkiewicz vor erhebliche Probleme stellen. Denn mit den zum Afrika-Cup abgestellten Defensivspezialisten Karim Haggui und Hans Sarpei stehen Skibbe zwei weitere Akteure nicht zur Verfügung. Manuel Friedrich befindet sich nach einer Meniskus-Operation gerade erst im Aufbautraining.

Pesi
11.01.2008, 07:58
Mittelfeldspieler Tico und Verteidiger Obinna Nwaneri figurieren in Nigerias Afrika-Cup-Kader. 23 Akteure haben von Berti Vogts nach der Vorbereitungsphase ein definitives Aufgebot erhalten. Die Schweizer Klubs müssen unter Umständen bis zum 10. Februar auf das Duo verzichten.

Pesi
11.01.2008, 08:30
Baykal und YB sind sich einig. Vertrag unterschrieben.

Pesi
11.01.2008, 08:33
EUROSPORT LIVE

19:55 FussballIntern. Turnier Los Realejos (ESP) /

Halbfinale Hertha BSC Berlin - Grasshoppers

Raimund1969
11.01.2008, 08:46
Baykal und YB sind sich einig. Vertrag unterschrieben.

@pesi
...ENDLICH.....viel Spass mit der Bratwurst....;o)

huepf
11.01.2008, 09:16
nachtreterei werd ich wohl nie verstehen.
es gibt hier leute die nicht anerkennen wollen, das zum beispiel ali ben doch bei seinem club recht ordentliche leistungen abliefert. das hat dann nämlich auch nix mit das geht ja dort aber nicht in köln zu tun - er zeigt dass er was kann und anderswo durchaus gebraucht wird. also was soll die ewige nachtreterei gegen leute wie benschneider, haas, baykal, federico? ist doch echt unter würde....

seid meinetwegen froh dass ihr die im training nicht mehr sehen müsst, aber jemanden zu beleidigen, nur weil er erwartungen nicht erfüllt ist stillos. damit ich jemanden beleidige muss er mir was zuleide getan haben.

:mad:

Pesi
11.01.2008, 09:32
@pesi
...ENDLICH.....viel Spass mit der Bratwurst....;o)

2010 YB's kippt dank überragender Leistung von Baykal den 1. FC Köln aus dem UEFA Cup.







uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu

Oscar Madison
11.01.2008, 09:36
nachtreterei werd ich wohl nie verstehen.


Nachtreterei muss nicht sein, ist überflüssig. Aber wenn über Tage hinweg jeder Pups, den Baykal bei YB lässt, von den CH-Fraktion fein säuberlich dokumentiert wird, dann geht das auf den Zeiger. So wie keiner sich dafür interessiert, ob der Fast-FC-Spieler aus Nigeria Rot gesehen hat, zum Africa-Cup fährt oder beim Käsefondue das Brot im Topf versenkt hat.

Bergziege
11.01.2008, 09:38
nachtreterei gegen leute wie benschneider, haas, baykal, federico? [...] muss er mir was zuleide getan haben.

Nun ja, die Tatsache, dass ich seit ewigen Zeiten regelmäßig Geld auf den Tisch lege, um mir dann die Performance der o.g. ansehen zu dürfen, könnte man schon bei »mir was zuleide getan haben« einsortieren …

Heraklit
11.01.2008, 10:18
Oscar Madison hat schon Recht. Ich glaube, das interessiert nun wirklich niemanden, was all' die bestbekannten und leistungsmässig schmalbrüstigen Importe aus der Schweiz nach ihrer mehr oder minder gloriosen Verabschiedung in Köln gestern abend, heute morgen und heute mittag machen. Und wenn, dann vielleicht 1x pro Jahr in der Rückschau der Fehlinvestitionen.

Auf der anderen Seite verstehe ich, dass es den Schweizern hier oft an anderem Gesprächsstoff mangelt, zumal wir nicht vor Ort sind oder die grösstenteils zitierten und breit diskutierten sportgeschichtlichen Zusammenhänge des FC nicht in allen Nuancen kennen. Letztere Historien - Nostalgie in allen Ehren - lesen sich manchmal allerdings, besonders wenn seitenlang episch breitgetreten, auch nicht immer interessant und liegen oft genau so schwer auf wie ein Käsefondue mit abgelaufenem Verfalldatum.

Es gibt auch die Variante der Forumabstinenz: wenn man nichts zu sagen hat, bleibt man einfach fern :)

Raimund1969
11.01.2008, 11:07
Nachtreterei muss nicht sein, ist überflüssig. Aber wenn über Tage hinweg jeder Pups, den Baykal bei YB lässt, von den CH-Fraktion fein säuberlich dokumentiert wird, dann geht das auf den Zeiger. So wie keiner sich dafür interessiert, ob der Fast-FC-Spieler aus Nigeria Rot gesehen hat, zum Africa-Cup fährt oder beim Käsefondue das Brot im Topf versenkt hat.

@oscar
genau das wollte ich damit sagen, das es NIEMANDEN mehr hier
in köln gibt der 20 baykal posts in diesem fread lesen möchte über das was
die wurst jetzt in seiner karriere verzapft....

Heffer
11.01.2008, 11:59
Jeck, loss Jeck elans :confused:

huepf
11.01.2008, 12:49
oke kritik an mir angekommen, dann aber auch an mich und nicht an die spieler, weil wie gesagt, das macht man hier irgendwie mit allem und jedem, das paradebeispiel ist wie gesagt ali ben, aber auch federico, grammozis, springer von denen die ich jetzt kenne...zumn teil die links-aussen-schalke-tussi :D

was macht eigentlich schnitzeltod?

ach ja, und ein letzter kleiner seitenhieb: im brett steht ohne schweizer zutun wesentlich mehr über baykal seit seiner feststehenden abwanderung also kanns doch so schlimm nicht sein :D

Raimund1969
11.01.2008, 12:51
oke kritik an mir angekommen, dann aber auch an mich und nicht an die spieler, weil wie gesagt, das macht man hier irgendwie mit allem und jedem, das paradebeispiel ist wie gesagt ali ben, aber auch federico, grammozis, springer von denen die ich jetzt kenne...zumn teil die links-aussen-schalke-tussi :D

was macht eigentlich schnitzeltod?

schnitzeltod spielt glaube ich in norwegen...zur zeit aber nicht,
ist grad eiszeit.....;o))

Heffer
11.01.2008, 13:22
schnitzeltod spielt glaube ich in norwegen...zur zeit aber nicht,
ist grad eiszeit.....;o))


Die Nähmaschine hat es an die Adriaküste gespült, jetzt ist er bei
PAE Levadiakos (http://www.levadiakos.gr/)


Ob er da schon gespielt hat? Ich kann kein griechisch lesen :D

Grüße,
Heffer

Pesi
11.01.2008, 13:25
schnitzeltod spielt glaube ich in norwegen...zur zeit aber nicht,
ist grad eiszeit.....;o))

www.sebastian-schindzielorz.de

Der Kapitän des 1. FC Köln, Sebastian Schindzielorz, kickte fünf Jahre in Bochum, bevor es ihn im Jahr 2003 an den Rhein zog. Seine Karriere ist also von Auf- und Abstiegen geprägt, da sowohl der VfL als auch die Geißböcke ‚Fahrstuhlmannschaften‘ waren und sind, die sich nie wirklich im Oberhaus des deutschen Fußballs etablieren konnten.

Nach großem Verletzungspech in der Saison 2003/04 war der quirlige Mittelfeldspieler maßgeblich am erneuten Wiederaufstieg beteiligt.

Nachdem der 1. FC aber, schon fast wie erwartet, wieder abstieg, wechselte Schindzielorz für ein halbes Jahr nach Norwegen zum IK Start Kristiansand.

Schindzielorz wechselt nach Griechenland
03.07.2007 11:45
Düsseldorf (dpa) - Der ehemalige Bochumer und Kölner Bundesliga-Profi Sebastian Schindzielorz wechselt zur neuen Fußball-Saison nach Griechenland

Wie sein Berater Kon Schramm der Deutschen Presse- Agentur dpa mitteilte, bekommt der 28-Jährige beim dortigen Erstligisten PAE Levadiakos einen Jahresvertrag. Zuletzt war Schindzielorz für den norwegischen Club Start Kristiansand aktiv. In der Bundesliga bestritt er für den VfL Bochum und den 1. FC Köln 101 Spiele.



Schindzielorz ist vor allem für seine Laufbereitschaft bekannt. Daher erhielt er von der Presse auch den Spitznamen ‚Nähmaschine'. Er betritt das Spielfeld stets mit dem linken und verlässt es mit dem rechten Fuß.

Pesi
11.01.2008, 13:25
Die Nähmaschine hat es an die Adriaküste gespült, jetzt ist er bei
PAE Levadiakos (http://www.levadiakos.gr/)


Ob er da schon gespielt hat? Ich kann kein griechisch lesen :D

Grüße,
Heffer

Sorry, zu spät

Pesi
12.01.2008, 09:04
GC dank Sieg gegen Hertha im Final
Datum: 11.01.2008

Josip Colina gegen den Berliner Marco Pantelic. Der Hopper hatte den Goalgetter gut im Griff.
Die Grasshoppers kamen im Halbfinal gegen den Bundesligisten Hertha BSC Berlin zu einem knappen aber aufgrund der Spielanteile und herausgespielten Chancen zu einem verdienten Sieg. Den entscheidenden Treffer erzielte der in der zweiten Halbzeit zum Einsatz gekommene Antonio Dos Santos auf Hands-Penalty (67.).

Gegen Spielende, als sich für die Berliner die Niederlage abzeichnete, "verschärften sie die Gangart". Die Grasshoppers, allen voran auch die jungen Akteure, liessen sich aber auch durch Härte nicht einschüchtertn und "zogen ihr Spiel durch". "Wir wissen den Erfolg sehr wohl einzuschätzen", sagte Hanspeter Latour nach der Partie, und meinte damit, dass der Sieg gegen die Berliner nicht überbewertet wird. "Aber die Mannschaft hat ihn sich durch ehrliche Arbeit, durch Entschlossenheit, durch Kreativität, verdient. Sie hat in der ersten Woche des Trainingslagers auf Teneriffa gut gearbeitet und jetzt die ersten Früchte der Arbeit geerntet."

Die Grasshoppers hatten über die gesamte Spieldauer betrachtet wesentlich mehr Abschlussmöglichkeiten. Schon in der ersten Hälfte hätten sie bei Aktionen von Zarate, Bobadilla oder Vallori in Führung gehen können. Der Berliner Hüter Drobny stand den Zürchern aber vor dem Erfolg. Der stellte sich zahlenmässig dann in der zweiten Hälfte ein. Der Schiedsrichter übersah ein Händevergehen der Berliner im Strafraum, seine Assistentin an der Seitenlinie war dafür umso aufmerksamer und zeigte das Vergehen an, worauf der Unparteiische in der 67. Minute auf den Elfmeterpunkte zeigte. Für solche Aktionen ist Antonio Dos Santos zuständig. Der Brasilianer wurde zu Beginn der zweiten Hälfte für Zarate nach einer bereits vorher abgesprochenen Auswechslung ins Spiel geschickt und konnte deshalb den Penalty ausführen. Und er machte es so, wie man es von ihm kennt: Er liess dem gegnerischen Torhüter keine Abwehrchance.

Die Grasshoppers brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Einzelkritik soll keine gemacht werden, alle Spieler haben ihren Teil zum Teamerfolg geleistet. Und doch muss man die jungen Akteure herausheben, wie Rolf Feltscher oder in der zweiten Hälfte auf der anderen Verteidigungsseite Fabio Daprela, die sich der Aufgabe gegen die insgesamt aber doch enttäuschenden Bundesligaspieler unerschrocken und erfolgreich ans Werk gingen. Und im Mittelfeld fielen besonders der ausgesprochen agile Rinaldo und Renggli auf. Und in der Innenverteidigung harmonierten Vallori und Colina prächtig. Da war zu verschmerzen, dass der rekonvaleszente Smiljanic pausieren musste, wie auch Rici Cabanas, der nach der harten Trainingswoche und der langen Verletzungspause noch geschont wurde.

Die Grasshoppers treffen am Sonntag im Final des Turniers auf Hannover 96. Die Deutschen gewannen den zweiten Halbfinal gegen Rapid Wien mit 2:1.

GC - Hertha BSC Berlin 1:0 (0:0)


Villa de Los Realejos (Teneriffa). - 500 Zuschauer. - Tor: 67. Dos Santos (Handspenalty) 1:0

GC spielte mit Jakopovic; Rolf Feltscher, Vallori, Colina, Voser (46. Daprela); Frank Feltscher, Renggli, Rinaldo, Saltic, Zarate (46. Dos Santos); Bobadilla.

Pesi
13.01.2008, 20:13
Auch im zweiten Test gegen einen deutschen Bundesligisten gehen die Grasshoppers als Sieger vom Platz.

Gegen Hannover 96 verwandelten

Rici Cabanas !!!!! und Blumer


den 1:0 Rückstand in einen 1:2 Sieg.

michakra
13.01.2008, 23:24
Och wie schön, dä Kabänes hätt eh Tor jeschosse. Bei uns in Kölle wo dä de Könisch des jeflegten Fehlpasses. Schön dat de widder woanders spellt.

Pesi
14.01.2008, 07:50
Och wie schön, dä Kabänes hätt eh Tor jeschosse. Bei uns in Kölle wo dä de Könisch des jeflegten Fehlpasses. Schön dat de widder woanders spellt.

und erst noch guuuuuuut

Pesi
14.01.2008, 07:52
Hanspeter Latour wollte mit den Hoppers immer einen "Kübel" gewinnen - jetzt haben ihm seine Spieler einen beschert. Und was für einen. Eine mächtige Trophäe erhielten Ricardo Cabanas und Vero Salatic, die beiden Captains, aus den Händen des Bürgermeisters von Los Realejos auf Teneriffa für den Finalsieg gegen den Bundesligisten Hannover 96. Raùl Bobadilla wurde zudem zum besten Spieler des Turniers gewählt. Und Ricardo Cabanas gab nach 140 Tagen und einer Knieoperationen sein Comeback, bei dem ihm gleich ein Treffer gelang. Ein rundum gelungener Trip auf die Insel wurde damit mehrfach gekrönt.

In der 21. Minute gerieten die Hoppers gegen den Bundesligisten, bei dem erstmals der ehemalige Bayern-Spieler Valérien Ismael eingesetzt wurde, nach einem Treffer von Sergio Pinto in Rückstand. In dieser Szene passte die Organisation nicht ganz. Bereits vier Minuten später liess aber Bobadilla den hochgewachsenen Innenverteidiger Vinicius schlecht aussehen: Er lobte ihn zweimal, legte für Cabanas auf und dieser drosch das Leder zum Ausgleich in die Maschen. Die Reaktion der Hannoveraner blieb nicht aus. Sie gewannen Spielanteile aber dann fiel zum richtigen Zeitpunkt für die Hoppers der Führungstrffer. Dos Santos schlug eine weite Freistossflanke und David Blumer stand goldrichtig und köpfelte ein. Robert Enke im Tor der Hannoveraner war chancenlos. Die Grasshoppers liessen in der Folge nichts mehr anbrennen. Sie waren insgesamt gut organisiert, jeder kampfte für jeden. Sie liessen sich auch schon in der ersten Hälfte nicht aus der Ruhe bringen, als Rolf Feltscher nach einer Verletzung unterhalb des rechten Auges ausgewechselt werden musste. Der ebenfalls junge Daprela ersetzte ihn und verrichtete seine Verteidigungsaufgaben unerschrocken gegen die Bundeligacracks. Fünf Minuten vor Schluss musste Jakupovic allerdings Kopf und Kragen riskieren, als er einen Abpraller nach einem hart getretenen Freistoss abwehren musste.

Die Freude im Lager der Hoppers war nach diesem unerwarteten Erfolg beim "1. Torneo Internacional de Fùtol Villa e Los Realejos - Tenerife" gross. Die auf Teneriffa gezeigten Leistungen werden die junge Mannschaft weiter festigen und Selbstvertrauen für die Meisterschaft geben.

GC - Hannover 96 2:1 (1:1)

Estadio Los Realejos. - 300 Zuschauer. - Tore: 21. Sergio Pinto 0:1, 25. Cabanas 1:1, 63. Blumer 2:1.

GC: Jakupovic; Rolf Feltscher (31. Daprela), Vallori, Colina, Voser; Frank Feltscher, Renggli, Salatic, Zarate (46. Dos Santos); Cabanas (46. Rinaldo); Bobadilla (46. Blumer).

Pesi
14.01.2008, 07:57
Von HEIKO OSTENDORP
Es bleibt dabei: Trainer Dieter Hecking muss weiter auf seinen ersten Titel mit Hannover 96 warten.

Im Sommer wurde es nichts mit der Niedersachsen-Meisterschaft beim Sparkassen-Cup. Und gestern vergeigten die Roten das Finale vom Teneriffa-Turnier. 1:2 gegen Grashoppers Zürich - trotz 1:0-Führung. Die Roten kriegen auf den Deckel!

1:2! Die Roten kriegen auf den Deckel Da gabs was auf den Deckel. Grashoppers-Torwart Jakupovic haut den Ball weg, trifft dabei Vahid Hashemian am KopfFoto: Stefan Zwing 1/3
Von Hecking. Der Trainer sauer: „Das war kein gutes Spiel. Wir haben viel zu wenig Fußball gespielt. Trotz der Belastung hier hatte ich heute wesentlich mehr erwartet.“

Dabei gings gar nicht so schlecht los. Nach Gähn-Start ließ es Pinto klingeln. Sein Volley-Knaller aus 16 Metern rauschte unten links ins Eck. Ein Klasse-Schuss zum 1:0 (21.). Dann gabs was auf den Deckel...

Von den Schweizern. Nur fünf Minuten später stands schon 1:1. Cabanas nutzte das Abwehr-Chaos bei 96, traf ebenfalls volley zum Ausgleich (26.). Den Pott und den Turniersieg köpfte Blumer den Roten dann in der 63. Minute mit dem 1:2 endgültig weg.

Hecking stinkig: „Ich habe keinen gesehen, der sich heute in Szene setzen konnte.“

Gerade Wackel-Kandidaten wie Vinicius, Lauth und Hashemian (alle in der Start-Elf) nutzen ihre Chance nicht. Und nach dem starken Debüt gegen Wien (2:1) schwächelte gestern auch Star-Einkauf Valérien Ismaël, sah beim 1:1 gar nicht gut aus.

Die Roten haben auf den Deckel gekriegt. Ärgerlich, aber kein Grund zur Panik. Noch sind es 19 Tage bis zum Rückrunden-Start beim HSV (2.2.).

Kein Trost auch, dass es für Platz 2 einen dicken Pokal gab. Denn das Ding müssen die Roten heute mit nach Hannover bringen. Und schon auf dem Hinflug gabs Stress, weil der Flieger wegen Überladung einen Tank-Stopp in Faro (Portugal) einlegen musste...

So spielten sie: Enke - Cherundolo, Ismaël (72. Zuraw), Vinicius, Tarnat (46. Rausch) - Balitsch (46. Lala), Schulz (56. Rosenthal) - Pinto, Lauth (46. Stajner), Huszti (67. Zizzo) - Hashemian.

Pesi
14.01.2008, 08:39
GC richtet sich an kleinen Triumphen wieder auf.
Hanspeter Latour gewann gestern in Teneriffa seine ersten Kübel als GC-Trainer, Stürmer Bobadilla wurde nach den Siegen gegen Hertha und Hannover zum Mann des Turniers gekürt - und Nati-Aufbauer Cabanas gab nach 140 Tagen Verletzungspause und einer Knieoperation sein Comback.

Der 48-fache Internationale feierte seine 45-minütige Rückkehr beim 2:1 Finalsieg gegen Hannover mit dem Tor zum 1:1. Joker David Blumer sicherte GC per Kopf den Turniersieg.

"Für den Anfang ist's gut gegangen", strahlte Cabanas, als er gestern de 1 (!) Meter grossen Silberpokal in Empfang nehmen durfte.

"Das wird in Deutschland zu reden geben", war sich ex-Köln Trainer Latour sicher, "wir haben die Spiele wie Champions-League-Partien vorbereitet....."

Okudera
15.01.2008, 16:49
Gehört nur bedingt hierhin, aber wo sollte man es sonst unterbringen.

Zwei Spieler die beide fast beim FC gelandet wären, treffen nun zusammen :
Zvonimir Soldo wird Trainer bei Dinamo Zagreb, wo Georg Koch im Tor steht.



Noch etwas : Wer erinnert sich an die brasilianische Pille Zé Elias ? Für den bekamen die Chemiker Ende der 90er eine hohe Ablöse von Inter Mailand. War der Spieler nie und nimmer wert. Nun lungert er in Shanghai herum und läßt sich ein Probetraining bei Shanghai Shenhua mit 1.000 USD pro Tag bezahlen.


Okudera

Pesi
16.01.2008, 07:57
Vier Monate nach der Knieoperation feierte Ricardo Cabanas am Sonntag beim 2:1 gegen Hannover ein starkes Comeback: Der Nati-Star schoss ein Tor, und GC gewann das internationale Turnier.

Ricardo Cabanas, einen besseren Einstand hätten Sie sich wohl kaum wünschen können?

Ricardo Cabanas: Es lief erstaunlich gut. Aber von nichts kommt auch nichts.

Wie meinen Sie das?

Ricardo Cabanas: Ich habe so schnell wie möglich nach dem operativen Eingriff wieder mit dem Einzeltraining mit den Physios und dem Assistenzcoach Grüter begonnen und legte drei Monate lang Sonderschichten hin. Das zahlte sich aus. Körperlich bin ich topfit und fühle mich super.

GC legte eine schwache Vorrunde hin und liegt nur vier Punkte vor Schlusslicht St.Gallen. Tats weh, zuschauen zu müssen?

Ricardo Cabanas: Natürlich. Ich hätte dem Team liebend gerne geholfen, den einen oder anderen Punkt mehr zu holen. Doch ich bin überzeugt, dass wir eine gute Rückrunde hinlegen werden. Darunter kann jeder verstehen, was er will. Für mich ist klar: Wir müssen einfach rasch Distanz zum Tabellenende schaffen.

In Sachen Transfers hat sich aber nicht viel getan?

Ricardo Cabanas: Es ist auch nicht nötig, zehn Spieler auszuwechseln. Unsere Mannschaft ist zwar jung, aber sehr talentiert. Ich finde es richtig von der Klubführung, dass sie ihren Kurs weiterverfolgt und auf die Jugend setzt. Das gibt allen Vertrauen und wird sich bestimmt bald auszahlen.

Und wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Ricardo Cabanas: Mit GC nach vorne kommen und die Nati im Auge behalten. Trainer Köbi Kuhn weiss, was ich kann. Ich möchte unbedingt in sein Kader für die EM.

Pesi
17.01.2008, 11:25
http://de.youtube.com/watch?v=HtocM_wSARw&feature=related

http://de.youtube.com/watch?v=AcbLfpRXg8U&feature=related

taunus78
18.01.2008, 10:10
Ich bin normalerweise nicht schnell "betroffen" (schon weil ich die inflationäre und häufig gedankenlose Benutzung des Wortes nicht mag), aber dass Slobodan Topalovic nicht mehr lebt, hat mich doch etwas kalt erwischt. Ich hatte ihn in Wikipedia nachgeschlagen, weil er der erste FC-Torhüter war, an den ich mich erinnern kann (Anlass war ein Gespräch mit einem Kollegen über die "guten alten Zeiten").

Gerade mal 42 Jahre alt ist Slobodan Topalovic geworden.

Hier ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/Slobodan_Topalovic):

Slobodan Topalovic (* 8. November (http://de.wikipedia.org/wiki/8._November) 1952 (http://de.wikipedia.org/wiki/1952) in Čačak (http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Ca%C4%8Dak); † 1994 in Belgrad (http://de.wikipedia.org/wiki/Belgrad)) war ein serbischer Fußballspieler (http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fballspieler).


Der Torwart spielte in den 70er Jahren (http://de.wikipedia.org/wiki/1970er) in der 1. Bundesliga (http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Bundesliga) für den 1. FC Köln (http://de.wikipedia.org/wiki/1._FC_K%C3%B6ln). Als zweiter Torwart hinter Harald Schumacher (http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Schumacher) kam er 17 Mal zum Einsatz. 1977 wechselte er zum Lokalrivalen Viktoria Köln (http://de.wikipedia.org/wiki/Viktoria_K%C3%B6ln), mit dem er in der Saison 1978/1979 in der 2. Bundesliga (http://de.wikipedia.org/wiki/2._Fu%C3%9Fball-Bundesliga) spielte. Auch dort konnte er sich nicht auf Dauer als Nummer eins durchsetzen. 1979 ging er für zwei Jahre in seine jugoslawische Heimat, bevor er 1981 zum Olympique Lyon (http://de.wikipedia.org/wiki/Olympique_Lyon) nach Frankreich (http://de.wikipedia.org/wiki/Frankreich) wechselte, für den er bis 1987 spielte. Slobodan Topalovic spielte dort 225 mal in der 2. Division, da Lyon zu der Zeit nicht erstklassig war. 1994 verstarb er nach langer Krankheit.

Heraklit
18.01.2008, 11:37
Pesi

Ich muss Dir ein Kränzlein winden....

Mit grosser Akribie lässt Du die Leistungen Deines Schwagers Latour und von GC (momentan Platz 7 von 10 in der Super-Liga) in allen Schattierungen und in vielen, vielen, vielen Threads hier gebetsmühlenartig hochleben. Dazu natürlich auch die seinerseits verpflichteten Schweizer Spieler wie Cabanas, die auf den Schwingen von GC im Trainingslager offenbar wie Phoenix aus der Asche zu Höchstleistungen auflaufen.

Man kann wie ich sehr unterschiedlicher Meinung bezüglich der Leistungen der Genannten sein und über die Sinnhaftigkeit der diesbezüglichen ständigen Erinnerungspflege (aus Verwandtensicht irgendwie verständlich).

Ich denke, Du machst mit Deiner zurechtrückenden Denkmalpflege aus PR-Sicht einen guten Job und verankerst die Bilder vorzüglich, herzliche Gratulation! :)

Heffer
21.01.2008, 21:41
Paderborn: Hiobsbotschaft für Sambier
Sinkala an Tuberkulose erkrankt

Weiterer Rückschlag für Paderborns Trainer Holger Fach: Die Erkrankung von Defensivspieler Andrew Sinkala erwies sich nun als Tuberkulose. Der Nationalspieler Sambias fehlt dem Tabellenletzten der Zweiten Liga für Monate.

Wegen einer Tuberkulose-Erkrankung fällt Paderborns Andrew Sinkala für mehrere Monate aus. Bei dem Nationalspieler aus Sambia war zunächst von den Ärzten eine Lungenentzündung diagnostiziert worden. Nun wurde bei dem Defensivspieler auch eine geschlossene, nicht ansteckende Tuberkulose festgestellt.
Sinkala absolvierte in der Hinrunde zehn Punktspiele für Paderborn, wobei dem 28-Jährigen, der 2006 vom 1. FC Köln kam, ein Treffer gelang.
Die Mannschaft von Trainer Holger Fach steht nach der Hinrunde mit nur zwölf Punkten am Ende der Tabelle. Die Ostwestfalen konnten nur einen dreifachen Punktgewinn einfahren, als sie die SpVgg Greuther Fürth mit 1:0 besiegten. Die Fach-Elf, die in 17 Spielen der Vorrunde nur 19 Gegentore kassierte und damit ligaweit den viertbesten Wert aufweist, liegt sechs Zähler hinter dem rettenden 14. Platz zurück.


Gute Besserung Andrew

Wünscht,
Heffer

Pesi
24.01.2008, 10:31
Marcel Koller ist Kandidat für die Nachfolge von Huub Stevens beim HSV.

Der Hambruger Sportverein ist auf Trainersuche. Huub Stevens kehrt aus familiären Gründen Ende Saison nach Holland zurück und schafft damit Platz für einen neuen Namen. Seit Wochen wird über seinen Nachfolger spekuliert. Mit Marcel Koller kommt jetzt offenbar auch ein Schweizer in Frage.

Wäre Marcel Koller der richtige Mann für den HSV?

Ja, er kennt die Bundesliga und ist bereit für den nächsten Karriereschritt.
Nein, er gehört zu einem kleinen, familiären Klub wie Bochum.
Stimme abgeben Resultat ansehen

[ofr] - Wie eigentlich immer bei anstehenden Transfers schweigt sich die Teppichetage aus. «Kein Kommentar» heisst es vom Vorstand auf mögliche Nachfolger angesprochen. Trotzdem sickerte jetzt ein weiterer Name durch - Marcel Koller, wie die deutsche «Sportbild» berichtet.

Koller hat sich in der Bundesliga etabliert

Der Trainer des VfL Bochum gilt als akribischer und konsequenter Trainer. Zudem wird ihm auch ein gutes Gespür für Talente attestiert. So hat er zum Beispiel während seiner Zeit beim 1. FC Köln den aktuellen Bayernstürmer Lukas Podolski herausgebracht.

Kandidatenkarussell in Hamburg dreht sich schnell

Allerdings gibts ein kleines Problem für die Norddeutschen. Marcel Koller hat erst vor wenigen Wochen seinen Vertrag mit Bochum vorzeitig bis 2010 verlängert. Er würde also eine happige Ablöse kosten.

Neben Koller werden in Hamburg auch Eric Gerets von Olympique Marseille und der Ex-BVB Coach Bert van Marwijk (Rotterdam) gehandelt.

Pesi
24.01.2008, 16:14
Nürnberg - Eine Woche hatten die Club-Fans Zeit, um bei unserer letzten Umfrage teilzunehmen. fcn.de wollte wissen, welcher der drei Testspielgegner, die sich in den kommenden Tagen in Nürnberg präsentieren, am attraktivsten ist: Viktoria Pilsen, Tabellensechster nach der Hinrunde in Tschechiens Gambrinus Liga, oder einer der beiden Züricher Klubs - die Grasshoppers, die in der Schweizer AXPO Super League "zur Halbzeit" den siebten Platz belegen oder der FC, punktgleich Zweiter mit den Young Boys Bern?

Gut die Hälfte der insgesamt 6.141 Teilnehmer entschied sich - etwas überraschend - für die Grasshoppers, bei denen die ehemaligen Kölner Ricardo Cabanas und Trainer Hanspeter Latour angestellt sind. 36 Prozent der User fanden den FC Zürich interessanter. Beim Lokalrivalen von GC haben die heutigen Hertha-Profis Steve von Bergen und Raffael zuletzt gespielt, außerdem stehen der Ex-Freiburger Oumar Kondé sowie Tunesiens großes Talent Yassine Chikhaoui unter Vertrag. Wenig bekannt dagegen die Akteure von Pilsen, die schon am Samstag (14.00 Uhr) am Valznerweiher gegen den Club testen - im Voting stimmten deshalb auch nur 12,5 Prozent der Fans für die Tschechen.

Okudera
28.01.2008, 14:09
Alex Bade schafft es nochmal in die 1. Liga.

Er wechselt auf seine alten Tage für einen sechsstelligen Betrag vom SC Paderborn zu Borussia Dortmund.

Pesi
28.01.2008, 14:32
28.01.2008

Der BSC Young Boys hat heute Mittag an der traditionellen Pressekonferenz vor dem Rückrundenstart folgende Informationen bekannt gegeben:

- Der bisherige Team-Manager Alain Baumann wird Sportchef.
- Der Vertrag mit Trainer Martin Andermatt wird verlängert.
- Für Toni Kallio und Shi Jun werden Lösungen gesucht. Mögliche Clubs sind Fulham (Kallio) und Luzern (Shi Jun).


- Eine Einigung mit dem Mittelfeldspieler Baykal steht bevor.

Weitere Infos folgen.

Pesi
29.01.2008, 13:17
Kein Geld nimmt der Klub auch beim Wechsel von Shi Jun (25) ein. Sein Vertrag ist bis Ende Saison gültig, Luzern übernimmt lediglich das – stattliche – Salär des Chinesen. Weil YB so aber Lohnkosten einspart, kann heute wohl Mittelfeldspieler ex #30(24), an dem auch Bordeaux interessiert ist, unter Vertrag genommen werden. Soll ex #30, der im Raum Bern bereits eine Wohnung bezogen hat, am Sonntag gegen Basel spielberechtigt sein, muss YB heute beim Verband die Papiere einreichen. Baumann sagt: «Es sollte klappen.» Er möchte ex #30 für zweieinhalb Jahre an den Verein binden.

Man setzt bei YB ja auf Kontinuität.

huepf
29.01.2008, 13:48
#30, der war gut

:D:D:D:D:D:D:D:D:D

Pesi
29.01.2008, 15:55
#30, der war gut

:D:D:D:D:D:D:D:D:D

YB verpflichtet ex # 30

Die Berner Young Boys haben den Verteidiger ex # 30 bis zum 30. Juni 2009 verpflichtet. Der frühere U21-Internationale stand zuletzt beim 1. FC Köln unter Vertrag, absolvierte aber schon die ganze Vorbereitung auf die Rückrunde mit den Bernern.
ex # 30 kann als Innenverteidiger wie auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Vor dem Abstecher nach Deutschland spielte der Stadtberner für den SC Bümpliz, die Grasshoppers, den FC Thun und den FC Basel.
ex # 30 Zuzug steht der Abgang von Toni Kallio gegenüber. Der finnische Internationale wechselt in die Premier League zu Fulham, das vom früheren Schweizer Nationalcoach Roy Hodgson trainiert wird.

Heffer
29.01.2008, 16:01
Danke Pesi,

jetzt wußten wir es vermutlich früher als Baykal selbst ;)

Grüße,
Heffer

Pesi
29.01.2008, 16:06
Danke Pesi,

jetzt wußten wir es vermutlich früher als Baykal selbst ;)

Grüße,
Heffer

Jetz iss er endlich wech.

fckölle
30.01.2008, 06:50
Innenverteidigung? Kann der das echt? :eek:

Pesi
30.01.2008, 08:25
Innenverteidigung? Kann der das echt? :eek:

In den Testspielen überzeugend. Werde Dich auf dem Laufenden halten.

huepf
30.01.2008, 08:30
keine ahnung, er hats jetzt in allen testspielen gespielt... ich finds auch lustig dass er offiziell als innenverteidiger vorgestellt wurde, und dies mangels alternativen bei den bernern auch spielen wird.
in ein paar monaten wissen wir sicher mehr :D

Pesi
30.01.2008, 08:34
keine ahnung, er hats jetzt in allen testspielen gespielt... ich finds auch lustig dass er offiziell als innenverteidiger vorgestellt wurde, und dies mangels alternativen bei den bernern auch spielen wird.
in ein paar monaten wissen wir sicher mehr :D

Wer möchte Autogrammkarten?

Reissdorf Kölsch
30.01.2008, 08:45
Unser aller Publikumsliebling Sebastian Helbig wechselt von Jena nach Dresden :D

PS: In S2 läuft tatsächlich einer mit einem Helbig-Trikot rum, unfassbar...

fckölle
30.01.2008, 09:56
@ Reissdorf

Bitte demnächst ein Foto machen und hier verlinken, möchte auch mal was zum Lachen haben (andererseits, ist eigentlich ein Grund, tief im Innersten nachzudenken)

Pesi
01.02.2008, 11:57
Von GEORG GOMOLKA und OTTO GREITNER
Wann kriegt er sein Privatleben endlich in den Griff? Neuer Alkohol-Ärger um Christian Lell (23)!

Der Bayern-Star musste gerade erst über 100 000 Euro Geldbuße an die Staatskasse blechen (BILD berichtete exklusiv). Weil Lell am 25. Februar 2007 nach Discobesuch und Streit mit Ex-Freundin Sarah (24) Polizisten als „Wichser“ beschimpft und versucht hatte, die Beamten zu treten.


Damals hatte der rechte Außenverteidiger des FCB 1,1 Promille im Blut.

Jetzt wird ein neuer Vorfall bekannt. Nach BILD-Informationen fuhr Lell am 21. Oktober 2007 um 9.45 Uhr auf der Friedenstraße in München mit einem Land-Rover. Die Straße liegt direkt an einem großen Partygelände (Kultfabrik, Optimol).

Es war Sonntag, der Morgen nach dem 2:1-Sieg der Bayern auswärts in Bochum, wo Lell 90 Minuten durchspielen durfte.

Die Polizei machte Verkehrskontrollen, stoppte Lell.

Ergebnis: 0,9 Promille!

Lell bekam einen Bußgeldbescheid zugeschickt: 250 Euro Strafe, dazu einen Monat Fahrverbot!

Lell und sein Anwalt legten Widerspruch ein. Gestern war deshalb ein Prozess am Münchner Amtsgericht angesetzt. Doch Lell kam nicht. Sein Anwalt hatte weitere Akteneinsicht beantragt. Der Termin wurde verschoben.

Lell, vom BILD-Reporter auf den Vorfall angesprochen: „So ein Schmarrn! Das stimmt alles nicht.“

Sein Anwalt Werner Leitner äußerte gestern auf telefonische BILD-Anfrage: „Der Termin hat heute doch gar nicht stattgefunden. Mehr gibt es nicht zu sagen. Herr Lell hat Anspruch auf seine Privatsphäre.“

plissken
01.02.2008, 14:29
Alkoholkontrolle morgens um 9.45 - haben die in München nichts besseres zu tun?

Tip&Tap
01.02.2008, 15:10
@ Reissdorf

Bitte demnächst ein Foto machen und hier verlinken, möchte auch mal was zum Lachen haben (andererseits, ist eigentlich ein Grund, tief im Innersten nachzudenken)




Entschuldigung ABER.
Das würde ich auch sagen, nicht lachen, erst mal nach denken, er ist nun mal ein Fan von uns.
Ansonsten hören wir die Beflockung auf, FC reicht auch.:)

Pesi
01.02.2008, 16:05
Alkoholkontrolle morgens um 9.45 - haben die in München nichts besseres zu tun?

Geht für mich schon unter Alki. Wer mogerns um 9.45 das schon braucht,.......

Pesi
01.02.2008, 16:21
http://de.bluewin.ch/sport/index.php/sportvideos/sporttv/778278/flash/1/0/A

Pesi
03.02.2008, 08:58
GC beginnt Rückrunde mit einem wertvollen Auswärtssieg

http://www.gcz.ch/index.php?id=319&tx_ttnews[tt_news]=2539

huepf
04.02.2008, 08:32
die ehemalige #30 spielte im ersten spiel für bsc yb 90 minuten in der innenverteidung gegen den fc basel, hatte sehr zu meinem erstaunen defensiv die lufthoheit und spielte solide. ein kleiner schnitzer war aber doch dabei der zu einer gefährlichen chance führte - nicht dass ihr denke sei zu schönmalerisch. das spiel endete 2:0 für yb.

ausserdem gab die ehemalige #15 sein comeback nach längerer verletzungspause.

Pesi
04.02.2008, 09:07
[QUOTE=huepf;41309]die ehemalige #30 spielte im ersten spiel für bsc yb 90 minuten in der innenverteidung gegen den fc basel, hatte sehr zu meinem erstaunen defensiv die lufthoheit und spielte solide. ein kleiner schnitzer war aber doch dabei der zu einer gefährlichen chance führte - nicht dass ihr denke sei zu schönmalerisch. das spiel endete 2:0 für yb.[QUOTE]

YB Sieg von xy (04.02.08 09:03:12)
Das war wirklich stark. So stellt man sich eine Spitzenmannschaft vor. Super Start für #6. Sehr ballsicher und robust. Wieso haben die den in Köln gehen lassen?...

(aus dem BSC YB Forum)

Schälsick
04.02.2008, 11:01
@Pepsi, die Schweizer Liga ist ungefähr auf dem gleichen Niveau wie unsere Regionalliga. Das es für diese Spieler sebst in unserer 2. Liga schwer ist haben Kabänes und Co. ja erlebt und sie sind bei Euch sicher besser aufgehoben.

huepf
04.02.2008, 11:34
ansichtssache
http://www.uefa.com/competitions/uefacup/standings/round=15119/group=700721.html
http://www.uefa.com/competitions/uefacup/standings/round=15119/group=700722.html
(auch wenn grad der match gegen lev etwas unglücklich ist)

nur dass es klar ist, das zielt auf den vergleiche mit der REGIONAL-liga

Pesi
04.02.2008, 12:00
Fr 11.01.2008 20:00h Hertha BSC Berlin - GC 0-1 (0-0)

So 13.01.2008 18:00h Hannover 96 - GC 1-2 (1-1)

Sa 26.01.2008 15:30h 1. FC Nürnberg - GC 3-3 (2-2)

18.01.2008: Mönchengladbach - YB 3:3 (3:1)

uups. Noch Fragen?

Pesi
04.02.2008, 13:31
die ehemalige #30 spielte im ersten spiel für bsc yb 90 minuten in der innenverteidung gegen den fc basel, hatte sehr zu meinem erstaunen defensiv die lufthoheit und spielte solide. ein kleiner schnitzer war aber doch dabei der zu einer gefährlichen chance führte - nicht dass ihr denke sei zu schönmalerisch. das spiel endete 2:0 für yb.

ausserdem gab die ehemalige #15 sein comeback nach längerer verletzungspause.

ex #30 neu #6 Einstand
YB - Basel 2:0
Der ehemalige Köln-Spieler #6 überzeugte bei seinem ersten Spiel für die Young Boys in der Super League als Innenverteidiger.

Die Annäherung war kompliziert gewesen, doch gestern spielte #6 so, als sei er seit vielen Jahren YB-Abwehrchef.

Dabei unterschrieb der 24-Jährige erst in der letzten Woche und nach wochenlangen Verhandlungen einen Vertrag bis 2009.

Und eigentlich ist der Stadtberner ja ein zentraler Mittelfeldspieler, aber weil die Abwehrspieler Kamil Zayatte und Saif Ghezal am Afrika-Cup engagiert sind, waren die Dienste #6 gegen Basel in der Innenverteidigung gefordert.

#6 agierte souverän, er war robust und überzeugte mit einer klugen Spieleröffnung.

Die Genugtuung über den Sieg gegen seinen ehemaligen Verein Basel, wo sich #6 mit Trainer Christian Gross nicht verstanden hatte, war ihm anzumerken.

Bereits in der 14.Minute hatte er Basels Carlitos mit einer energischen Grätsche zu Fall gebracht und die gelbe Karte gesehen. «Dieses Foul habe ich gebraucht, danach war ich im Spiel», sagte # 6. fdr

fckölle
04.02.2008, 13:40
Zayatte kommt nach dem gestrigen Spiel eh bald wieder zurück, also kann er sich dann wieder auf die DM-Aufgaben konzentrieren ;)

Taktisch ist der Afrika-Cup schlimmer als der FC in einem normalen Spiel gegen einen Aufsteiger (Ausnahme: Elfenbeinküste phasenweise!), aber trainiert sind die Jungs....gestern wurde Mensah von Ghana mit Rot verabschiedet, zieht sich der Kerl das Trikot über die Schultern und mir wurde fast schlecht vor lauter Neid *fingernägelkau*

Wenn die Afrikaner jetzt noch taktische Disziplin und Passgenauigkeit im ganzen Team lernen, dann sind das künftig echte Weltmannschaften!

Schälsick
05.02.2008, 12:51
Fr 11.01.2008 20:00h Hertha BSC Berlin - GC 0-1 (0-0)

So 13.01.2008 18:00h Hannover 96 - GC 1-2 (1-1)

Sa 26.01.2008 15:30h 1. FC Nürnberg - GC 3-3 (2-2)

18.01.2008: Mönchengladbach - YB 3:3 (3:1)

uups. Noch Fragen?

Nur zur Erinnerung, das waren alles Trainingsspiele!!
Das ist so als wenn du nach einem Training der Formel 1 in Barcelona eine Einschätzung über die Stärke der einzelnen Teams abgeben würdest.

Denk doch mal ganz rühig an das letzte WM-Spiel der Schweiz hier in Köln, als euer Streller sich hinterher über das Kölner Publikum beschwerte. Die waren dann Schuld als alle Schweizer Spieler die Elfer versemmelten. Das war absolut amateurhaft.

Und euer Kabänes dem man hier ein Stargehalt bezahlte ist hier als Meister des Fehlpasses aufgetreten. Der hat hier ein Jahr lang so etwas von schlecht gespielt, bis Daum kam und ihn aussortierte.

tier
05.02.2008, 14:47
Nur zur Erinnerung, das waren alles Trainingsspiele!!
Das ist so als wenn du nach einem Training der Formel 1 in Barcelona eine Einschätzung über die Stärke der einzelnen Teams abgeben würdest.

Denk doch mal ganz rühig an das letzte WM-Spiel der Schweiz hier in Köln, als euer Streller sich hinterher über das Kölner Publikum beschwerte. Die waren dann Schuld als alle Schweizer Spieler die Elfer versemmelten. Das war absolut amateurhaft.

Und euer Kabänes dem man hier ein Stargehalt bezahlte ist hier als Meister des Fehlpasses aufgetreten. Der hat hier ein Jahr lang so etwas von schlecht gespielt, bis Daum kam und ihn aussortierte.

Hallo schäälsick,

Du mußt aber wohl zugeben, dass sich die schweizer Clubs im UEFA-Cup nicht so schlecht präsentieren.
Basel und der FC Zürich stehen in ihren jew. Gruppen garnicht so schlecht.;)

Gruß tier

huepf
05.02.2008, 15:16
...
trainingsspiele ja, aussage dass nicht einschätzbar, ja - achtung bei der formel 1 hehe, da hatte ich letztes jahr n gutes händchen, aber auch dort ist die saison lang :D

allerdings war ricci (ja, ich weiss, käseroller) ein blinder unter allen (nicht viele, alle) und ausserdem - da bleib ich dabei - am schluss der beste mf im team und strellers aktionen sind allgemein als unglücklich bekannt - weshalb der auch nicht mehr häufig mit der presse spricht, man lernt

aber pesis trainingsspielvergleiche und deine regionalligavergleiche sind beide absolut absurd. fakt ist, dass vielleicht 3 verreine in der schweiz in der buli um die plätze 8-20 mitspielen könnten und 2 von denen haben am sonntag gegeneinander gespielt (ursache dieser diskussion)

im gegensatz zu dir schaue ich beide ligen und erfreche mich zwar subjektiv zu sein, aber ein gewisses mehr an einschätzungsbasis zu haben.

Okudera
05.02.2008, 15:30
Weiß nicht, ob es hier schon Erwähnung fand :


Zwei ehemalige U23-Spieler des FC waren maßgeblich am Erfolg ihrer Mannschaften beteiligt :


Joshua Kennedy erzielte sein erstes Tor für seinen neuen Club Karlsruhe.

Giovanni Federico gab zwei Torvorlagen beim 3-3 des BVB in Duisburg.



Ich weiß noch, wie sie gemeinsam im Südstadion kickten ....

Beide wären heute Gold : Kennedy wegen seiner Kopfballstärke und als Stoßstürmer, Federico als OM hinter den Spitzen mit gutem Auge und einer überragenden Schußtechnik (hat aktuell keiner unserer Spieler)




Gruß
Okudera